Uploaded January 2014 | Updated September 2026, 5 days ago
PLEASE SUPPORT THE ARTIST. You can order this music on stockhausencds.com/. Thank you!
3. Region: Die Fortführung der Hymne der Russischen Föderation, The Star-Spangled Banner und die Marcha Real.
4. Region: der Schweizerpsalm und "Pluramon".
Hymnen (Elektronische und konkrete Musik) für 4-Spur Magnet., 4x 2 Lautsprecher, Mischpult und Klangregie (ca. 114 Min.)
"Hymnen" ist eine Komposition von Karlheinz Stockhausen, die von 1966 bis 1967 realisiert und 1969 nochmals modifiziert wurde. In Stockhausens Werkverzeichnis trägt sie die Nummer 22. Das Werk ist von einem weltmusikalischen Charakter geprägt, indem ca. 40 Nationalhymnen als Klangobjekte Verwendung finden, die als Grundlage für elektronische Modulation und Transformation dienen und somit zu einer Einheit verknüpft werden.
Die quadrophonische, elektronische und konkrete Musik entstand im Studio für elektronische Musik des WDR in Köln und wurde am 30. November 1967 als Version mit Solisten in der Apostelschule in Köln-Lindenthal uraufgeführt.
Stockhausen gliederte das Werk in verschiedene Regionen, die verschiedene Nationalhymnen als Schwerpunkt aufweisen. (siehe oben)
Werkeinführung
„Nationalhymnen sind die bekannteste Musik, die man sich vorstellen kann. Jeder kennt die Hymne seines Landes und vielleicht noch einige andere, wenigstens deren Anfänge. Integriert man bekannte Musik in eine Komposition unbekannter neuer Musik, so kann man besonders gut hören, wie sie integriert wurde: untransformiert, mehr oder weniger transformiert, transponiert, moduliert usw. Je selbstverständlicher das Was, umso aufmerksamer wird man für das Wie." (K. Stockhausen, CD-Booklet zu Hymnen, S. 26)
Stockhausen verwendete die Nationalhymnen, welche ihm „das Populärste, was es überhaupt gibt" waren, als das Was seiner Komposition. Indem er dieses allgemein-kulturelle Wissen in neuer Konstellation stellte und durch Hinzunahme weiterer gefundener Objekte wie Sprachfetzen und Radioereignisse neue Klangverbindungen schuf, eröffnete er die Möglichkeit die „alten" Hymnen neu zu hören. Dabei kann das Werk nicht einfach als collageartige Zusammenstellung verschiedener Nationalhymnen gesehen werden. Vielmehr werden die Klangobjekte durch elektronische Modulationen von Rhythmus, Harmonie und Dynamik so miteinander verbunden, dass sich die Grade der Erkennbarkeit vom Rohmaterial bis hin zur Unkenntlichkeit bewegen.
Hymnen greift einen neuen Gedanken der Weltmusik auf: Mit dem in vier Regionen gegliedertem zweistündigen Werk verfolgte Stockhausen den Wunsch, eine Musik zu schreiben, die die Menschen aller Ethnien und Nationen einbezieht. In diesem Sinne ist Hymnen auch utopisch als eine Zukunftsvision vom Zusammenleben der Menschen aller Nationen zu verstehen. Diese Sichtweise verfolgte Stockhausen bereits in der 1966 entstandenen Komposition Telemusik und führte sie mit Hymnen noch weiter aus.
„Die Komposition von so vielen Nationalhymnen zu einer gemeinsamen musikalischen Zeit- und Raumpolyphonie könnte die Einheit der Völker und Nationen in einer harmonischen Menschenfamilie als musikalische Vision erlebbar machen." (K. Stockhausen, CD Booklet zu Hymnen, S. 28)
Hiermit greift der Komponist den später von ihm weiter vertieften Gedanken eines Weltparlamentes auf, den er in der Oper Mittwoch aus dem Zyklus Licht weiter konkretisiert.
Exzerpiert aus de.wikipedia.org/wiki/Hymnen_(Stockhausen)
Video created with Sonic Visualizer, Vokoscreen, Kdenlive and Audacity on an OpenSUSE 12.3 Linux System.
