Das Projekt einer marxistisch-feministischen Internationalen @transformeurope
Das Projekt einer marxistisch-feministischen Internationalen  @transformeurope
Uploaded December 2020 | Updated September 2026, 50 minutes ago
Dieses, von transform! europe ko-organisierte Webinar ist der Reflexion des wachsenden marxistisch-feministischen Projekts, seiner Möglichkeiten, seiner Praxen sowie der Diskussion über die zukünftigen Arbeitsmethoden, Aktivitäten und Prioritäten gewidmet. Unter Teilnahme von Frigga Haug, Heidemarie Ambrosch, Nora Räthzel, Diana Mulinari und Jule Goikoetxea.
Dieses Webinar ist Teil der Aktivitäten, die von den Organisator*innen der International Marxist Feminist Conference, die auf 11.-13. Novmeber 2021 verschoben werden musste geplant werden.
Es wird organisiert von transform! europe, Euskal Herriko Unibertsitatea (UPV/EHU), Iratzar Foundation, Critical Theory Bilbao-Barcelona (BIBA CT), Berliner Institut für Kritische Theorie (InkriT), Rosa-Luxemburg-Stiftung und Parte Hartuz
Die Idee und der Prozess einer internationalen marxistisch-feministischen Konferenz wurde in Gang gesetzt und weitergeführt von der feministischen Sektion des Instituts für Kritische Theorie (InkriT) rund um die deutsche Soziologin und Philosophin Frigga Haug. Die Konferenz wurde zum ersten Mal in Berlin 2015 abgehalten, gefolgt von einer zunehmend internationalen zweiten Konferenz in Wien 2016 und die dritte Konferenz fand in Lund (Schweden) 2018 statt.
Die 4. Internationale Konferenz wird in Bilbao (Bizkaia Aretoa) statt finden, organisiert und finanziert von transform! europe und der Universität des Baskenlands, gemeinsam mit der Iratzar Stiftung, Bilbo-Barcelona Critical Theory Group (BIBA CT), dem Institut für Kritische Theorie (Inkrit), der Rosa-Luxemburg-Stiftung and ParteHartuz, und vielen mehr (welche in den kommenden Monaten veröffentlicht werden).

Einleitung:
Frigga Haug ist emeritierte Professorin für Soziologie und Sozialpsychologie der Hamburger Hochschule für Wirtschaft und Politik. Sie war Mitinitiatorin der sozialwissenschaftlichen Untersuchungsmethode der Erinnerungsarbeit, und ihre frühe Führungsrolle auf diesem Gebiet spiegelt sich in ihrem bahnbrechenden Werk „Sexualisierung der Körper“ wider. Haug ist Mitherausgeberin verschiedener Publikationen, beispielsweise der Zeitschrift „Das Argument“ und des „Historisch-Kritischen Wörterbuchs des Marxismus”. Ihre Forschungsschwerpunkte reichen von Automation und der Kultur der Arbeit über sozialwissenschaftliche Methoden bis hin zu weiteren Bereichen der Frauenforschung. Zu ihren jüngsten Werken zählen: „Der im Gehen erkundete Weg. Marxismus-Feminismus“ (2015), „Selbstveränderung und die Veränderung der Umstände“ (2018) sowie „Die Unruhe des Lernens“ (2020).

Beiträge:
Heidi Ambrosch arbeitet im Wiener Koordinationsbüro von transform! europe. Sie ist die Frauenbeauftragte der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ), Vorstandsmitglied des österreichischen Frauenrings und Mitbegründerin der Netzwerkplattform 20000frauen.

Nora Räthzel hat eine Senior-Professur an der schwedischen Universität Umeå inne. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Environmental Labour Studies, transnationale Unternehmen sowie Gender-Beziehungen und ethnische Beziehungen im Alltag. Zuletzt hat sie unter anderem veröffentlicht: „The future of work defines the future of humanity and all living species“, International Journal of Labour Research, „Marxist-Feminist Theories and Struggles Today“ (mit Khayaat Fakier und Diana Mulinari) in Transnational Corporations from the Standpoint of Workers (herausgegeben mit Diana Mulinari und Aina Tollefsen) und „Trade unions in the Green Economy. Working for the Environment“ (herausgegeben mit David Uzzell).

Diana Mulinari ist Professorin am Institut für Gender Studies der schwedischen Universität Lund. Mit ihrer Arbeit möchte sie eine Brücke zwischen der Tradition des marxistischen Feminismus und den Werken der Black, Chicano und postkolonialen feministischen Forschung schlagen. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählen: „Pain is Hard to Put on Paper. Exploring the silences of migrant scholars” (mit Despina Tzimoula) in „Pluralistic Struggles in Gender, Sexuality and Coloniality: Challenging Swedish Exceptionalism“ und „Hegemonic Feminism Revisited: On the Promises of Intersectionality in Times of the Precarisation of Life“ (mit Paulina de los Reyes) in NORA: Nordic Journal of Feminist and Gender Research. 

Jule Goikoetxea ist Mitglied der Gruppe Kritische Theorie Bilbo-Barcelona. Sie promovierte an der University of Cambridge und der Universität des Baskenlandes und war akademische Leiterin des Masterstudiengangs für Governance und Politische Studien der Universität des Baskenlandes. Aktuell gehört Goikoetxea dem International Gender Studies Centre der Universität Oxford an. Sie war Mitherausgeberin des Political Journal der University auf Cambridge und ist derzeit leitende Herausgeberin der Lisipe-Publikationsreihe. Ihre jüngsten Forschungsarbeiten sind in von Routledge, Springer, Francis and Taylor sowie Peter Lang Oxford veröffentlichten Bänden erschienen.


Moderation: Katerina Anastasiou, transform! europe
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