Uploaded January 2023 | Updated September 2026, 1 week ago
Die Forschung ist sich einig: Zur Erreichung der Emissionsneutralität hat die Vermeidung von CO2 oberste Priorität. Doch das allein reicht für die „Netto-Null” nicht aus. Auch das Management von Kohlenstoffkreisläufen und die Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre sind für das Erreichen der deutschen Klimaziele bis 2045 unabdingbar. Dies untermauert eine Studie des Kopernikus-Projekts Ariadne, die am 24. Januar erscheinen wird.
Expertinnen und Experten der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekte Ariadne und CDRterra laden ein, über die Notwendigkeit von CO2-Entnahmen entlang von Transformationspfaden zur Klimaneutralität 2045 Deutschlands zu diskutieren: Unter welchen Voraussetzungen kann Deutschland ab 2045 treibhausgasneutral sein? Passen das Angebot und die Nachfrage nach CO2-Entnahme aus der Atmosphäre zusammen, so dass realistisch bis zur Mitte des Jahrhunderts Netto-Null-Emissionen erreicht werden können? Welche Unsicherheiten, Potentiale und Risiken von CO2-Entnahmeverfahren bestehen im Hinblick auf Deutschland und die globalen Herausforderungen?
Das Webinar fand statt am Dienstag, 24. Januar 2023 von 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr.
Programm
00:00 Begrüßung
04:25 Dr. Jessica Strefler, Wissenschaftlerin im Kopernikus-Projekt Ariadne und CDRterra, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
12:00 Anne Merfort, Wissenschaftlerin im Kopernikus-Projekt Ariadne, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
25:00 Prof. Dr. Julia Pongratz, Koordinatorin von CDRterra, Ludwig-Maximilians-Universität München
40:00 Christian Holzleitner, Referatsleiter Generaldirektion Klimapolitik, Europäische Kommission
52:00 Diskussion/Fragerunde
Moderation: Falko Leukhardt, Policy Analyst im Kopernikus-Projekt Ariadne, Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change
Über CDRterra:
Im Forschungsprogramm CDRterra untersuchen über 100 Forschende in zehn Verbundprojekten, wie und in welchem Umfang landbasierte CO2-Entnahmemethoden zur Begrenzung des Klimawandels beitragen können.
Das Synthesevorhaben CDRSynTra führt die Ergebnisse aus den Projekten zusammen. Es bildet auch die zentrale Schnittstelle zur Forschungsmission CDRmare, die marine CDR-Methoden untersucht. Ziel ist es, Potenziale und Nebenwirkungen der verschiedenen Verfahren umfassend und einheitlich zu bewerten. Auf dieser Basis kann ein gesellschaftlich akzeptables, politisch umsetzbares und ökologisch sowie ökonomisch sinnvolles Portfolio an CDR-Methoden entstehen – im Dialog mit Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit.
CDRterra wird seit November 2021 in seiner ersten dreijährigen Phase von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) koordiniert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 21 Millionen Euro gefördert.
Weitere Informationen: cdrterra.de
Weblink zu Ariadne-Analyse "Energiewende auf Netto-Null: Passen Angebot und Nachfrage nach CO2-Entnahme aus der Atmosphäre zusammen?" ariadneprojekt.de/publikation/energiewende-auf-netto-null-passen-angebot-und-nachfrage-nach-co2-entnahme-aus-der-atmosphaere-zusammen
Weitere Informationen auf ariadneprojekt.de/.
Folgen Sie dem Ariadnefaden auf Twitter twitter.com/AriadneProjekt
Weitere Informationen zu den Kopernikus-Projekten des BMBF
kopernikus-projekte.de
Die Forschung ist sich einig: Zur Erreichung der Emissionsneutralität hat die Vermeidung von CO2 oberste Priorität. Doch das allein reicht für die „Netto-Null” nicht aus. Auch das Management von Kohlenstoffkreisläufen und die Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre sind für das Erreichen der deutschen Klimaziele bis 2045 unabdingbar. Dies untermauert eine Studie des Kopernikus-Projekts Ariadne, die am 24. Januar erscheinen wird.
Expertinnen und Experten der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekte Ariadne und CDRterra laden ein, über die Notwendigkeit von CO2-Entnahmen entlang von Transformationspfaden zur Klimaneutralität 2045 Deutschlands zu diskutieren: Unter welchen Voraussetzungen kann Deutschland ab 2045 treibhausgasneutral sein? Passen das Angebot und die Nachfrage nach CO2-Entnahme aus der Atmosphäre zusammen, so dass realistisch bis zur Mitte des Jahrhunderts Netto-Null-Emissionen erreicht werden können? Welche Unsicherheiten, Potentiale und Risiken von CO2-Entnahmeverfahren bestehen im Hinblick auf Deutschland und die globalen Herausforderungen?
