Uploaded December 2024 | Updated September 2026, 2 days ago
Hallo liebe Freunde, ich wünsche euch allen eine glückliche und schöne Weihnachtszeit! Ich spiele hier den Klassiker „O du Fröhliche“ als Klavierversion mit 3 Strophen, zu denen man auch mitsingen kann.
Heutiger Text des Liedes:
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen Dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!
Weitere Weihnachtslieder:
Tochter Zion: youtu.be/kGOznQeOIG8
Leise rieselt der Schnee: youtu.be/pVZspHj_m-c
Stille Nacht (Jazz): youtu.be/sa0QELSgRPQ
O du fröhliche ist eines der bekanntesten deutschsprachigen Weihnachtslieder. Seine Melodie beruht auf dem Marienlied O sanctissima, das angeblich aus Sizilien stammen soll. Dichter der ersten von drei Strophen ist der Weimarer „Waisenvater“ Johannes Daniel Falk (1768–1826), die beiden folgenden wurden von Heinrich Holzschuher (1798–1847) aus Wunsiedel verfasst.
Entstehungsgeschichte
Nachdem Johannes Daniel Falk vier seiner zehn Kinder durch eine Typhusseuche verloren hatte, gründete er in Weimar das „Rettungshaus für verwahrloste Kinder“. Den dort aufgenommenen Kindern widmete er spätestens 1816, möglicherweise auch schon Ende 1815, das heute als Weihnachtslied bekannte O du fröhliche.
In seiner Urfassung war das Lied ein von Falk so bezeichnetes „Allerdreifeiertagslied“, in dem die den drei Hauptfesten der Christenheit Weihnachten, Ostern und Pfingsten zugrunde liegenden Heilstaten besungen wurden.
O du fröliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, Christenheit!
O du fröliche, o du selige,
gnadenbringende Osterzeit!
Welt liegt in Banden, Christ ist erstanden:
Freue, freue dich, Christenheit!
O du fröliche, o du selige,
gnadenbringende Pfingstenzeit!
Christ, unser Meister, heiligt die Geister:
Freue, freue dich, Christenheit!
Das Lied wurde 1816 veröffentlicht. Noch im 20. Jahrhundert ging man von einer Erstveröffentlichung in den 1819 erschienenen Auserlesenen Werken Falks aus. Günter Balders entdeckte dann in der Bibliothek der Freikirchlichen Fachhochschule Elstal eine Broschüre, die eine Publikation bereits nach dem Weihnachtsfest 1816 belegt. Der Erstdruck befindet sich in dem am 30. Januar 1817 abgeschlossenen Zweiten Bericht von Falks sozialdiakonischem Förderverein „Gesellschaft der Freunde in der Noth“. Hier findet sich eine Liste von Liedern, „die jeder Zögling der Sonntagsschule auswendig wissen und singen muss“.
Bekannt geworden ist O du fröhliche allerdings nicht als „Allerdreifesttagslied“, sondern als Weihnachtshymnus, bei dem nur noch die erste Strophe wörtlich von Johannes Daniel Falk stammt. Für die beiden ergänzten Strophen, deren Anfangs- und Schlussverse dieselben wie bei Falk sind, wurden von Heinrich Holzschuher, einem früheren Gehilfen Falks, je eine dritte Verszeile neu verfasst. Holzschuher veröffentlichte das nun drei Strophen umfassende Weihnachtslied erstmals zu Weihnachten 1826 innerhalb seines anonym verfassten Vortragsstücks mit dem Titel „Die Kinder an der Krippe, zur Feyer des heiligen Weihnachts-Festes“ im Bayerschen Landboten. 1829 veröffentlichte Holzschuher das Lied nochmals in seinem Band Harfenklänge und gab sich damit als Autor zu erkennen, nennt aber auch Falk als Verfasser der ersten Strophe.
Melodie
Falk verwendete die Melodie des Marienlieds O sanctissima, o piissima, dulcis virgo Maria. In der ältesten bislang bekannten Quelle von 1792 wird dieses Lied als Sicilian mariner’s hymn to the virgin bezeichnet.
Als wahrscheinlichste Erklärung gilt, dass Falk dieses Lied in der 1807 postum erschienenen zweiten Ausgabe von Johann Gottfried Herders (1744–1803) Sammlung Stimmen der Völker in Liedern fand. Bis vor wenigen Jahren war man davon ausgegangen, dass Herder das Lied bei seiner Italienreise von 1788/89 (die allerdings nicht südlicher als Neapel führte, also nicht nach Sizilien) selbst aufgezeichnet habe. Barbara Boock vom Deutschen Volksliedarchiv in Freiburg stellte jedoch 2003 fest, dass keine entsprechende Aufzeichnung in Herders Nachlass nachweisbar ist. Vielmehr sei das Lied bereits 1792 als Sicilian mariner’s hymn to the virgin im European Magazine and London Review erschienen. Da die Melodie exakt übereinstimmt, und Herder die Zeitschrift aus der Weimarer Hofbibliothek gekannt haben könnte, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass dieser Druck Herders Vorlage war. Die Charakterisierung der Vorlage als „Hymne“ lässt Fragen aufkommen, ob die (wohl von Herder stammende) Übersetzung „Schifferlied“ akkurat ist, zumal der lateinische Text ein Kirchenlied nahelegt.
