Uploaded June 2014 | Updated September 2026, 3 days ago
WDR 3 open: Studio Elektronische Musik - 19.03.2014:
Ein einzelner elektronischer Impuls -- und dahinter eine ganze Welt. So dachte und komponierte Karlheinz Stockhausen.
Autorin: Leonie Reinecke
Redaktion: Frank Hilberg
Karlheinz Stockhausen
Kontakte Nr. 12 Elektronische Musik (1959/60)
Karlheinz Stockhausen und Gottfried Michael Koenig, Realisation
Aufnahme: Stockhausen Gesamtausgabe No. 3: Elektronische Musik 1952--60,
Stockhausen-Verlag
Karlheinz Stockhausen
Kontakte Nr. 12 1/2 für elektronische Klänge, Klavier und Schlagzeug (1959/60)
Aloys Kontarsky, Klavier und Schlagzeug; Christoph Caskel, Schlagzeug; Karlheinz Stockhausen und Gottfried Michael Koenig, elektronischer Teil
In den 50er-Jahren verwirklichte er im Studio für elektronische Musik des WDR seine Vision einer "unerhörten" Musik. Dabei entstand auch das Werk Kontakte, das die Welt der traditionellen Instrumente mit der unlängst kultivierten elektronischen Musik vereinen sollte: Geräusche, die sich in Töne verwandeln, Klänge, die durch den Raum wandern, elektronische Musik, die wie
Instrumentalmusik klingt... Diese Sendung nimmt nicht nur den unverwechselbaren Klangcharakter von Kontakte in den Fokus, sondern geht auch all jenen, oft übersehenen Arbeitsschritten auf den Grund, die Stockhausen zu seinem Pionierwerk geführt haben.
wdr3.de/musik/kontakte102.html
WDR 3 open: Studio Elektronische Musik - 19.03.2014:
Ein einzelner elektronischer Impuls -- und dahinter eine ganze Welt. So dachte und komponierte Karlheinz Stockhausen.
Autorin: Leonie Reinecke
Redaktion: Frank Hilberg
Karlheinz Stockhausen
Kontakte Nr. 12 Elektronische Musik (1959/60)
Karlheinz Stockhausen und Gottfried Michael Koenig, Realisation
Aufnahme: Stockhausen Gesamtausgabe No. 3: Elektronische Musik 1952--60,
Stockhausen-Verlag
Karlheinz Stockhausen
Kontakte Nr. 12 1/2 für elektronische Klänge, Klavier und Schlagzeug (1959/60)
Aloys Kontarsky, Klavier und Schlagzeug; Christoph Caskel, Schlagzeug; Karlheinz Stockhausen und Gottfried Michael Koenig, elektronischer Teil
In den 50er-Jahren verwirklichte er im Studio für elektronische Musik des WDR seine Vision einer "unerhörten" Musik. Dabei entstand auch das Werk Kontakte, das die Welt der traditionellen Instrumente mit der unlängst kultivierten elektronischen Musik vereinen sollte: Geräusche, die sich in Töne verwandeln, Klänge, die durch den Raum wandern, elektronische Musik, die wie
Instrumentalmusik klingt... Diese Sendung nimmt nicht nur den unverwechselbaren Klangcharakter von Kontakte in den Fokus, sondern geht auch all jenen, oft übersehenen Arbeitsschritten auf den Grund, die Stockhausen zu seinem Pionierwerk geführt haben.
wdr3.de/musik/kontakte102.html

![Jean-Claude Eloy – Kâmakalâ (1971) [excerpt 1]
PLEASE SUPPORT THE ARTIST. If youre interested in this music, buy the cds. music piracy is hurting the artist who created the cds. Check out this site to recieve legal music:
http://www.metamkine.com (worldwide)
http://www.dronerecords.de (Germany)
Jean-Claude Eloy – Kâmakalâ
(excerpt)
Choir – Schola Cantorum Stuttgart, WDR Köln
Chorus Master – Herbert Schernus
Conductor – Bernhard Kontarsky, Jacques Mercier (3), Michel Tabachnik
Directed By [Schola Cantorum Stuttgart] – Dr. Clytus Gottwald
Orchestra – WDR Rundfunkorchester Köln
Kâmakala (Le Triangle des énergies) - Pour trois ensembles dorchestres, cinq groupes de choeurs, avec trois chefs
composed in 1971.
A Production of the Westdeutscher Rundfunk, Cologne, 1975.
Within the framework of the festival Begegnungen mit Indien (Meeting with India).
