Uploaded November 2025 | Updated September 2026, 1 hour ago
In den letzten Jahrzehnten haben die sozialen Neurowissenschaften und die kontemplativen Wissenschaften enorme Fortschritte im Verständnis der neuronalen Grundlagen von Empathie, Mitgefühl oder der kognitiven Perspektivenübernahme gemacht. Im Zuge der Achtsamkeitsforschung wird neurowissenschaftlich untersucht, wie sich diese sozialen Fähigkeiten durch mentale Übungen trainieren lassen und wie sich solche Übungen auf Gehirnplastizität, mentale Gesundheit, soziale Kompetenzen und Stressreduktion auswirken. Ich werde die wichtigsten Forschungsergebnisse dieser mentalen Trainingsforschung vorstellen: Während es sich beim ReSource-Projekt um eine groß angelegte neunmonatige Längsschnittstudie zum mentalen Training handelte, die mehr als 90 Maßnahmen umfasste, untersuchte das CovSocial-Projekt, wie psychische Gesundheitsprobleme, die sich während der Covid19-Pandemie verschärft hatten, durch ein rein App-basiertes 10-wöchiges Online-Programm reduziert werden können. Hier wurden klassische Achtsamkeitsübungen mit neueren Formen des Partner-basierten Trainings, den sogenannten Dyaden, miteinander verglichen. Ich werde aufzeigen, wie wirksam solche neuen, skalierbaren sozialen Trainingsansätze sind, wie Dyaden soziale Nähe und Kohäsion schaffen und Einsamkeit reduzieren können. Zudem stelle ich das neue Edu:Social Projekt vor, das solche skalierbaren Dyadenprogramme nun in die Gesellschaft bringt und untersucht, wie mentale Interventionsprogramme in Schulen oder das Gesundheitssystem gebracht werden können, um dort Sozialkompetenzen und Resilienz zu steigern und Burnout-Raten zu reduzieren.
Tania Singer ist Professorin für soziale Neurowissenschaften und Psychologie und leitet das Social Neuroscience Lab der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin. Sie ist eine weltweit anerkannte Expertin zu den Forschungsthemen Empathie und Mitgefühl und engagiert sich leidenschaftlich dafür, Brücken zwischen Bereichen zu schlagen, die normalerweise nicht miteinander interagieren, z.B. Neurowissenschaft und Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst, oder Wissenschaft und kontemplativen Traditionen.
Gesprächsleitung: Amber Carpenter, Potsdam
In den letzten Jahrzehnten haben die sozialen Neurowissenschaften und die kontemplativen Wissenschaften enorme Fortschritte im Verständnis der neuronalen Grundlagen von Empathie, Mitgefühl oder der kognitiven Perspektivenübernahme gemacht. Im Zuge der Achtsamkeitsforschung wird neurowissenschaftlich untersucht, wie sich diese sozialen Fähigkeiten durch mentale Übungen trainieren lassen und wie sich solche Übungen auf Gehirnplastizität, mentale Gesundheit, soziale Kompetenzen und Stressreduktion auswirken. Ich werde die wichtigsten Forschungsergebnisse dieser mentalen Trainingsforschung vorstellen: Während es sich beim ReSource-Projekt um eine groß angelegte neunmonatige Längsschnittstudie zum mentalen Training handelte, die mehr als 90 Maßnahmen umfasste, untersuchte das CovSocial-Projekt, wie psychische Gesundheitsprobleme, die sich während der Covid19-Pandemie verschärft hatten, durch ein rein App-basiertes 10-wöchiges Online-Programm reduziert werden können. Hier wurden klassische Achtsamkeitsübungen mit neueren Formen des Partner-basierten Trainings, den sogenannten Dyaden, miteinander verglichen. Ich werde aufzeigen, wie wirksam solche neuen, skalierbaren sozialen Trainingsansätze sind, wie Dyaden soziale Nähe und Kohäsion schaffen und Einsamkeit reduzieren können. Zudem stelle ich das neue Edu:Social Projekt vor, das solche skalierbaren Dyadenprogramme nun in die Gesellschaft bringt und untersucht, wie mentale Interventionsprogramme in Schulen oder das Gesundheitssystem gebracht werden können, um dort Sozialkompetenzen und Resilienz zu steigern und Burnout-Raten zu reduzieren.
Tania Singer ist Professorin für soziale Neurowissenschaften und Psychologie und leitet das Social Neuroscience Lab der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin. Sie ist eine weltweit anerkannte Expertin zu den Forschungsthemen Empathie und Mitgefühl und engagiert sich leidenschaftlich dafür, Brücken zwischen Bereichen zu schlagen, die normalerweise nicht miteinander interagieren, z.B. Neurowissenschaft und Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst, oder Wissenschaft und kontemplativen Traditionen.
Gesprächsleitung: Amber Carpenter, Potsdam






![Daniel G. Williams: Paul Robeson and Wales: Towards a Particularist Universalism
In an interview of 1958, Paul Robeson suggested that the fusion of class and ethnic identities in his thought was a result of his experiences in Wales: “[T]oday I feel as much at home in the Welsh valley[s] as I would in my own Negro section in any city in the United States. I just did a broadcast by transatlantic cable to the Welsh valley[s], a few weeks ago, and here was the first understanding that the struggle of the Negro people, or of any people, cannot be by itself – that is, the human struggle…That defines my philosophy. It’s a joining one. We are a working people, a laboring people – the Negro people.” This passage is striking due to the apparent tension between the declaration of ethnic particularity – ‘the Negro people’ – and an internationalist, universalist commitment to ‘the human struggle’. My paper will consider Wales a space where the tensions between universalist internationalism and ethnic particularism in Robeson’s thought were played out, both during his life and posthumously. Daniel G. Williams: Paul Robeson and Wales: Towards a Particularist Universalism](https://i.ytimg.com/vi/pVPwpwBRC_k/mqdefault.jpg)