Hallo liebe Freunde, ich wünsche euch allen eine glückliche und schöne Weihnachtszeit! Ich spiele hier den Klassiker „O du Fröhliche“ als Klavierversion mit 3 Strophen, zu denen man auch mitsingen kann.
Heutiger Text des Liedes:
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen Dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!
Weitere Weihnachtslieder:
Tochter Zion: youtu.be/kGOznQeOIG8
Leise rieselt der Schnee: youtu.be/pVZspHj_m-c
Stille Nacht (Jazz): youtu.be/sa0QELSgRPQ
O du fröhliche ist eines der bekanntesten deutschsprachigen Weihnachtslieder. Seine Melodie beruht auf dem Marienlied O sanctissima, das angeblich aus Sizilien stammen soll. Dichter der ersten von drei Strophen ist der Weimarer „Waisenvater“ Johannes Daniel Falk (1768–1826), die beiden folgenden wurden von Heinrich Holzschuher (1798–1847) aus Wunsiedel verfasst.
Entstehungsgeschichte
Nachdem Johannes Daniel Falk vier seiner zehn Kinder durch eine Typhusseuche verloren hatte, gründete er in Weimar das „Rettungshaus für verwahrloste Kinder“. Den dort aufgenommenen Kindern widmete er spätestens 1816, möglicherweise auch schon Ende 1815, das heute als Weihnachtslied bekannte O du fröhliche.
In seiner Urfassung war das Lied ein von Falk so bezeichnetes „Allerdreifeiertagslied“, in dem die den drei Hauptfesten der Christenheit Weihnachten, Ostern und Pfingsten zugrunde liegenden Heilstaten besungen wurden.
O du fröliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, Christenheit!
O du fröliche, o du selige,
gnadenbringende Osterzeit!
Welt liegt in Banden, Christ ist erstanden:
Freue, freue dich, Christenheit!
O du fröliche, o du selige,
gnadenbringende Pfingstenzeit!
Christ, unser Meister, heiligt die Geister:
Freue, freue dich, Christenheit!
Das Lied wurde 1816 veröffentlicht. Noch im 20. Jahrhundert ging man von einer Erstveröffentlichung in den 1819 erschienenen Auserlesenen Werken Falks aus. Günter Balders entdeckte dann in der Bibliothek der Freikirchlichen Fachhochschule Elstal eine Broschüre, die eine Publikation bereits nach dem Weihnachtsfest 1816 belegt. Der Erstdruck befindet sich in dem am 30. Januar 1817 abgeschlossenen Zweiten Bericht von Falks sozialdiakonischem Förderverein „Gesellschaft der Freunde in der Noth“. Hier findet sich eine Liste von Liedern, „die jeder Zögling der Sonntagsschule auswendig wissen und singen muss“.
Bekannt geworden ist O du fröhliche allerdings nicht als „Allerdreifesttagslied“, sondern als Weihnachtshymnus, bei dem nur noch die erste Strophe wörtlich von Johannes Daniel Falk stammt. Für die beiden ergänzten Strophen, deren Anfangs- und Schlussverse dieselben wie bei Falk sind, wurden von Heinrich Holzschuher, einem früheren Gehilfen Falks, je eine dritte Verszeile neu verfasst. Holzschuher veröffentlichte das nun drei Strophen umfassende Weihnachtslied erstmals zu Weihnachten 1826 innerhalb seines anonym verfassten Vortragsstücks mit dem Titel „Die Kinder an der Krippe, zur Feyer des heiligen Weihnachts-Festes“ im Bayerschen Landboten. 1829 veröffentlichte Holzschuher das Lied nochmals in seinem Band Harfenklänge und gab sich damit als Autor zu erkennen, nennt aber auch Falk als Verfasser der ersten Strophe.
Melodie
Falk verwendete die Melodie des Marienlieds O sanctissima, o piissima, dulcis virgo Maria. In der ältesten bislang bekannten Quelle von 1792 wird dieses Lied als Sicilian mariner’s hymn to the virgin bezeichnet.
