Uploaded July 2014 | Updated September 2026, 1 day ago
Electronic time-lapse controller with diverse interfaces to operate different photographic hardware beside the actual camera trigger.
Zeitrafferaufnahmen kann man heute bereits mit dem Mobiltelefon machen. Über bescheidene Versuche kommt man damit aber meist nicht hinaus. Für anspruchsvolle Aufnahmen (zum Beispiel Wachstumsstudien an Pflanzen) benötigt man über einen längeren Zeitraum hinweg konstante Aufnahmebedingungen, vor allem was die Ausleuchtung angeht. Man wird daher vorzugsweise mit Halogenleuchten oder Studioblitzgeräten arbeiten. Diese müssen aber vor der eigentlichen Aufnahme erst in Betrieb gesetzt bzw. aufgeladen werden. Auch kann bei tagelangen Aufnahmeserien die Kamera nicht dauerhaft eingeschaltet bleiben, usw.
All dies ermöglicht die hier gezeigte Zeitraffersteuerung. Herzstück ist der Timerschaltkreis AM6780, der zwar digital zählt, dessen Zählfrequenz aber durch eine RC-Kombination in sehr weiten Grenzen variiert werden kann. Auf diese einfache Weise kann die Intervallzeit mit einem 24-stufigen Drehschalter zwischen 2 Sekunden und 24 Stunden festgelegt werden. Diese Abstufung genügt in der Praxis vollkommen, sodaß eine mikroprozessorgesteuerte Elektronik hier viel zu weit ginge. Viel wichtiger sind die zusätzlichen Steuermöglichkeiten, die in diesem Falle durch zwei weitere einfache Monoflops erreicht wurden: Der erste bildet eine Vorlaufzeit, in der die Kamera eingeschaltet bzw. der Autofokus aktiviert wird UND die Beleuchtung/das Blitzgerät zugeschaltet werden. Die Vorlaufzeit kann in fünf Stufen auf 0,4; 2; 5; 10 und 20 Sekunden festgelegt werden. Der zweite Monoflop steuert die eigentliche Auslösezeit stufenlos zwischen 0,4 und 40 Sekunden. Bei Filmkameras ist diese Zeit mit der aufgezeichneten Szenenlänge identisch.
Bei der Konstruktion wurde besonderer Wert auf Sicherheit gelegt (galvanische Netztrennung, Schutzkontaktanschluß) und darauf, daß alle Funktionen (den Netzanschluß freilich ausgenommen) auch per Akkubetrieb und damit im mobilen Einsatz möglich sind. Die Stromaufnahme zwischen den einzelnen Auslösungen liegt bei lediglich 14 mA, was praktisch Betriebszeiten von einigen Tagen erlaubt.
Electronic time-lapse controller with diverse interfaces to operate different photographic hardware beside the actual camera trigger.
Zeitrafferaufnahmen kann man heute bereits mit dem Mobiltelefon machen. Über bescheidene Versuche kommt man damit aber meist nicht hinaus. Für anspruchsvolle Aufnahmen (zum Beispiel Wachstumsstudien an Pflanzen) benötigt man über einen längeren Zeitraum hinweg konstante Aufnahmebedingungen, vor allem was die Ausleuchtung angeht. Man wird daher vorzugsweise mit Halogenleuchten oder Studioblitzgeräten arbeiten. Diese müssen aber vor der eigentlichen Aufnahme erst in Betrieb gesetzt bzw. aufgeladen werden. Auch kann bei tagelangen Aufnahmeserien die Kamera nicht dauerhaft eingeschaltet bleiben, usw.
All dies ermöglicht die hier gezeigte Zeitraffersteuerung. Herzstück ist der Timerschaltkreis AM6780, der zwar digital zählt, dessen Zählfrequenz aber durch eine RC-Kombination in sehr weiten Grenzen variiert werden kann. Auf diese einfache Weise kann die Intervallzeit mit einem 24-stufigen Drehschalter zwischen 2 Sekunden und 24 Stunden festgelegt werden. Diese Abstufung genügt in der Praxis vollkommen, sodaß eine mikroprozessorgesteuerte Elektronik hier viel zu weit ginge. Viel wichtiger sind die zusätzlichen Steuermöglichkeiten, die in diesem Falle durch zwei weitere einfache Monoflops erreicht wurden: Der erste bildet eine Vorlaufzeit, in der die Kamera eingeschaltet bzw. der Autofokus aktiviert wird UND die Beleuchtung/das Blitzgerät zugeschaltet werden. Die Vorlaufzeit kann in fünf Stufen auf 0,4; 2; 5; 10 und 20 Sekunden festgelegt werden. Der zweite Monoflop steuert die eigentliche Auslösezeit stufenlos zwischen 0,4 und 40 Sekunden. Bei Filmkameras ist diese Zeit mit der aufgezeichneten Szenenlänge identisch.
Bei der Konstruktion wurde besonderer Wert auf Sicherheit gelegt (galvanische Netztrennung, Schutzkontaktanschluß) und darauf, daß alle Funktionen (den Netzanschluß freilich ausgenommen) auch per Akkubetrieb und damit im mobilen Einsatz möglich sind. Die Stromaufnahme zwischen den einzelnen Auslösungen liegt bei lediglich 14 mA, was praktisch Betriebszeiten von einigen Tagen erlaubt.










