Uploaded October 2014 | Updated September 2026, 1 day ago
8-kanalige elektroakustische Komposition / Auftrag: Radio Berlin-Brandenburg / Studio : Klang-Projekte-Weimar / 2004 /
Dauer: 15:06 min / Jonty Harrison gewidmet / Uraufführung in der originalen 8-kanaligen Version am 20. Januar 2004
zum Festival Ultraschall Berlin / Erster Preis beim Wettbewerb Musica Nova Prag 2006
Rojo ist ein Herantasten an den Gedanken der Gleichzeitigkeit unterschiedlichster, über den Erdball verstreuter Klangphänomene. Die Komposition verbindet Aufnahmen verschiedener Kulturen und verschmelzt sie in ein "tiefrotes" Klangritual. Klang-Erinnerungsfetzen mehrerer Reisen vermischen sich, wechseln ihre Idendität, verlassen ihre Erkennbarkeit und werden zu Klangmassen andere behalten ihre solistischen Eigenschaften und markieren Orte und Zeit.
8-channel electroacoustic composition / commissioned by Rundfunk Berlin Brandenburg / studio : Klang Projekte Weimar /
2004 / duration: 15.06 min / dedicated to Jonty Harrison / first performance in the original 8-channel version on
January 20, 2004 Festival Ultraschall Berlin / first prize Musica Nova Prag 2006
Rojo is an imagining of simultaneous musical activities throughout the world. Recorded memories from several trips join and exchange their qualities. Sometimes they change into huge sound masses, and occasionally their original environment is preserved. As it unfolds, the composition creates an imaginary ritual where many sources meet and play together.
Video created with Sonic Visualizer and vokoscreen on Kubuntu 14.04 (Linux).
8-kanalige elektroakustische Komposition / Auftrag: Radio Berlin-Brandenburg / Studio : Klang-Projekte-Weimar / 2004 /
Dauer: 15:06 min / Jonty Harrison gewidmet / Uraufführung in der originalen 8-kanaligen Version am 20. Januar 2004
zum Festival Ultraschall Berlin / Erster Preis beim Wettbewerb Musica Nova Prag 2006
Rojo ist ein Herantasten an den Gedanken der Gleichzeitigkeit unterschiedlichster, über den Erdball verstreuter Klangphänomene. Die Komposition verbindet Aufnahmen verschiedener Kulturen und verschmelzt sie in ein "tiefrotes" Klangritual. Klang-Erinnerungsfetzen mehrerer Reisen vermischen sich, wechseln ihre Idendität, verlassen ihre Erkennbarkeit und werden zu Klangmassen andere behalten ihre solistischen Eigenschaften und markieren Orte und Zeit.
8-channel electroacoustic composition / commissioned by Rundfunk Berlin Brandenburg / studio : Klang Projekte Weimar /
2004 / duration: 15.06 min / dedicated to Jonty Harrison / first performance in the original 8-channel version on
January 20, 2004 Festival Ultraschall Berlin / first prize Musica Nova Prag 2006
Rojo is an imagining of simultaneous musical activities throughout the world. Recorded memories from several trips join and exchange their qualities. Sometimes they change into huge sound masses, and occasionally their original environment is preserved. As it unfolds, the composition creates an imaginary ritual where many sources meet and play together.
Video created with Sonic Visualizer and vokoscreen on Kubuntu 14.04 (Linux).
![Jean-Claude Eloy - Âhata-Anâhata (Anâhata I Partie 2) [1986]
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http://www.dronerecords.de (Germany)
Jean-Claude Eloy – Anâhata
Âhata-Anâhata (Le Son Frappé - Non Frappé) - Anâhata I Partie 2
Ô-hichiriki – Yaotani Satoru
Percussion – Michael W. Ranta
First Voice Of Monk - Tendai Sect – Ebihara Kôshin
Second Voice Of Monk - Shingon Sect – Arai Kôjun
Electro-acoustic, Sound Projection, General Coordination, Mixed By – Jean-Claude Eloy
Subtitled: Vibration primordiale / Cérémonial sonore à caractère contemplatif - Primordial Vibration / Sound ceremonial with a contemplative character.
Composed in 1983-1986. Electroacoustic parts created at the Sweelinck Conservatorium in Amsterdam/Bachstraat (early 1984), at GRM in Paris (1984/85), at ART in Geneva (1985), at TU in Berlin (1985/86), and completed in 1986 at Sweelinck Conservatorium in Amsterdam/Van Baerlestraat.
Premiered in November 1986 as part of a coproduction between the Paris Autumn Festival, the Bordeaux Sigma Festival and the Contrechamps Group in Geneva.
