Uploaded January 2021 | Updated September 2026, 19 hours ago
Auf Rädern und Ketten 2019
Vom 31. Mai bis 2. Juni veranstaltete das Heeresgeschichtliche Museum wieder ein großes internationales Militär Oldtimertreffen. Auf dem Freigelände hinter dem Museumsgebäude wurden zahlreiche historische Militärfahrzeuge verschiedenster Gattungen präsentiert.
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Der Husar (Typenbezeichnung ÖAF HA 2 - 90) ist ein Allradfahrzeug, das von der österreichischen Firma ÖAF gebaut wurde.
Das Fahrzeug wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesheer entwickelt. Es sollte die Fahrzeuge WC-Baureihe von Dodge ersetzen, die aus dem Bestand der US-Armee stammten. Die ersten drei Prototypen des Husar wurden im Jahr 1966 gebaut. Die Produktion lief von 1968 bis 1969. Hergestellt wurden 136 Stück.
Interessiert waren auch Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen. Nachdem aber beim Bundesheer das Konkurrenzmodell von Steyr-Daimler-Puch, der Pinzgauer, das Rennen machte, wurde er nie in Serie gebaut.
Das Fahrzeug hatte zwei Achsen mit Allradantrieb. Es war für eine Nutzlast von 3 Tonnen bei Straßenverwendung ausgelegt, bei Geländeverwendung konnten 2 Tonnen zugeladen werden. Außerdem war das Ziehen von Anhängern bzw. leichten Geschützen vorgesehen.
Seine Steigfähigkeit betrug ohne Anhänger bis zu 60 Prozent, mit Anhänger bewältigte er bis zu 40 Prozent.
Angetrieben wurde er mit einem MAN-Vierzylinder-Dieselmotor mit Direkteinspritzung. Er hatte einen Hubraum von 4,69 Litern und lieferte 90 PS. Als Längsgetriebe wurde wahlweise ein ZF- oder ein Steyr-Verteilergetriebe eingebaut.
Auf den beiden Längsträgern war eine feste Fahrerkabine aufgebaut. Die Federung der Räder bestand aus Blattfedern.
#husar #hgmwien #öaf
Auf Rädern und Ketten 2019
Vom 31. Mai bis 2. Juni veranstaltete das Heeresgeschichtliche Museum wieder ein großes internationales Militär Oldtimertreffen. Auf dem Freigelände hinter dem Museumsgebäude wurden zahlreiche historische Militärfahrzeuge verschiedenster Gattungen präsentiert.
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Der Husar (Typenbezeichnung ÖAF HA 2 - 90) ist ein Allradfahrzeug, das von der österreichischen Firma ÖAF gebaut wurde.
Das Fahrzeug wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesheer entwickelt. Es sollte die Fahrzeuge WC-Baureihe von Dodge ersetzen, die aus dem Bestand der US-Armee stammten. Die ersten drei Prototypen des Husar wurden im Jahr 1966 gebaut. Die Produktion lief von 1968 bis 1969. Hergestellt wurden 136 Stück.
Interessiert waren auch Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen. Nachdem aber beim Bundesheer das Konkurrenzmodell von Steyr-Daimler-Puch, der Pinzgauer, das Rennen machte, wurde er nie in Serie gebaut.
Das Fahrzeug hatte zwei Achsen mit Allradantrieb. Es war für eine Nutzlast von 3 Tonnen bei Straßenverwendung ausgelegt, bei Geländeverwendung konnten 2 Tonnen zugeladen werden. Außerdem war das Ziehen von Anhängern bzw. leichten Geschützen vorgesehen.
Seine Steigfähigkeit betrug ohne Anhänger bis zu 60 Prozent, mit Anhänger bewältigte er bis zu 40 Prozent.
Angetrieben wurde er mit einem MAN-Vierzylinder-Dieselmotor mit Direkteinspritzung. Er hatte einen Hubraum von 4,69 Litern und lieferte 90 PS. Als Längsgetriebe wurde wahlweise ein ZF- oder ein Steyr-Verteilergetriebe eingebaut.
Auf den beiden Längsträgern war eine feste Fahrerkabine aufgebaut. Die Federung der Räder bestand aus Blattfedern.
#husar #hgmwien #öaf