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3. Region: Die Fortführung der Hymne der Russischen Föderation, The Star-Spangled Banner und die Marcha Real.
4. Region: der Schweizerpsalm und "Pluramon".
Hymnen (Elektronische und konkrete Musik) für 4-Spur Magnet., 4x 2 Lautsprecher, Mischpult und Klangregie (ca. 114 Min.)
"Hymnen" ist eine Komposition von Karlheinz Stockhausen, die von 1966 bis 1967 realisiert und 1969 nochmals modifiziert wurde. In Stockhausens Werkverzeichnis trägt sie die Nummer 22. Das Werk ist von einem weltmusikalischen Charakter geprägt, indem ca. 40 Nationalhymnen als Klangobjekte Verwendung finden, die als Grundlage für elektronische Modulation und Transformation dienen und somit zu einer Einheit verknüpft werden.
Die quadrophonische, elektronische und konkrete Musik entstand im Studio für elektronische Musik des WDR in Köln und wurde am 30. November 1967 als Version mit Solisten in der Apostelschule in Köln-Lindenthal uraufgeführt.
Stockhausen gliederte das Werk in verschiedene Regionen, die verschiedene Nationalhymnen als Schwerpunkt aufweisen. (siehe oben)
Werkeinführung
„Nationalhymnen sind die bekannteste Musik, die man sich vorstellen kann. Jeder kennt die Hymne seines Landes und vielleicht noch einige andere, wenigstens deren Anfänge. Integriert man bekannte Musik in eine Komposition unbekannter neuer Musik, so kann man besonders gut hören, wie sie integriert wurde: untransformiert, mehr oder weniger transformiert, transponiert, moduliert usw. Je selbstverständlicher das Was, umso aufmerksamer wird man für das Wie." (K. Stockhausen, CD-Booklet zu Hymnen, S. 26)
Stockhausen verwendete die Nationalhymnen, welche ihm „das Populärste, was es überhaupt gibt" waren, als das Was seiner Komposition. Indem er dieses allgemein-kulturelle Wissen in neuer Konstellation stellte und durch Hinzunahme weiterer gefundener Objekte wie Sprachfetzen und Radioereignisse neue Klangverbindungen schuf, eröffnete er die Möglichkeit die „alten" Hymnen neu zu hören. Dabei kann das Werk nicht einfach als collageartige Zusammenstellung verschiedener Nationalhymnen gesehen werden. Vielmehr werden die Klangobjekte durch elektronische Modulationen von Rhythmus, Harmonie und Dynamik so miteinander verbunden, dass sich die Grade der Erkennbarkeit vom Rohmaterial bis hin zur Unkenntlichkeit bewegen.
Hymnen greift einen neuen Gedanken der Weltmusik auf: Mit dem in vier Regionen gegliedertem zweistündigen Werk verfolgte Stockhausen den Wunsch, eine Musik zu schreiben, die die Menschen aller Ethnien und Nationen einbezieht. In diesem Sinne ist Hymnen auch utopisch als eine Zukunftsvision vom Zusammenleben der Menschen aller Nationen zu verstehen. Diese Sichtweise verfolgte Stockhausen bereits in der 1966 entstandenen Komposition Telemusik und führte sie mit Hymnen noch weiter aus.
„Die Komposition von so vielen Nationalhymnen zu einer gemeinsamen musikalischen Zeit- und Raumpolyphonie könnte die Einheit der Völker und Nationen in einer harmonischen Menschenfamilie als musikalische Vision erlebbar machen." (K. Stockhausen, CD Booklet zu Hymnen, S. 28)
Hiermit greift der Komponist den später von ihm weiter vertieften Gedanken eines Weltparlamentes auf, den er in der Oper Mittwoch aus dem Zyklus Licht weiter konkretisiert.
Exzerpiert aus de.wikipedia.org/wiki/Hymnen_(Stockhausen)
Video created with Sonic Visualizer, Vokoscreen, Kdenlive and Audacity on an OpenSUSE 12.3 Linux System.

![Stephane Roy - Paysages intérieurs (1988)
I wanted to oppose the affirmative and energetic conception of the musical discourse which emerges from Ondes / Arborescences with a sinuous and obsessive sound world, interrupted by silence and by the sporadic appearance of menacing events, such as the numerous minute interior interruptions which bombard the spirit, taut with anguish.