Studio recording made during the Donaueschingen festival 1990 (Donaueschingen Musiktage). Technical team of the SWF Baden-Baden (today SWR).
video created with Audacity, Sonic Visualizer, vokoscreen and OpenShot on an openSUSE 13.2 Linux System. Jean-Claude Eloy - Âhata-Anâhata (Anâhata I Partie 2) [1986]](https://i.ytimg.com/vi/T3KvYTo_2Ts/mqdefault.jpg)

![Pierre Schaeffer - Etude aux objets Part 1-5 (1959)
0:00 Objets exposés 3m35s
3:37 Objets étendus 2m56s
6:35 Objets multipliés 3m04s
9:40 Objets liés 3m09s
12:50 Objets rassemblés
Neben seiner wegweisenden Arbeit als Komponist, war Schaeffer ebenso ebenbürtig als Musiktheoretiker und Literat tätig, was von ihm in weitaus umfassenden Schriften dokumentiert wurde. Geboren 1910 in Nancy, richtete sich Schaeffer zunächst nach einem technisch-naturwissenschaftlichem Studium aus und war ab 1934 als Telekommunikationsingenieur und Tontechniker tätig, bevor er überhaupt eine kompositorische Laufbahn in Erwägung zog. Durch seine Berufserfahrung, die er mit rudimentären Grundkenntnissen des Cellospiels kombinierte, entstanden
erste Arbeiten zur musique concrete, darunter Cinq Etude des bruits von 1948, der die Leitung der Groupe de recherches des musique concrete (GRMC) von 1951 bis 1953 folgte, das später unter der Bezeichnung Groupe de recherches musicales (GRM) firmierte und in den 1970er Jahren mit dem Institut national de laudiovisuel zur INA GRM fusionierte.
Seine bereits früh betriebene theoretische Reflexion intensivierte er zu Lasten seiner Musikpraxis und unter anderem auch um sein musikalisches Verständnis zu determinieren: „Schaeffer vertrat die Auffassung, die okzidentale Musik beraube sich durch die Konzentration auf traditionelles Instrumentarium und der damit verbundenen Konzentration auf festgelegte Tonhöhen einer wichtigen Sphäre. Das Hinterfragen des traditionellen Instrumentariums und die verbundene Hörerfahrung mit Varese, Cage und Messiaen geben Aufschluss über seinen beruflichen Wandel hin zum Komponisten und die daraus resultierende Arbeit mit Klängen in der musique concrete. Pierre Schaeffer verstarb im August 1995 in Les Milles. Das von Möller als „Hauptwerk Schaeffers bezeichnete Etude aux Objets ist als „das Ergebnis der Suche nach Domestizierungsmöglichkeiten zu deuten und ist die letzte große Komposition Schaeffers, dessen eigene kompositorische Praxis ihm selbst nicht so wichtig war und der auch seine Fähigkeiten als Musiker immer wieder in Frage stellte. Es stellt eine Aneinanderreihung von mehreren kleineren Etüden dar, nach dessen Abschluss Schaeffer das Komponieren für längere Zeit vollständig aufgab. Im Werk wird die Einstellung vertreten, das es die Konklusion der musikalischen
Weltsicht des Komponisten darstellen soll und damit „auf eine völlige Revolutionierung des kompositorischen Handwerks hinausläuft. Um dem gerecht zu werden, finden nur Originalklänge Verwendung, die jahrelang gesammelt wurden, die nur editiert, vermischt und höchstens transponiert werden durften. Schaeffer sieht seine Komposition als eine „Landschaft, deren „musikalischen
Objekte [...] ausgebreitet wurden, das Basis-Klangmaterial bilden, dass niemals verraten wird.
Quellen:
Möller, Torsten: „Pierre Schaeffer in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite neubearbeitete
Ausgabe, hrsg. von Ludwig Finscher, Kassel 2005, Personenteil Bd. 14, Sp. 1165.
Frisius, Rudolf: „Pionier der akustischen Kunst. Pierre Schaeffer in: Musiktexte, Band 62/63,
hrsg. von Ulrich Dibelius, Gisela Gronemeyer und Reinhard Oehlschlägel, Köln 1996, S. 48.
Video created with Sonic Visualizer, Vokoscreen, Kdenlive and Audacity on an OpenSUSE 12.3 Linux System Pierre Schaeffer - Etude aux objets Part 1-5 (1959)](https://i.ytimg.com/vi/UQ7BZlV_0zQ/mqdefault.jpg)


![François Bayle - Rien nest réel 2...perceptions [2009-2010]
François Bayle - Rien nest réel [2009-2010]
(Nichts ist real, nothing is real)
Part 1: 0:00
Part 2: 2:49
Part 3: 8:05
Es existiert und es existiert nicht. Es ist real und abstrakt. Es ist als Objekt Tei der Zeit und zugleich außerhalb dieser. Hörbar und unhörbar. Simultan. Worauf aber bezieht sich dieser Knoten von Paradoxien? Auf das musikalische Werk. (R. Ingarden)
Rien nest réel 1...sensations (Empfindungen, sentinence)
Bereits in der Empfindung gibt es Erinnerung. Sis ist keineswegs nur reine Gegenwart, sondern vielmehr eine geteilte: Ein Pfeil ist der Vergangenheit zugewandt (die an die Oberfläche zurückkehrt), ein anderer bewegt sich in Richtung Zukunft (die flüchtig erwähnt wird):
Anrufung / Abwarten / Vorahnung
So entsteht im Augenblick einer Empfindung ein gleichzeitiges Geflecht aus unüberschaubaren Emotionen und Gegenwarten. Unter meinen Klangtupfern ist vielleicht dieses glühend-stickige Gebilde zu erkennen, welches gewissermaßen aus der Kreuzung ihrer Zeichnungen strömt, aus ihrer tonalen Körnung mit schroffen Konturen.
