Uploaded March 2023 | Updated September 2026, 3 weeks ago
https://www.festwochen.at/drive-your-plow-over-the-bones-of-the-dead
In einer abgelegenen Sommerhaussiedlung sterben mitten im Winter Männer durch mysteriöse Umstände. Die ortsansässige Janina Duszejko – ehemalige Brückeningenieurin, Lehrerin, Astrologin und leidenschaftliche Übersetzerin der Gedichte von William Blake – verdächtigt Waldtiere, Rache an jenen Menschen zu nehmen, die das Leben der Tiere nicht achten. Schon 2009 veröffentlichte die polnische Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk den feministischen Kriminalroman Gesang der Fledermäuse. Vor dem Hintergrund neuer Formen von Ökoaktivismus und Umweltprotest ist es ein Werk von unheimlicher Brisanz. Mit einem zehnköpfigen Ensemble greift der britische Theatermacher Simon McBurney, zuletzt 2016 mit The Encounter bei den Wiener Festwochen zu Gast, die Fragestellungen des Romans auf und adaptiert den Stoff für die Bühne. Denn die Frage lautet nicht, wie weit wir für eine empathische Beziehung zur Natur gehen dürfen, sondern wie weit wir gehen müssen.
#festwochen2023
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In einer abgelegenen Sommerhaussiedlung sterben mitten im Winter Männer durch mysteriöse Umstände. Die ortsansässige Janina Duszejko – ehemalige Brückeningenieurin, Lehrerin, Astrologin und leidenschaftliche Übersetzerin der Gedichte von William Blake – verdächtigt Waldtiere, Rache an jenen Menschen zu nehmen, die das Leben der Tiere nicht achten. Schon 2009 veröffentlichte die polnische Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk den feministischen Kriminalroman Gesang der Fledermäuse. Vor dem Hintergrund neuer Formen von Ökoaktivismus und Umweltprotest ist es ein Werk von unheimlicher Brisanz. Mit einem zehnköpfigen Ensemble greift der britische Theatermacher Simon McBurney, zuletzt 2016 mit The Encounter bei den Wiener Festwochen zu Gast, die Fragestellungen des Romans auf und adaptiert den Stoff für die Bühne. Denn die Frage lautet nicht, wie weit wir für eine empathische Beziehung zur Natur gehen dürfen, sondern wie weit wir gehen müssen.
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