In these landscapes, where the unspoken reigns, a thousand fears suddenly emerge under the pressure of an interior murmur. The mysteries of our spirit open up ancient, fratricidal debates, nourished by our entire existence. Certain among these reveal themselves to our consciousness in order to better continue their muted struggle; nothing is resolved. There are intimate landscapes on the condemned horizons, in the delicate, feverish atmospheres, landscapes consisting of sinuous shadows, even tremulous among a few fleeting glimmers.
Paysages intérieurs [Interior Landscapes] was produced in 1988 in the studios of the Faculty of Music of the Université de Montréal and premiered in May 1988 during a public concert at the Université de Montréal. Paysages intérieurs was awarded Second Prize at the 8th CBC National Competition for Young Composers (Ottawa, 1988), Second Prize at the 1989 International Newcomp Computer Music Competition (Boston, USA), and an Honorable Mention at the 11th Luigi Russolo International Competition (Varese, Italy, 1989). (Stephane Roy)
Instrumentation: stereo tape
Composer(s): Stéphane Roy
Year composed: 1988
Premiere: May 1, 1988, Concert, Faculté de musique — Université de Montréal, Montréal (Québec)
Video created with Sonic Visualizer, vokoscreen and Open Shot on an openSUSE 13.2 Linux System. Stephane Roy - Paysages intérieurs (1988)](https://i.ytimg.com/vi/vTs80V3c4sk/mqdefault.jpg)



![Steve Roach – Artifacts (1993)
from the Album „Origins“
Composed By, Performer, Producer – Steve Roach
Didgeridoo, Flute [Native American], Kalimba, Noises [Bullroarer, Stones], Ocarina, Percussion [Oaxaca Water Pots], Sampler, Shaker, Synthesizer [Analog, Digital], Voice [Chant, Gravel] – Steve Roach
Drums [Aztec Long], Flute [Prehispanic], Percussion [Oaxaca Water Pots], Trumpet [Mayan], Voice
Guitar [Hypnotics] – Suso Sáiz
ORIGINS may be the pinnacle of an ascent into the mystic and primordial places Roach began to visit on DREAMTIME RETURN,the Suspended Memories project and WORLDS EDGE. The circulating didjeridu patterns that fully imbibe this record are not only its tonal centre, but the electro-acoustic nature that is the heart of its sound, and Roach meticulously, passionately utilizes its earthy ferocity and multi-timbral frequencies to its fullest. This is a recording that immerses the participant in daunting, expansive landscapes and deeply entrenched cultures permeated throughout by a darker, ominous resonance. Never before has Roachs electronic surface felt so earthen and weathered; all of the assertive ambience and environmental dissonance hes pressurized up to now reaches critical mass in ORIGINS molten core.
Video created with Audacity, Sonic Visualizer, vokoscreen and OpenShot on a Debian 8 Jessie Linux System. Steve Roach – Artifacts (1993)](https://i.ytimg.com/vi/wMkmAQR2ck4/mqdefault.jpg)




![WDR3 Studio Elektronische Musik: Julia Mihály
WDR 3 open: Studio Elektronische Musik - 28.10.2015: point of view [59]: Julia Mihály
Die Vokalistin Julia Mihály (*1984) ist spezialisiert auf die Interpretation zeitgenössischer Musik. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Performances mit Stimme und Live-Elektronik.
Daneben betätigt sie sich auch als Programmiererin und entwickelt interaktive Software, die mit unterschiedlichsten Arten von Interfaces, Controllern und Sensoren gesteuert werden kann. Für Point of View hat Julia Mihály eine ganz persönliche Auswahl von elektronischen Stücken getroffen.
Mit Werken von:
Beatriz Ferreyra, Ryoji Ikeda, DJ Sniff, CLUBbleu, Karlheinz Stockhausen und Ron Geesin
Moderation: Michael Rebhahn
Redaktion: Frank Hilberg WDR3 Studio Elektronische Musik: Julia Mihály](https://i.ytimg.com/vi/xxDP8BMFAeM/mqdefault.jpg)