Uploaded September 2017 | Updated September 2026, 1 day ago
Elektronisches Bildfrequenzmeßgerät für Filmkameras
Bei der Überprüfung und Reparatur von Filmkameras ist es notwendig, zu wissen, ob die Kamera auch wirklich mit der eingestellten Bildfrequenz läuft. Ich habe daher ein Gerät entwickelt, mit dem man auf opto-elektronischem Wege – also völlig berührungsfrei – die Bildwechselzahlen je Sekunde messen kann. Normalerweise beruhen derartige Meßgeräte auf digitalen Impulszählern. Diese wären aber für den hier interessierenden Einsatzfall viel zu aufwändig, da bei einer üblichen Filmkamera kaum größeren Frequenzen als 64 Hertz auftreten. Ich habe daher eine einfache Schaltung entwickelt, die keine Impulse zählt, sondern eine aus der Bildfrequenz abgeleitete Gleichspannung mißt. Dazu wird jedes Schließen des Kameraverschlusses durch einen Zeitgeberschaltkreis Typ NE555 in stets gleichlange Impulse von etwa 3,5 Millisekunden Dauer umgewandelt. Mit diesen Stromimpulsen wird ein hochwertiger Kondensator geladen. Je rascher die Impulse eintreffen, um so höher ist die Spannung an diesem Kondensator. Diese wird nun mittels eines üblichen, digital anzeigenden Voltmeters angezeigt. Da der A/D-Wandler C520 Spannungen bis 999mV verarbeiten kann, ergibt sich ein Meßbereich der Bildfrequenz bis 99,9 Bildern je Sekunde. Trotz des einfachen Meßverfahrens arbeitet des Meßgerät für den Werkstattgebrauch ausreichend präzise.
Elektronisches Bildfrequenzmeßgerät für Filmkameras
Bei der Überprüfung und Reparatur von Filmkameras ist es notwendig, zu wissen, ob die Kamera auch wirklich mit der eingestellten Bildfrequenz läuft. Ich habe daher ein Gerät entwickelt, mit dem man auf opto-elektronischem Wege – also völlig berührungsfrei – die Bildwechselzahlen je Sekunde messen kann. Normalerweise beruhen derartige Meßgeräte auf digitalen Impulszählern. Diese wären aber für den hier interessierenden Einsatzfall viel zu aufwändig, da bei einer üblichen Filmkamera kaum größeren Frequenzen als 64 Hertz auftreten. Ich habe daher eine einfache Schaltung entwickelt, die keine Impulse zählt, sondern eine aus der Bildfrequenz abgeleitete Gleichspannung mißt. Dazu wird jedes Schließen des Kameraverschlusses durch einen Zeitgeberschaltkreis Typ NE555 in stets gleichlange Impulse von etwa 3,5 Millisekunden Dauer umgewandelt. Mit diesen Stromimpulsen wird ein hochwertiger Kondensator geladen. Je rascher die Impulse eintreffen, um so höher ist die Spannung an diesem Kondensator. Diese wird nun mittels eines üblichen, digital anzeigenden Voltmeters angezeigt. Da der A/D-Wandler C520 Spannungen bis 999mV verarbeiten kann, ergibt sich ein Meßbereich der Bildfrequenz bis 99,9 Bildern je Sekunde. Trotz des einfachen Meßverfahrens arbeitet des Meßgerät für den Werkstattgebrauch ausreichend präzise.










