Uploaded June 2021 | Updated September 2026, 3 weeks ago
https://www.festwochen.at/einkommen-die-bedingungslose-rede
Wie würden wir unser Leben organisieren, wenn wir nicht von Erwerbstätigkeit abhängig wären? Wenn für unsere Lebenserhaltung gesorgt wäre – was würden wir tun? 2021 eröffnen die Wiener Festwochen erneut mit einer diskursiven Debatte; die Künstlerin und Aktivistin Anna Rispoli gestaltet eine chorische Rede zum bedingungslosen Grundeinkommen. Ein Appell, über Verteilungsgerechtigkeit, Prekarität und Nachhaltigkeit nachzudenken. Basierend auf Interviews mit Wiener*innen und vor dem Hintergrund einer durch ein Virus erst recht aus dem Lot geratenen Arbeitswelt begreift das leidenschaftliche Plädoyer die Utopien von heute als die Realitäten von morgen. Wie würde ein bedingungsloses Grundeinkommen das Leben neu gestalten, die Stadt, die Gesellschaft, die ganze Welt? Rispolis interventionistische Kunstpraktiken zielen auf Veränderung des öffentlichen Raums und fußen auf dem Prinzip der gegenseitigen affektiven Ansteckung. Wenn die Worte anderer durch den eigenen Mund wandern, kann eine Form von nichtmonetärem Austausch geschehen. Eine Ökonomie wie noch nie!
How would we organise our lives if we didn’t have to earn a living? Indeed, what would we do if our livelihood was secured? In 2021, the Wiener Festwochen will once again open with a discursive debate; artist and activist Anna Rispoli is elaborating a choral speech on unconditional basic income. It is an appeal to reflect on distributive justice, precarity and sustainability. Based on interviews with Viennese citizens and against the backdrop of a work environment thrown even more out of sync by a virus, Income. The unconditional speech sees our present-day utopia as tomorrow’s realities. How would unconditional basic income redesign our lives, our towns and cities, society, and the world as a whole? Rispoli’s interventionist art practices aim to change the public space and are founded on the principle of affective mutual contamination. When words uttered by others pass through our own mouths, a form of non-monetary exchange is able to occur. An economy like we have never seen before!
#festwochen2021
https://www.festwochen.at/einkommen-die-bedingungslose-rede
Wie würden wir unser Leben organisieren, wenn wir nicht von Erwerbstätigkeit abhängig wären? Wenn für unsere Lebenserhaltung gesorgt wäre – was würden wir tun? 2021 eröffnen die Wiener Festwochen erneut mit einer diskursiven Debatte; die Künstlerin und Aktivistin Anna Rispoli gestaltet eine chorische Rede zum bedingungslosen Grundeinkommen. Ein Appell, über Verteilungsgerechtigkeit, Prekarität und Nachhaltigkeit nachzudenken. Basierend auf Interviews mit Wiener*innen und vor dem Hintergrund einer durch ein Virus erst recht aus dem Lot geratenen Arbeitswelt begreift das leidenschaftliche Plädoyer die Utopien von heute als die Realitäten von morgen. Wie würde ein bedingungsloses Grundeinkommen das Leben neu gestalten, die Stadt, die Gesellschaft, die ganze Welt? Rispolis interventionistische Kunstpraktiken zielen auf Veränderung des öffentlichen Raums und fußen auf dem Prinzip der gegenseitigen affektiven Ansteckung. Wenn die Worte anderer durch den eigenen Mund wandern, kann eine Form von nichtmonetärem Austausch geschehen. Eine Ökonomie wie noch nie!
How would we organise our lives if we didn’t have to earn a living? Indeed, what would we do if our livelihood was secured? In 2021, the Wiener Festwochen will once again open with a discursive debate; artist and activist Anna Rispoli is elaborating a choral speech on unconditional basic income. It is an appeal to reflect on distributive justice, precarity and sustainability. Based on interviews with Viennese citizens and against the backdrop of a work environment thrown even more out of sync by a virus, Income. The unconditional speech sees our present-day utopia as tomorrow’s realities. How would unconditional basic income redesign our lives, our towns and cities, society, and the world as a whole? Rispoli’s interventionist art practices aim to change the public space and are founded on the principle of affective mutual contamination. When words uttered by others pass through our own mouths, a form of non-monetary exchange is able to occur. An economy like we have never seen before!
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