Uploaded January 2016 | Updated September 2026, 1 week ago
WDR 3 open: Studio Neue Musik - 04.10.2015: Zimmermann-Frühwerke
Frühe Werke aus der Feder von Bernd Alois Zimmermann, dessen Musik aufs engste mit der Geschichte des WDR verbunden ist.
Der erste Kompositionsauftrag, den der Kölner Sender vergab, ging 1950 an Zimmermann, dessen "Sinfonie" – die erste Version der späteren "Sinfonie in einem Satz" – 1951 erstmals im gerade neu eröffneten Funkhaus erklang.
Zimmermann hatte damals noch die neue Orgel im Sendesaal einbezogen. Besonders kniffelige, vermeintlich unspielbare Bläserstellen, die der Komponist auf Wunsch des Dirigenten Hans Rosbaud abgeändert hatte, wurden – im Umfeld dieser Neueinspielung – erstmals aufgenommen. Aus der gleichen Zeit, um 1950, stammt die Ballettmusik Alagoana, ein "Stück im mehr heiteren Genre". Mit Spurenelementen verschiedener Musikwelten, wie sie in ihrer Mixtur so typisch für Zimmermann sind: südamerikanische Tanzmusik und Bigband-Jazz neben Anklängen an Ravel, Strawinsky oder Milhaud. Stilistisch querständig, doch nicht-avantgardistisch. "Das Ganze ist unverkennbar von einer ebenso glühenden Klanggebärde wie Klangeros erfüllt: wie gesagt, ich war damals (wie auch heute) ein Twen. es handelt sich bei diesem Werk nur um die Gebärde der Folklore, nicht um diese selbst".
Bernd Alois Zimmermann
Sinfonie (1951) für großes Orchester; WDR Sinfonieorchester Köln, Leitung: Peter Hirsch
Bernd Alois Zimmermann
Alagoana (1950-55) Caprichos Brasileiros für Orchester; WDR Sinfonieorchester Köln, Leitung: Heinz Holliger
Moderation: Rainer Peters
Redaktion: Harry Vogt
WDR 3 open: Studio Neue Musik - 04.10.2015: Zimmermann-Frühwerke
Frühe Werke aus der Feder von Bernd Alois Zimmermann, dessen Musik aufs engste mit der Geschichte des WDR verbunden ist.
Der erste Kompositionsauftrag, den der Kölner Sender vergab, ging 1950 an Zimmermann, dessen "Sinfonie" – die erste Version der späteren "Sinfonie in einem Satz" – 1951 erstmals im gerade neu eröffneten Funkhaus erklang.
Zimmermann hatte damals noch die neue Orgel im Sendesaal einbezogen. Besonders kniffelige, vermeintlich unspielbare Bläserstellen, die der Komponist auf Wunsch des Dirigenten Hans Rosbaud abgeändert hatte, wurden – im Umfeld dieser Neueinspielung – erstmals aufgenommen. Aus der gleichen Zeit, um 1950, stammt die Ballettmusik Alagoana, ein "Stück im mehr heiteren Genre". Mit Spurenelementen verschiedener Musikwelten, wie sie in ihrer Mixtur so typisch für Zimmermann sind: südamerikanische Tanzmusik und Bigband-Jazz neben Anklängen an Ravel, Strawinsky oder Milhaud. Stilistisch querständig, doch nicht-avantgardistisch. "Das Ganze ist unverkennbar von einer ebenso glühenden Klanggebärde wie Klangeros erfüllt: wie gesagt, ich war damals (wie auch heute) ein Twen. es handelt sich bei diesem Werk nur um die Gebärde der Folklore, nicht um diese selbst".
Bernd Alois Zimmermann
Sinfonie (1951) für großes Orchester; WDR Sinfonieorchester Köln, Leitung: Peter Hirsch
Bernd Alois Zimmermann
Alagoana (1950-55) Caprichos Brasileiros für Orchester; WDR Sinfonieorchester Köln, Leitung: Heinz Holliger
Moderation: Rainer Peters
Redaktion: Harry Vogt
![WDR3 Studio Elektronische Musik: EMS Synthi A
WDR 3 open: Studio Elektronische Musik - 26.11.2014: techné [62]: EMS Synthi-A
Als die Firma EMS 1971 den Synthi A vorstellte, kam das einer Sensation gleich. Damals traten Pink Floyd und Tangerine Dream mit dieser Maschine auf. Heute ist der Kultsynthesizer vor allem ein Instrument der Avantgarde.
Zwar war der Londoner Synthesizer-Produzent keineswegs der erste Hersteller, der ein portables Gerät auf den Markt brachte. Aber zum einen war der Synthi A mit seinem Aktenkofferdesign außerordentlich handlich. Zum anderen hatte der EMS-Entwickler Peter Zinovieff hochwertige und flexible Module in den Synthesizer gebaut, sodass das Gerät viele Möglichkeiten des elektronischen Studios in Heimarbeit möglich machte. Damals traten Pink Floyd und Tangerine Dream mit dieser Maschine auf. Heute ist der Kultsynthesizer vor allem ein Instrument der Avantgarde, der von Carsten Nicolai, Merzbow und Thomas Lehn gespielt wird. Studio elektronische Musik stellt das Instrument vor.
Mit Musik und Klangillustrationen von Thomas Lehn, Masami Akita, Cor Fuhler und Yoshio Machida.
Moderation: Björn Gottstein
Redaktion: Frank Hilberg WDR3 Studio Elektronische Musik: EMS Synthi A](https://i.ytimg.com/vi/6HQCRsKSUUw/mqdefault.jpg)









