Uploaded April 2013 | Updated September 2026, 2 days ago
The Sextet was completed in 2012 and was dedicated to the composer's fiancée. This is the sixth of six movements, each of which relates to the topography of Mt. Lowe in the Angeles National Forest: The White City, Castle Canyon, Mt. Lowe Observatory, The Cape of Good Hope, Granite Gate, and Alpine Tavern. The tram line pictured in the videos began to wind down its operation after The White City (Echo Mountain) was destroyed by fire on February 5, 1900, and ceased operation entirely in the 1920s. This movement of the Sextet relates to following the route of the Mount Lowe Railway, now a long and lonely trail, as it rises toward the sparse remains of a ruined hotel (the "Alpine Tavern") at its end.
The Sextet was completed in 2012 and was dedicated to the composer's fiancée. This is the sixth of six movements, each of which relates to the topography of Mt. Lowe in the Angeles National Forest: The White City, Castle Canyon, Mt. Lowe Observatory, The Cape of Good Hope, Granite Gate, and Alpine Tavern. The tram line pictured in the videos began to wind down its operation after The White City (Echo Mountain) was destroyed by fire on February 5, 1900, and ceased operation entirely in the 1920s. This movement of the Sextet relates to following the route of the Mount Lowe Railway, now a long and lonely trail, as it rises toward the sparse remains of a ruined hotel (the "Alpine Tavern") at its end.
![Randolph Pitts, Sonata for Cello & Piano [2/3]
The Sonata for Cello & Piano was composed in 2010 and was dedicated to the composers fiancée. The work is in one movement. This is the second of three parts. Randolph Pitts, Sonata for Cello & Piano [2/3]](https://i.ytimg.com/vi/rJ97n5aUMQw/mqdefault.jpg)






![Heinz Holliger, Glühende Rätsel, Hedwig Fassbender, mezosoprano
Der Zyklus Glühende Rätsel nach Gedichten von Nelly Sachs wurde während der Donaueschinger Musiktage 1964 mit Jeanne Deroubaix (Alt) und dem Ensemble du Domaine musical unter der Leitung von Pierre Boulez uraufgeführt. Das Werk (für Altstimme, Flöte, Bratsche, Bassklarinette - Kontrabassklarinette -, Becken, Harfe, Celesta und Schlagzeug), Auftrag des Südwestfunks, ist NeIly Sachs gewidmet.
Nelly Sachs (1891-1970) zählt zu den wichtigsten Dichterpersönlichtkeiten deutscher Sprache. Sie wurde von den Nationalsozialisten verfolgt und fand Zuflucht in Stockholm. 1966 erhielt sie den Nobelpreis.
Nachdem ich lange Zeit an einem szenischen Werk zu einem ihrer Texte:
Der magische Tänzer (für Chor und mehrere Orchestergruppen) gearbeitet hatte, wollte ich die während dieser Arbeit gemachten Erfahrungen kondensieren und kristallisieren. Gleichzeitig habe ich versucht, meine Sprache hinsichtlich der Form, des Ausdrucks und der Farbe zu differenzieren.
Glühende Rätsel ist ein Werk in fünf Teilen. Von 1 bis III werden die strukturierten Elemente, sehr klar voneinander abgesetzt, vorgeführt. IV nimmt die Strukturarten der beiden vorhergehenden Sätze wieder auf (und kehrt deren Anordnung um). Gleichzeitig entwickelt sich die Schreibweise der Dauer zum Unbestimmten hin und lässt den Interpreten einen größeren Spielraum in der Besetzung. Der Teil V, selbst in fünf Perioden unterteilt, fasst alle vor-hergehenden.Teile zusammen und entwickelt sie. Die innere Thematik des Werkes Glühende Rätsel ähnelt derjenigen meiner ersten Kompositionen von Kammermusik, zum Beispiel Erde und Himmel und Elis; jedoch im Vergleich zu diesen Werken zeigt Glühende Rätsel eine größere Beweglichkeit in der Behandlung des musikalischen Materials und eine betontere Differenzierung der klanglichen und formalen Bereiche. Beim Komponieren dieses Werkes habe ich die Wirkungen durch zahlreiche Schichten zwischen Wort und Ton und ihre gegenseitigen Einflüsse aufeinander bevorzugt. Dies hat mich zu neuen Lösungen für meine Komposition geführt.
-Heinz Holliger
Schon der Vokalzyklus Glühende Rätsel nach Nelly Sachs (1964) ist keine Adaption des Marteau-Modells. Der dort praktizierten positiven zyklischen Wucherung setzt Holliger das Prinzip einer letalen Synthese entgegen. In Glühende Rätsel, die Holliger einmal als «Totenbuch in fünf Stationen» bezeichnet hat, werden verschiedene Deklamationsarten, Klangtypen und vor allem Zeitebenen in vier Liedern aufgestellt, um sich im finalen fünften bis zur Auflösung zu durchdringen. Hier liefert das letzte Stück nicht «die Lösung, den Schlüssel zu diesem Labyrinth», wie Pierre Boulez es in der zyklischen Anlage seines Marteau sans Matre (1956) beabsichtigt hatte, sondern ist Endpunkt einer negativen Zyklik, eines «Kreuzweg[s], der bis zur Auflösung führt». Gestische Valeurs, die über rigorose frühserielle Automatismen bezogen werden, besitzen in dieser Musik die Konnotation einer Zwangshandlung. Entsprechend hat Holliger den marionettenhaften Protagonisten seines Bühnenwerks Der magische Tänzer (1963/65), ebenfalls nach Nelly Sachs, in ein «Boulezsches» Klangkostüm gesteckt.Nelly Sachs war Schreiben Mittel, den Atem vor dem Ersticken zu retten. Ihre Gedichte sprechen sich einem unauflösbar anderen Du zu, suchen Begegnung im unverfügbaren Zwischenraum. Gegenüber Heinz Holliger wünscht sich Nelly Sachs den Text als Haltestelle und dann der lange Atem der Musik u. Gebärde Musik als das Andere des Textes, als Ausatmung des Wortes, über das Gesagte hinaus an die Wurzeln des Sagens zu reichen. Auch Holliger glaubt nicht mehr an die Eigenständigkeit des Materials, kann nicht mehr auf ein Repertoire von Symbolen zurückgreifen. Für ihn finden Wort und Musik an den Grenzen (wenn nicht gar jenseits der Grenzen) zueinander. Er löst die Rätsel nicht, sondern wahrt sie mit musikalischen Mitteln. Interdisziplinär angelegt, fragt die Studie nach einem grundlegend dialogischen Methodenbegriff, der Lyrik und Musik je und je gerecht zu werden vermag. Die analytischen Befunde werden u.a. gestützt durch Forschungen im Stockholmer Nachlass der Dichterin, Sichtung ihrer Korrespondenz sowie durch Auswertung der Basler Kompositionsskizzen von Heinz Holliger. Heinz Holliger, Glühende Rätsel, Hedwig Fassbender, mezosoprano](https://i.ytimg.com/vi/uSsFyV1qxEc/mqdefault.jpg)

![Randolph Pitts, Sonata for Cello & Piano [1/3]
The Sonata for Cello & Piano was composed in 2010 and was dedicated to the composers fiancée. The work is one one movement. This is the first of three parts (video divided due to YouTube upload restrictions at that time). Randolph Pitts, Sonata for Cello & Piano [1/3]](https://i.ytimg.com/vi/uhiLnmqsky8/mqdefault.jpg)
