Uploaded January 2016 | Updated September 2026, 3 days ago
WDR 3 open: Studio Neue Musik - 17.05.2015: Feldman piano(s) [1]
Erster Teil der Gesamtaufnahme der Werke für drei bis zehn Hände von Morton Feldman, die von einem erlauchten Kreis Kölner Pianisten in Zusammenarbeit mit dem New Yorker CD Label Mode Records eingespielt wurden.
Morton Feldman
Extensions 4 for 3 pianos (1953)
Piece for Two Pianists (1958)
Five Pianos (1972) für fünf Klaviere
Peter Degenhard, Friedrich Jäcker, John Mc Alpine, Jovita Zähl, Philipp Kronbichler – Klavier
Moderation: Bernd Künzig
Redaktion: Harry Vogt
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WDR 3 open: Studio Neue Musik - 24.05.2015: Feldman piano(s) [2]
Die Mehrzahl seiner - meist kurzen – Klavierstücke schrieb Morton Feldman in den 1950er Jahren, zum eigenen Gebrauch, um sie – mit befreundeten Kollegen wie John Cage, Christian Wolff oder David Tudor – aufzuführen.
Morton Feldman
Projection 3 for 2 pianos (1951)
Piano Three Hands (1957)
Two Pieces for three pianos (1966)
Piece for 4 pianos (1957)
Peter Degenhard, Friedrich Jäcker, John Mc Alpine, Jovita Zähl, Philipp Kronbichler – Klavier
Moderation: Bernd Künzig
Redaktion: Harry Vogt
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WDR 3 open: Studio Neue Musik - 31.05.2015: Feldman piano(s) [3]
Teil 3 der multi piano music von Morton Feldman.
Aus dem Rahmen fällt ein Stück, das Ende der 50er Jahre als Musik zu der Choreographie Summerspace von Merce Cunningham entstanden ist. Feldman benannte seine Partitur seinerzeit Ixion - nach einer Figur der griechischen Mythologie, die wegen ihrer Gräueltaten einst von Zeus dazu verurteilt wurde, auf ein Feuerrad gebunden in ewiger Umdrehung am Himmel zu kreisen. Die Partitur zu Ixion stellt einen Sonderfall in Feldmans Oeuvre dar. Es ist die einzige graphisch notierte Partitur, die den Interpreten allerhand Freiheiten bzw. Entscheidungen lässt. Wie groß der Spielraum ist, wie unterschiedlich diese Musik klingen kann, zeigen Ausschnitte aus älteren Einspielungen, für Klavier wie auch in der alternativen Fassung für Orchester.
Morton Feldman
Intermission 6, for 1 or 2 pianos (1953)
Vertical Thoughts 1, for 2 pianos (1963)
Ixion, for 2 pianos (1958/1960)
Jovita Zähl und Philipp Kronbichler – Klavier
Moderation: Barbara Eckle
Redaktion: Harry Vogt
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WDR 3 open: Studio Neue Musik - 07.06.2014: Feldman piano(s) [4]
"Je mehr Konzertfügel desto größer der Spaß." Meinte George Antheil, der seinerzeit für sein Ballet mécanique ein veritables Orchester aus Flügeln, Player Pianos und Schlaginstrumenten auf die Bühne brachte.
Morton Feldman
Two Pianos (1957) für 2 Klaviere
Morton Feldman
Piano Four Hands (1958) für Klavier zu vier Händen
Morton Feldman
Pianos and Voices (1972) für 5 Soprane und 5 Klaviere
Peter Degenhard, Friedrich Jäcker, John Mc Alpine, Jovita Zähl, Philipp Kronbichler - Klavier , Claudia Boettcher, Claudia Lawong, Nicole Ferrein, Sylvia Koke, Stefanie Kunschke - Stimme
Moderation: Barbara Eckle
Redaktion: Harry Vogt
WDR 3 open: Studio Neue Musik - 17.05.2015: Feldman piano(s) [1]
Erster Teil der Gesamtaufnahme der Werke für drei bis zehn Hände von Morton Feldman, die von einem erlauchten Kreis Kölner Pianisten in Zusammenarbeit mit dem New Yorker CD Label Mode Records eingespielt wurden.
