Uploaded May 2022 | Updated September 2026, 3 weeks ago
https://www.festwochen.at/una-imagen-interior
Wenn die Realität nur eine Summe subjektiver Fakten und individueller Fiktionen ist, was dann? Tanya Beyeler und Pablo Gisbert, die seit 2010 erfolgreich als El Conde de Torrefiel zusammenarbeiten und 2018 mit La Plaza bei den Wiener Festwochen für Furore sorgten, sehen die Idee einer gemeinsamen Wirklichkeit als längst überholt. Ausgehend von einer nicht mehr greifbaren Welt nehmen sie in Una imagen interior (Ein Bild aus dem Inneren) das Publikum mit auf eine Reise in einen Körper, seinen Geist und die tiefsten Winkel der Vorstellungskraft. Wohin führt diese Flucht vor der äußeren Welt und somit jenen Bildern und Fiktionen, die uns kontrollieren? Der Moment eines Augenzwinkerns entfaltet sich als 90-minütige poetische Introspektion, an dessen Ende die Rückkehr in die physikalische Materialität der Welt vollzogen wird. Das Wagnis, Realität und Imagination, Natürlichkeit und Künstlichkeit, Individuum und Kollektiv gegeneinander auszuspielen, unternehmen El Conde de Torrefiel erneut in ihrer unkonventionellen Komposition von minimalistischer Choreografie, bestechenden Bildern und extrem pointierter Erzählung. Gnadenlos ist der Zoom auf eine Gegenwart, die in Fragmente zerbricht. Überlebensnotwendig das Trainieren unserer Vorstellungskraft für die Ungewissheit der Zukunft.
#festwochen2022
https://www.festwochen.at/una-imagen-interior
Wenn die Realität nur eine Summe subjektiver Fakten und individueller Fiktionen ist, was dann? Tanya Beyeler und Pablo Gisbert, die seit 2010 erfolgreich als El Conde de Torrefiel zusammenarbeiten und 2018 mit La Plaza bei den Wiener Festwochen für Furore sorgten, sehen die Idee einer gemeinsamen Wirklichkeit als längst überholt. Ausgehend von einer nicht mehr greifbaren Welt nehmen sie in Una imagen interior (Ein Bild aus dem Inneren) das Publikum mit auf eine Reise in einen Körper, seinen Geist und die tiefsten Winkel der Vorstellungskraft. Wohin führt diese Flucht vor der äußeren Welt und somit jenen Bildern und Fiktionen, die uns kontrollieren? Der Moment eines Augenzwinkerns entfaltet sich als 90-minütige poetische Introspektion, an dessen Ende die Rückkehr in die physikalische Materialität der Welt vollzogen wird. Das Wagnis, Realität und Imagination, Natürlichkeit und Künstlichkeit, Individuum und Kollektiv gegeneinander auszuspielen, unternehmen El Conde de Torrefiel erneut in ihrer unkonventionellen Komposition von minimalistischer Choreografie, bestechenden Bildern und extrem pointierter Erzählung. Gnadenlos ist der Zoom auf eine Gegenwart, die in Fragmente zerbricht. Überlebensnotwendig das Trainieren unserer Vorstellungskraft für die Ungewissheit der Zukunft.
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