Studio recording at the WDR, Cologne, the 21 February 1975.
video created with Audacity, Sonic Visualizer, vokoscreen and OpenShot on an openSUSE 13.2 Linux System. Jean-Claude Eloy – Kâmakalâ (1971) [excerpt 1]](https://i.ytimg.com/vi/kVNO9gvnraI/mqdefault.jpg)
![Jean Claude Eloy - Etats Limites / Borderlines [Excerpt] (2013)
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Etats-Limites, ou les cries de Petra (2013)
Chants Pour Lautre Moitiè Du Ciel VII
Electroacoustique
Borderlines, or Petras shouts (2013)
Songs For The Other Half Of The Sky VII
Electro-acoustic
full length: 7929
debut performance in Cologne, Germany on 24th April 2015
a la memoire de / to the memory of: Petra Meinel-Winkelbach
Borderlines basiert auf einer Vielzahl vokaler Aktionen, die Jean-Claude Eloy Anfang der 1990er Jahre im Studio für elektronische Musik des Westdeutschen Rundfunks aufzeichnete. Auf der Suche nach geeignetem stimmlichen Material für seinen Zyklus Songs for the other half of the sky, in dessen Zentrum exzeptionelle Frauenpersönlichkeiten stehen, lernte er die Schauspielerin Petra Meinel- Winkelbach kennen. Obwohl er von der expressiven Qualität ihrer Stimme unmittelbar ergriffen war, wurden die Aufnahmen aus künstlerischen Gründen zunächst verworfen. Als Eloy sich viele Jahre später diesen Stimmelementen aufs neue zuwandte, wurde seine Arbeit vom Tode Meinel-Winkelbachs überschattet. Das Werk ist dem Andenken der Schauspielerin gewidmet.
Video created with vokoscreen and Sonic Visualizer on an Kubuntu 14.04 LTS Linux System. Jean Claude Eloy - Etats Limites / Borderlines [Excerpt] (2013)](https://i.ytimg.com/vi/kXNka4oXsRI/mqdefault.jpg)




![WDR3 Studio Elektronische Musik: François Bernard Mâche
WDR 3 open: Studio Elektronische Musik - 07.01.2015: point of view [56]: François-Bernard Mâche
Der 1935 geborene französische Komponist François-Bernard Mâche entstammt einer Musikerfamilie, die ihm allerdings nahelegte lieber einen richtigen Beruf zu erlernen.
So wurde er Professor für Altphilologie, übersetzte als Erster die Werke des späteren Nobelpreisträgers Odysseas Elytis aus dem Neugriechischen ins Französische. Er komponierte zahlreiche Werke in praktisch allen Gattungen und war geprägt von seinen frühen Erfahrungen an der Groupe de Recherches Musicales beim französischen Rundfunk, die er wie viele Andere allerdings bald wegen Auseinandersetzungen mit deren Leiter Pierre Schaeffer verlassen hatte. Mit Iannis Xenakis verband ihn eine sehr enge Freundschaft, Xenakis entwarf gar sein Feriendomizil in Griechenland.
François-Bernard Mâche stellt in dieser Sendung Musik vor, die ihn inspirierte und unternimmt zudem eine Exkursion in die Welt der Tierlaute und -geräusche, die auch in seinem Werk eine besondere Rolle spielen.
Johann Sebastian Bach
Das Musikalische Opfer – Ricercar
Kafir
Ritueller Gesang
François-Bernard Mâche
Danaé
Pierre Schaeffer
Bilude
Olivier Messiaen
Timbres Durées
Iannis Xenakis
Diamorphoses
Edgar Varèse
Intégrales
François-Bernard Mâche
Rituel dOublie
François-Bernard Mâche
Tithon
Moderation: Reinhold Friedl
Redaktion: Frank Hilberg WDR3 Studio Elektronische Musik: François Bernard Mâche](https://i.ytimg.com/vi/l11QWJOGYDA/mqdefault.jpg)
![François Bayle - Théâtre dOmbres ... derriere limage [1988]
François Bayle - Théâtre dOmbres
(Schattentheater, shadow theater)
... derriere limage
(...hinter dem Bild, behind the picture)
1988
Premiere: Nice, Cloite de Cimiez, Festival Manca, 6 July 1989. Commissioned by the french republic. Awarded the Prix Ars Electronica 89 at Linz, for ... Ombres blanches
Wovon befreit sich nun die Kunst der unsichtbaren Klänge?
Weil es sich hinsichtlich dieses Werkes um eine mich selbst einschließende Erfahrung handelt, darf gefragt werden, auf welches Theater ich mich bei der Befreiung dieser Schatten beziehe.