Rien nest réel 2...perceptions (Wahrnehmungen, perception)
Was diese Wahrnehmung anbelangt, so ist sie eine andere Geschichte, die eines Werdens. Die des Pinsels, der herumspaziert (der Pinsel meines schwebenden Begehrens); ein Kommen und Gehen, das verweilt, von hier nach dort springt, sich mit dem Davor in Form von Erinnerung und dem noch im Werden begriffenen Danach verknüpft.
Diese Gedanken kamen mir während der Realisation der zehn Kompositionsteile in den Sinn. Jeder Zuhörer wird - gemäß seinen Neigungen - einem eigenem Weg folgen. Ganz nach der Laune seiner Empfindungen, seines Hörinteresses?
Bei der Diskussion von Roman Ingardens Text Was ist ein musikalisches Werk? zitiert Duika Smoje folgenden Passus, der unmittelbar meine eigene Erfahrung berührt:
Weil die Materie auf der Ebene des Atoms in der Irrealität bleibt, im Zustand der angehaltenen Belebtheit, bis ein Beobachter eingreift ist nichts real, wenn es nicht beobachtet wird. (J. Gribbin 1984)
François Bayle (ins Deutsche übersetzt)
Video created with Sonic Visualizer, Vokoscreen, Kdenlive and Audacity on an OpenSUSE 12.3 Linux System. François Bayle - Rien nest réel 2...perceptions [2009-2010]](https://i.ytimg.com/vi/XGBeUeqVFOM/mqdefault.jpg)


![Francis Dhomont - Chroniques de la lumière - Miroitements (1989, 2005)
stereo tape
Commission: SMCQ, with support from the CCA
To Annette Vande Gorne
These “Chronicles” are an impressionistic sonic version of visual elements — an undoubtedly metaphorical act -, a personal daydream of light based on a concept by Montréal visual artist Luc Courchesne. An evocation of luminous phenomena, natural rays or multiple artifacts, Chroniques de la lumière (Chronicles of Light) is comprised of three movements: Miroitements (Shimmers), Artifices, Météores (Meteors) or adagio, allegro and presto-finale.
An evolution from slow to fast, calm to agitated, piano to forte, static to mobile, simple to complex.
Chroniques de la lumière [Chronicles of Light] was realized at the composer’s studio and premiered on April 26, 1989 at the Doppler Concert of the Société de musique contemporaine du Québec (SMCQ), at the Spectrum in Montréal. The proportions of Météores went through slight modifications in 2005; that particular movement is thus a new version. Chroniques de la lumière was first released on the Halogènes compact disc produced by the Université de Montréal on the UMMUS-Actuelles label (UMM C 101). Météores (1989) was released by empreintes DIGITALes in 1991 on Mouvances~Métaphores (IMED 9107/08), and in 1996 on Les dérives du signe (IMED 9608). Miroitements was selected by the 1995 International Computer Music Conference (ICMC95) in Banff (Canada); Artifices was selected by the 1994 International Computer Music Conference (ICMC94) in Aarhus (Denmark); Météores (1989) was selected by the International Society for Contemporary Music (ISCM) for the 1990 World Music Days in Oslo (Norway), and by the 1993 International Computer Music Conference (ICMC ’93) in Tokyo (Japan). Many of the sounds were realized at Studio 123 and with the SYTER real-time sound synthesis system of the Ina-GRM (Paris, France). Special thanks to Yann Geslin, Daniel Teruggi and the late Bénédict Mailliard for their invaluable advice. Chroniques de la lumière was commissioned by the SMCQ and realized with support from the Canada Council for the Arts (CCA).
Video created with sonic visualizer, OpenShot and vokoscreen on an openSUSE 13.2. Linux system. Francis Dhomont - Chroniques de la lumière - Miroitements (1989, 2005)](https://i.ytimg.com/vi/Xq1ZUmOwTCc/mqdefault.jpg)
![Karlheinz Stockhausen - KATHINKAs GESANG als LUZIFERs REQUIEM [1983]
PLEASE SUPPORT THE ARTIST. You can order this music on http://stockhausencds.com/. Thank you!
KATHINKAs GESANG als LUZIFERs REQUIEM
Version für Flöte und Elektronische Musik
(1 Sender, 8-Spur-Magnet., 9 Lautspr., Mischpult / Klangr.) [33]
Video created with Sonic Visualizer, Vokoscreen, Kdenlive and Audacity on an OpenSUSE 12.3 Linux System. Karlheinz Stockhausen - KATHINKAs GESANG als LUZIFERs REQUIEM [1983]](https://i.ytimg.com/vi/XrQdWrbQ4c8/mqdefault.jpg)