Morton Feldman
Extensions 4 for 3 pianos (1953)
Piece for Two Pianists (1958)
Five Pianos (1972) für fünf Klaviere
Peter Degenhard, Friedrich Jäcker, John Mc Alpine, Jovita Zähl, Philipp Kronbichler – Klavier
Moderation: Bernd Künzig
Redaktion: Harry Vogt
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WDR 3 open: Studio Neue Musik - 24.05.2015: Feldman piano(s) [2]
Die Mehrzahl seiner - meist kurzen – Klavierstücke schrieb Morton Feldman in den 1950er Jahren, zum eigenen Gebrauch, um sie – mit befreundeten Kollegen wie John Cage, Christian Wolff oder David Tudor – aufzuführen.
Morton Feldman
Projection 3 for 2 pianos (1951)
Piano Three Hands (1957)
Two Pieces for three pianos (1966)
Piece for 4 pianos (1957)
Peter Degenhard, Friedrich Jäcker, John Mc Alpine, Jovita Zähl, Philipp Kronbichler – Klavier
Moderation: Bernd Künzig
Redaktion: Harry Vogt
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WDR 3 open: Studio Neue Musik - 31.05.2015: Feldman piano(s) [3]
Teil 3 der multi piano music von Morton Feldman.
Aus dem Rahmen fällt ein Stück, das Ende der 50er Jahre als Musik zu der Choreographie Summerspace von Merce Cunningham entstanden ist. Feldman benannte seine Partitur seinerzeit Ixion - nach einer Figur der griechischen Mythologie, die wegen ihrer Gräueltaten einst von Zeus dazu verurteilt wurde, auf ein Feuerrad gebunden in ewiger Umdrehung am Himmel zu kreisen. Die Partitur zu Ixion stellt einen Sonderfall in Feldmans Oeuvre dar. Es ist die einzige graphisch notierte Partitur, die den Interpreten allerhand Freiheiten bzw. Entscheidungen lässt. Wie groß der Spielraum ist, wie unterschiedlich diese Musik klingen kann, zeigen Ausschnitte aus älteren Einspielungen, für Klavier wie auch in der alternativen Fassung für Orchester.
Morton Feldman
Intermission 6, for 1 or 2 pianos (1953)
Vertical Thoughts 1, for 2 pianos (1963)
Ixion, for 2 pianos (1958/1960)
Jovita Zähl und Philipp Kronbichler – Klavier
Moderation: Barbara Eckle
Redaktion: Harry Vogt
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WDR 3 open: Studio Neue Musik - 07.06.2014: Feldman piano(s) [4]
"Je mehr Konzertfügel desto größer der Spaß." Meinte George Antheil, der seinerzeit für sein Ballet mécanique ein veritables Orchester aus Flügeln, Player Pianos und Schlaginstrumenten auf die Bühne brachte.
Morton Feldman
Two Pianos (1957) für 2 Klaviere
Morton Feldman
Piano Four Hands (1958) für Klavier zu vier Händen
Morton Feldman
Pianos and Voices (1972) für 5 Soprane und 5 Klaviere
Peter Degenhard, Friedrich Jäcker, John Mc Alpine, Jovita Zähl, Philipp Kronbichler - Klavier , Claudia Boettcher, Claudia Lawong, Nicole Ferrein, Sylvia Koke, Stefanie Kunschke - Stimme
Moderation: Barbara Eckle
Redaktion: Harry Vogt



![Kluster - Eruption [excerpt] (1971)
Eruption is the third and final full-length album by German experimental music trio Kluster. It is also the only live recording issued by Kluster.
Eruption was recorded in 1971 at the last concert performed by Kluster and was recorded by Klaus Freudigmann. Eruption was released with what, according to Conrad Schnitzler, was an incorrect title Kluster und Eruption in 1971 as a private pressing. Only 200 copies of the original LP were pressed and sold. It was reissued as a Conrad Schnitzler solo album under the title Schwarz (literally Black), though the contributions by Hans-Joachim Roedelius and Dieter Moebius were credited. The album was not released under its proper title, Eruption, until the reissue on CD by German label Marginal Talent in 1997. Conrad Schnitzler also reissued Eruption on CD on his Plate Lunch label.
Eruption is widely considered to be the most listenable Kluster release. It is the only release without spoken religious text. In places the style also begins to resemble the electronic sound heard on early albums by Cluster, the successor to Kluster which came into being after Schnitzlers departure. Each side consists of one long, instrumental, improvisational jam. John Bush, writing the review for Allmusic, describes the music in part as having: ...forbidding violin lines, heavily distorted organ, and an assortment of tape effects leading the way for several minimalist guitar workouts.