Zunächst einmal muss die Absicht, die sich aus der dem Titel eingeschriebenen Fiktion ergibt, präzisiert werden.
Die namengebenden Schatten sind offensichtlich Klangschatten.
Diese entwickeln sich folglich aus Bildern, Umrissen, Formen, Abdrücken, Spuren und sogar aus Zeichen.
Im Spiel mit diesen Formen - diese Schatten - möchte ich mich zweifellos von einem alten Prinzip distanzieren, das für gewöhnlich in der Musik waltet: das des Interpreten, welcher als konstituierendes sowie organisierendes Individuum das Hören in eine aktive Gegenwart verwandelt.
Dieser Vorgang - die Exponierung des Interpreten, seiner Meisterhaftigkeit, die inspirierte Aufführung, die er feilbietet - ist stets ein Sieg über die Zeit gewesen: ein überlegener Sieg des Körpers.
Meine Suche verfolgt hingegen einen anderen Weg als den der Zeit; einen anderen Sieg, nämlich den über den Prozeß der Wahrnehmung, über Erinnerung. Ich versuche dabei den durch die Bewegung von Formen und Figuren erzeugten Raum zu verschriftlichen.
Das Unsichtbare durch die Zeichnung von Klängen - und ihrer in der schemenhaften Welt der gedanklichen Bilder beheimateten Schatten zu gestalten, ermöglicht es, eine andere Geschichte zu erzählen.
Diese Geschichte ist die der personnages-sons, die sich in Räumen auflösen, wohligen oder unheilvollen Räumen, widerspenstig, störrisch, aber auch wohlklingend und sanft.
Unter diesen Klangfiguren/-personen befindet sich eine, die den Helden symbolisiert. Handelt es sich hierbei um den Hörer?
Zweilfellos. Und da dieser oft in Erzählungen Erwähnung findet, darf er nicht allein von Mutproben, Überfahrten, Schlachten und Verwandlungen kraft magischer Objekte abhängig sein.
Daher habe ich aus der den images den sons, aus der den i-sons innewohnenden Magie neue Verfahren für die Mikromontage, die Formantgewinnung bzw. die auf unterschiedliche Materialien angewandte Filterung gesucht, um unterschwellig lauernde, innere Relationen zu schaffen.
Vielleicht besteht der Sieg für den Hörer-Helden darin, auditiv hinter das Bild zu treten, um den Bereich der weißen Schatten zu erreichen. Die ist der Ort der Ausgeglichenheit, an dem der menschliche Schatten transparent wird.
Dort gibt es nur noch die Erinnerung. Es ist der Garten Eden, der Teich der Nymphen, ein Ort flüchtiger Erscheinungen, die Erinnerung an einen Gesang, Atmen, Schlagen, unsichtbare Flügel, stille oder bewegte Wesen, überreizt und fieberhaft, die allmählich sich beruhigen, sich trennen, auflösen, vergehen....
Ein Augenblick der Refelxion...
Und wie man so schön sagt: Ein Engel, der vorbeifliegt.
- Francois Bayle (ins Deutsche übersetzt)
Video created with Sonic Visualizer and Vokoscreen on an OpenSUSE 12.3 Linux System. François Bayle - Théâtre dOmbres ... derriere limage [1988]](https://i.ytimg.com/vi/lA9MlBSNzr8/mqdefault.jpg)
![Jean-Claude Eloy – Kâmakalâ (1971) [excerpt 2]
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http://www.metamkine.com (worldwide)
http://www.dronerecords.de (Germany)
Jean-Claude Eloy – Kâmakalâ
(excerpt)
Choir – Schola Cantorum Stuttgart, WDR Köln
Chorus Master – Herbert Schernus
Conductor – Bernhard Kontarsky, Jacques Mercier (3), Michel Tabachnik
Directed By [Schola Cantorum Stuttgart] – Dr. Clytus Gottwald
Orchestra – WDR Rundfunkorchester Köln
Kâmakala (Le Triangle des énergies) - Pour trois ensembles dorchestres, cinq groupes de choeurs, avec trois chefs
composed in 1971.
A Production of the Westdeutscher Rundfunk, Cologne, 1975.
Within the framework of the festival Begegnungen mit Indien (Meeting with India).
Studio recording at the WDR, Cologne, the 21 February 1975.
video created with Audacity, Sonic Visualizer, vokoscreen and OpenShot on an openSUSE 13.2 Linux System. Jean-Claude Eloy – Kâmakalâ (1971) [excerpt 2]](https://i.ytimg.com/vi/lGj5PpAfApw/mqdefault.jpg)
