Uploaded July 2025 | Updated September 2026, 1 hour ago
In der Moralphilosophie gibt es die Theorie vom »Anschein des Guten« (Guise of the Good). Demnach ist jemand motiviert, etwas zu tun, weil sie oder er das erwünschte Ergebnis als gut ansieht. Die Philosophinnen und Philosophen, die sich mit dieser Theorie beschäftigen, tendieren jedoch dazu, ihren Blick isoliert auf einzelne Handlungen zu richten. Ich folge hingegen Aristoteles darin, dass es plausibler wäre, drei verschiedene praktische Ebenen zu unterscheiden: die Motivation für Handlungen im kleineren Maßstab, die Motivation für Handlungen im mittleren Maßstab und der Wille, dass das eigene Leben gut verläuft. In dieser aristotelischen Ansicht gehört die Theorie vom Guten als Ziel des Handelns zur Theorie des höchstens menschlichen Gutes.
In der Moralphilosophie gibt es die Theorie vom »Anschein des Guten« (Guise of the Good). Demnach ist jemand motiviert, etwas zu tun, weil sie oder er das erwünschte Ergebnis als gut ansieht. Die Philosophinnen und Philosophen, die sich mit dieser Theorie beschäftigen, tendieren jedoch dazu, ihren Blick isoliert auf einzelne Handlungen zu richten. Ich folge hingegen Aristoteles darin, dass es plausibler wäre, drei verschiedene praktische Ebenen zu unterscheiden: die Motivation für Handlungen im kleineren Maßstab, die Motivation für Handlungen im mittleren Maßstab und der Wille, dass das eigene Leben gut verläuft. In dieser aristotelischen Ansicht gehört die Theorie vom Guten als Ziel des Handelns zur Theorie des höchstens menschlichen Gutes.