Video created with Audacity, Sonic Visualizer and vokoscreen on an openSUSE 13.1 Linux System. Kluster - Eruption [excerpt] (1971)](https://i.ytimg.com/vi/nJOMFUoKS1E/mqdefault.jpg)





![François Bayle - Théâtre dOmbres ... ombres blanches [1988]
François Bayle - Théâtre dOmbres
(Schattentheater, shadow theater)
... ombres blanches
(...weiße Schatten, white shadows)
1988
Premiere: Nice, Cloite de Cimiez, Festival Manca, 6 July 1989. Commissioned by the french republic. Awarded the Prix Ars Electronica 89 at Linz, for ... Ombres blanches
Wovon befreit sich nun die Kunst der unsichtbaren Klänge?
Weil es sich hinsichtlich dieses Werkes um eine mich selbst einschließende Erfahrung handelt, darf gefragt werden, auf welches Theater ich mich bei der Befreiung dieser Schatten beziehe.
Zunächst einmal muss die Absicht, die sich aus der dem Titel eingeschriebenen Fiktion ergibt, präzisiert werden.
Die namengebenden Schatten sind offensichtlich Klangschatten.
Diese entwickeln sich folglich aus Bildern, Umrissen, Formen, Abdrücken, Spuren und sogar aus Zeichen.
Im Spiel mit diesen Formen - diese Schatten - möchte ich mich zweifellos von einem alten Prinzip distanzieren, das für gewöhnlich in der Musik waltet: das des Interpreten, welcher als konstituierendes sowie organisierendes Individuum das Hören in eine aktive Gegenwart verwandelt.
Dieser Vorgang - die Exponierung des Interpreten, seiner Meisterhaftigkeit, die inspirierte Aufführung, die er feilbietet - ist stets ein Sieg über die Zeit gewesen: ein überlegener Sieg des Körpers.
Meine Suche verfolgt hingegen einen anderen Weg als den der Zeit; einen anderen Sieg, nämlich den über den Prozeß der Wahrnehmung, über Erinnerung. Ich versuche dabei den durch die Bewegung von Formen und Figuren erzeugten Raum zu verschriftlichen.
Das Unsichtbare durch die Zeichnung von Klängen - und ihrer in der schemenhaften Welt der gedanklichen Bilder beheimateten Schatten zu gestalten, ermöglicht es, eine andere Geschichte zu erzählen.
Diese Geschichte ist die der personnages-sons, die sich in Räumen auflösen, wohligen oder unheilvollen Räumen, widerspenstig, störrisch, aber auch wohlklingend und sanft.
Unter diesen Klangfiguren/-personen befindet sich eine, die den Helden symbolisiert. Handelt es sich hierbei um den Hörer?
Zweilfellos. Und da dieser oft in Erzählungen Erwähnung findet, darf er nicht allein von Mutproben, Überfahrten, Schlachten und Verwandlungen kraft magischer Objekte abhängig sein.
Daher habe ich aus der den images den sons, aus der den i-sons innewohnenden Magie neue Verfahren für die Mikromontage, die Formantgewinnung bzw. die auf unterschiedliche Materialien angewandte Filterung gesucht, um unterschwellig lauernde, innere Relationen zu schaffen.
Vielleicht besteht der Sieg für den Hörer-Helden darin, auditiv hinter das Bild zu treten, um den Bereich der weißen Schatten zu erreichen. Die ist der Ort der Ausgeglichenheit, an dem der menschliche Schatten transparent wird.
Dort gibt es nur noch die Erinnerung. Es ist der Garten Eden, der Teich der Nymphen, ein Ort flüchtiger Erscheinungen, die Erinnerung an einen Gesang, Atmen, Schlagen, unsichtbare Flügel, stille oder bewegte Wesen, überreizt und fieberhaft, die allmählich sich beruhigen, sich trennen, auflösen, vergehen....
Ein Augenblick der Refelxion...
Und wie man so schön sagt: Ein Engel, der vorbeifliegt.
- Francois Bayle (ins Deutsche übersetzt)
Video created with Sonic Visualizer and Vokoscreen on an OpenSUSE 12.3 Linux System. François Bayle - Théâtre dOmbres ... ombres blanches [1988]](https://i.ytimg.com/vi/oJitBIkMrWo/mqdefault.jpg)