Das Webinar fand statt am Dienstag, 24. Januar 2023 von 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr.
Programm
00:00 Begrüßung
04:25 Dr. Jessica Strefler, Wissenschaftlerin im Kopernikus-Projekt Ariadne und CDRterra, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
12:00 Anne Merfort, Wissenschaftlerin im Kopernikus-Projekt Ariadne, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
25:00 Prof. Dr. Julia Pongratz, Koordinatorin von CDRterra, Ludwig-Maximilians-Universität München
40:00 Christian Holzleitner, Referatsleiter Generaldirektion Klimapolitik, Europäische Kommission
52:00 Diskussion/Fragerunde
Moderation: Falko Leukhardt, Policy Analyst im Kopernikus-Projekt Ariadne, Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change
Über CDRterra:
Im Forschungsprogramm CDRterra untersuchen über 100 Forschende in zehn Verbundprojekten, wie und in welchem Umfang landbasierte CO2-Entnahmemethoden zur Begrenzung des Klimawandels beitragen können.
Das Synthesevorhaben CDRSynTra führt die Ergebnisse aus den Projekten zusammen. Es bildet auch die zentrale Schnittstelle zur Forschungsmission CDRmare, die marine CDR-Methoden untersucht. Ziel ist es, Potenziale und Nebenwirkungen der verschiedenen Verfahren umfassend und einheitlich zu bewerten. Auf dieser Basis kann ein gesellschaftlich akzeptables, politisch umsetzbares und ökologisch sowie ökonomisch sinnvolles Portfolio an CDR-Methoden entstehen – im Dialog mit Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit.
CDRterra wird seit November 2021 in seiner ersten dreijährigen Phase von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) koordiniert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 21 Millionen Euro gefördert.
Weitere Informationen: cdrterra.de
Weblink zu Ariadne-Analyse "Energiewende auf Netto-Null: Passen Angebot und Nachfrage nach CO2-Entnahme aus der Atmosphäre zusammen?" ariadneprojekt.de/publikation/energiewende-auf-netto-null-passen-angebot-und-nachfrage-nach-co2-entnahme-aus-der-atmosphaere-zusammen
Weitere Informationen auf ariadneprojekt.de/.
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Weitere Informationen zu den Kopernikus-Projekten des BMBF
kopernikus-projekte.de

![Flipping the switch: making use of carbon price dollars for health and education
While health systems, clean water and education are a plain given in many parts of the world, millions of people still do not have sufficient access to these basic public goods. In fact, carbon prices could make substantial financial resources available for succeeding with the global Sustainable Development Goals (SDGs) set by the United Nations, a team of scientists now finds. At the same time, carbon pricing could be a central contribution to meet global climate targets and limit global warming to well below 2°C until the end of the century.
Article: Max Franks, Kai Lessmann, Michael Jakob, Jan Christoph Steckel, Ottmar Edenhofer (2018): Mobilizing Domestic Resources for the Agenda 2030 via Carbon Pricing. Nature Sustainability [DOI: 10.1038/s41893-018-0083-3]
Weblink to the article: http://dx.doi.org/10.1038/s41893-018-0083-3
More information:
https://www.pik-potsdam.de/news/press-releases/flipping-the-switch-making-use-of-carbon-price-dollars-for-health-and-education Flipping the switch: making use of carbon price dollars for health and education](https://i.ytimg.com/vi/iyAVWX_7sXA/mqdefault.jpg)

![From apples to avocados: Producing food closer to cities could help reduce climate emissions
Jürgen Kropp from PIK about a recently published study by his team of city researchers in the journal Environmental Research Letters:
Steffen Kriewald, Prajal Pradhan, Luis Costa, Anselmo Garcia Cantu Ros, Jürgen Kropp: Hungry Cities: how local food self-sufficiency relates to climate change, diets, and urbanization. Environmental Research Letters. [DOI 10.1088/1748-9326/ab2d56]
Weblinks:
https://doi.org/10.1088/1748-9326/ab2d56
https://iopscience.iop.org/issue/1748-9326/14/9 From apples to avocados: Producing food closer to cities could help reduce climate emissions](https://i.ytimg.com/vi/j-yZIN87OzU/mqdefault.jpg)