Als wahrscheinlichste Erklärung gilt, dass Falk dieses Lied in der 1807 postum erschienenen zweiten Ausgabe von Johann Gottfried Herders (1744–1803) Sammlung Stimmen der Völker in Liedern fand. Bis vor wenigen Jahren war man davon ausgegangen, dass Herder das Lied bei seiner Italienreise von 1788/89 (die allerdings nicht südlicher als Neapel führte, also nicht nach Sizilien) selbst aufgezeichnet habe. Barbara Boock vom Deutschen Volksliedarchiv in Freiburg stellte jedoch 2003 fest, dass keine entsprechende Aufzeichnung in Herders Nachlass nachweisbar ist. Vielmehr sei das Lied bereits 1792 als Sicilian mariner’s hymn to the virgin im European Magazine and London Review erschienen. Da die Melodie exakt übereinstimmt, und Herder die Zeitschrift aus der Weimarer Hofbibliothek gekannt haben könnte, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass dieser Druck Herders Vorlage war. Die Charakterisierung der Vorlage als „Hymne“ lässt Fragen aufkommen, ob die (wohl von Herder stammende) Übersetzung „Schifferlied“ akkurat ist, zumal der lateinische Text ein Kirchenlied nahelegt.








![Fröhliche Weihnacht überall (Noten zum Download)
Die Noten zum Download in dieser Beschreibung sind frei im Internet erhältlich und sind nicht das Arrangement, das ich in diesem Video spiele.
https://www.liederprojekt.org/medien/Lieddokumente/31676_Froehliche_Weihnacht.pdf
Fröhliche Weihnacht überall ist ein deutschsprachiges Weihnachtslied.
Geschichte
Das Lied erschien erstmals 1870 unter dem Titel Merry, merry Christmas in der Sammlung Christmas Annual No. 2 eines New Yorker Verlages.[1] Als Autorin von Text und Musik wird eine Mrs. Thomas J. Cook genannt, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den USA als Lehrerin wirkte. Die Autorin erscheint auch unter dem Namen Rebecca S. Cook; in manchen Büchern werden auch beide Namen als Autorenangaben genannt, doch möglicherweise bezeichnen beide Namensformen dieselbe Person. Bis 1896 wurde das Lied in mehreren Liederbüchern für Sonntagsschulen nachgedruckt, danach noch einmal 1923.
Der deutsche Text wird gelegentlich August Heinrich Hoffmann von Fallersleben zugeschrieben. In den Werken Hoffmanns ist das Gedicht jedoch nicht nachweisbar.
Die bisher älteste nachweisbare Fassung in einem deutschsprachigen Liederbuch findet sich in dem Werk Alte und neue Weihnachtslieder für Schule und Haus der Komponistin und Musikpädagogin Caroline Wichern, der ältesten Tochter Johann Hinrich Wicherns, das 1880 in Hamburg im Verlag des Rauhen Hauses erschien. Das Lied trägt den dort Titel Fröhliche Weihnacht und den Herkunftsvermerk „aus dem Englischen“. Als Nächstes ist es in dem Gesangbuch Liederlust und Psalter nachweisbar, das Heinrich Liebhart für den Gebrauch in methodistischen Sonntagsschulen und Familien zusammenstellte, und das 1882 in Cincinnati erschien; die Herkunftsangabe lautet dort „aus England“. Die Melodie der deutschen Fassung ist an einigen Stellen gegenüber dem Original leicht verändert.
1885 ist es in Deutschland bekannt und gilt als ein Lied, „das in fröhlichen Kinderkreisen zur Weihnachtszeit mit Lust gesungen wird“.1896 erschien ein Satz von Rudolph Palme als Nr. 5 in seinem opus 64 Christnacht und Weihnachten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand das Lied Eingang in zahlreiche deutschsprachige Schulliederbücher und gelangte so zu hoher Popularität. 1996 erschien bei Josef Schiffer eine Esperanto-Übersetzung von Josef Kühnel. Übersetzungen in andere Sprachen sind nicht bekannt.
Das Lied wurde für zahlreiche Instrumente arrangiert, vorzugsweise für den Schul- und Hausmusikbereich, u. a.
für Gesang und Klavier von Magdalene Kemlein 1974
für Blockflöten von Fritz Koschinsky
für Akkordeon von Rolf Heitmüller
für Gitarren von Willy Hintermeyer
als großer Instrumentalsatz von Anton Dawidowicz 1962
für Männer-, Frauen- oder gemischten Chor von Franz Biebl 1978
Text
„Fröhliche Weihnacht überall!“
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!
„Fröhliche Weihnacht überall!“
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Darum alle stimmet
in den Jubelton,
denn es kommt das Licht der Welt
von des Vaters Thron.
(Refrain)
Licht auf dunklem Wege,
unser Licht bist du;
denn du führst, die dir vertraun,
ein zur sel’gen Ruh’.
(Refrain)
Was wir andern taten,
sei getan für dich,
daß bekennen jeder muß,
Christkind kam für mich.
(Refrain) Fröhliche Weihnacht überall (Noten zum Download)](https://i.ytimg.com/vi/TItEstlCUk8/mqdefault.jpg)

