Uploaded June 2026 | Updated September 2026, 1 hour ago
Podiumsdiskussion im Einstein Forum, 26. Mai 2026
Dass sich der Journalismus in einer Dauerkrise befindet, steht nicht nur in jeder Zeitung. Zwischen sozialen – oft genug asozialen – Medien, Fake News, steigenden Kosten und sinkenden Einnahmen scheinen die Probleme kaum noch lösbar. Diese Entwicklung ist in allen Ländern zu beobachten. Was aber sind die Unterschiede? Was in den USA als vorbildliche journalistische Praxis gilt, wird in Deutschland meist kritisiert, und umgekehrt. Drei Journalistinnen, die sowohl im angloamerikanischen Raum als auch in Deutschland arbeiten, werden an diesem Abend ihre unterschiedlichen Erwartungen, Arbeitsweisen und Herausforderungen austauschen und analysieren. Gibt es Möglichkeiten, voneinander zu lernen?
Susanne Beyer ist seit 1996 beim SPIEGEL tätig, 18 Jahre lang als Kulturredakteurin, auch als stellvertretende Leiterin des Kulturressorts. Vier Jahre lang war sie stellvertretende Chefredakteurin des Nachrichten-Magazins. Heute ist sie Autorin der SPIEGEL-Chefredaktion.
Sandra Kegel studierte Literatur- sowie Theater-, Film und Medienwissenschaft in Aix-en-Provence, Wien und Frankfurt. Seit 1999 ist sie Redakteurin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Viele Jahre arbeitete sie in den Ressorts Medien und Literatur, seit 2019 leitet sie das Feuilleton der FAZ. Darüber hinaus ist sie als Jurorin und Moderatorin tätig sowie als Stammkritikerin der Literatursendung „Buchzeit“ (3sat). 2005 wurde ihre Arbeit mit dem Ravensburger Medienpreis ausgezeichnet.
Deborah Cole ist Journalistin und Berlin-Korrespondentin des The Guardian. Sie berichtet über deutsche Politik, Gesellschaft, Kultur und Erinnerungskultur, mit besonderem Fokus darauf, wie aktuelle Entwicklungen in Berlin und Deutschland mit breiteren europäischen und internationalen Themen zusammenhängen. Seit Mitte der 1990er-Jahre lebt und arbeitet sie in Berlin. Zuvor war sie als Korrespondentin für die Agence France-Presse tätig.
In Kooperation mit Villa Aurora & Thomas Mann House e. V.
Podiumsdiskussion im Einstein Forum, 26. Mai 2026
Dass sich der Journalismus in einer Dauerkrise befindet, steht nicht nur in jeder Zeitung. Zwischen sozialen – oft genug asozialen – Medien, Fake News, steigenden Kosten und sinkenden Einnahmen scheinen die Probleme kaum noch lösbar. Diese Entwicklung ist in allen Ländern zu beobachten. Was aber sind die Unterschiede? Was in den USA als vorbildliche journalistische Praxis gilt, wird in Deutschland meist kritisiert, und umgekehrt. Drei Journalistinnen, die sowohl im angloamerikanischen Raum als auch in Deutschland arbeiten, werden an diesem Abend ihre unterschiedlichen Erwartungen, Arbeitsweisen und Herausforderungen austauschen und analysieren. Gibt es Möglichkeiten, voneinander zu lernen?
Susanne Beyer ist seit 1996 beim SPIEGEL tätig, 18 Jahre lang als Kulturredakteurin, auch als stellvertretende Leiterin des Kulturressorts. Vier Jahre lang war sie stellvertretende Chefredakteurin des Nachrichten-Magazins. Heute ist sie Autorin der SPIEGEL-Chefredaktion.
Sandra Kegel studierte Literatur- sowie Theater-, Film und Medienwissenschaft in Aix-en-Provence, Wien und Frankfurt. Seit 1999 ist sie Redakteurin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Viele Jahre arbeitete sie in den Ressorts Medien und Literatur, seit 2019 leitet sie das Feuilleton der FAZ. Darüber hinaus ist sie als Jurorin und Moderatorin tätig sowie als Stammkritikerin der Literatursendung „Buchzeit“ (3sat). 2005 wurde ihre Arbeit mit dem Ravensburger Medienpreis ausgezeichnet.
Deborah Cole ist Journalistin und Berlin-Korrespondentin des The Guardian. Sie berichtet über deutsche Politik, Gesellschaft, Kultur und Erinnerungskultur, mit besonderem Fokus darauf, wie aktuelle Entwicklungen in Berlin und Deutschland mit breiteren europäischen und internationalen Themen zusammenhängen. Seit Mitte der 1990er-Jahre lebt und arbeitet sie in Berlin. Zuvor war sie als Korrespondentin für die Agence France-Presse tätig.
In Kooperation mit Villa Aurora & Thomas Mann House e. V.







![Jan Philipp Reemtsma: Monsieur Bovary
Saturday, July 2 2022 at Einstein Forum, Potsdam
Jean Améry’s Charles Bovary, Landarzt is a novel and should be read as such. The novel is a trial Charles Bovary vs. Gustave Flaubert, and Charles Bovary wins–whatever that means. Flaubert is accused of misusing the freedom of creation by creating a Charles Bovary not fit to be the lover Emma Bovary deserved. He is accused to be not a true realist as an author, because he did not show reality as a bundle of possibilities. Instead as an It-is-what-it-is-prison (for Charles). Améry defends Charles Bovary against his creator because he himself wants an appropriate lover for Emma—not those she had chosen. Améry defends Charles and his defence transforms in a love-phantasy. Charles Bovary, Landarzt is a novel of and about the author Jean Améry to a woman another author had created. A strange book—and a fascinating one.
Jan Philipp Reemtsma is the founder and chair of the Hamburg Foundation for the Advancement of Scholarship and Culture and the founder of the Arno Schmidt Foundation. Until March 2015, he was the director of the Hamburg Institute for Social Research, which he also founded. Among his many works, those available in English include Trust and Violence (2012 [2008]), In the Cellar (1999 [1997]), and More than a Champion. The Style of Muhammad Ali (1998 [1997]). His latest publication is Helden und andere Probleme (2020). Jan Philipp Reemtsma: Monsieur Bovary](https://i.ytimg.com/vi/YGQ4ZGsTOs0/mqdefault.jpg)


