Uploaded April 2017 | Updated September 2026, 1 day ago
Ich habe vor knapp drei Jahren mit dem Umbau eines ausrangierten Projektors zu einem Filmscanner begonnen. Durch verbesserte Kameras und Beleuchtungen habe ich nach und nach eine ziemlich gute Bildqualität erreichen können (zumindest unter der Prämisse, daß kein Geld investiert wurde). Was jedoch nicht befriedigte, war der Bildstand. Die Filme „zittern“. Nach näherer Untersuchung bin ich zu der Überzeugung gelangt, daß dies an den umgebauten Projektoren liegt und daß jene nicht wirklich als Grundlage für Scanner geeignet sind. Das liegt an den kurvengesteuerten Greifersystemen dieser Projektoren. Eine Steuerkurve drückt die Greifergabel entgegen einer Federkraft und die Greiferspitze nimmt dabei die Filmperforation mit. Nach der Beendigung des Transporthubes kommt bei immer flacher werdender Kurvenbahn die Greiferspitze zum Stillstand und kehrt anschließend nach Verlassen des Perforationsloches die Bewegungsrichtung um. Dieses Stehenbleiben des Filmes ist durch verschiedene mechanische Ursachen mit Toleranzen behaftet. Bei der schnelllaufenden Projektion ist ein langsames Abflachen der Steuerkurve gewollt, damit der Film langsam abgebremst und dadurch geschont wird. Leider bleibt durch die sich ergebenden Unsicherheiten der Film jedes Mal ein wenig an einer anderen Stelle stehen. Es handelt sich zwar nur um wenige zehn Mikrometer Toleranz, aber trotzdem lassen die das Bild „zittern“. Wird das bei der Projektion noch toleriert, so ist das Ausmaß dieses Bildstandsfehlers beim Digitalisieren meist unzumutbar.
Ich habe daher ein einfaches Bildschaltwerk entwickelt, das den lästigen Totpunktfehler eines Kurvengetriebes vermeidet, indem ein einfacher Schleppgreifer am Ende des Transporthubes hart gegen einen Anschlag aufläuft und der Film daher mit hoher Genauigkeit immer an derselben Stelle stehen bleibt. Aufgrund der geringen Filmgeschwindigkeiten beim Scannen ist das hier möglich. Da man den Film nur einmal scannt (so wie der Film auch nur einmal durch die Aufnahmekamera läuft), ist hier die einfache Lösung mit dem Schleppgreifer zulässig. Mal sehen, was daraus wird… :-)
Ich habe vor knapp drei Jahren mit dem Umbau eines ausrangierten Projektors zu einem Filmscanner begonnen. Durch verbesserte Kameras und Beleuchtungen habe ich nach und nach eine ziemlich gute Bildqualität erreichen können (zumindest unter der Prämisse, daß kein Geld investiert wurde). Was jedoch nicht befriedigte, war der Bildstand. Die Filme „zittern“. Nach näherer Untersuchung bin ich zu der Überzeugung gelangt, daß dies an den umgebauten Projektoren liegt und daß jene nicht wirklich als Grundlage für Scanner geeignet sind. Das liegt an den kurvengesteuerten Greifersystemen dieser Projektoren. Eine Steuerkurve drückt die Greifergabel entgegen einer Federkraft und die Greiferspitze nimmt dabei die Filmperforation mit. Nach der Beendigung des Transporthubes kommt bei immer flacher werdender Kurvenbahn die Greiferspitze zum Stillstand und kehrt anschließend nach Verlassen des Perforationsloches die Bewegungsrichtung um. Dieses Stehenbleiben des Filmes ist durch verschiedene mechanische Ursachen mit Toleranzen behaftet. Bei der schnelllaufenden Projektion ist ein langsames Abflachen der Steuerkurve gewollt, damit der Film langsam abgebremst und dadurch geschont wird. Leider bleibt durch die sich ergebenden Unsicherheiten der Film jedes Mal ein wenig an einer anderen Stelle stehen. Es handelt sich zwar nur um wenige zehn Mikrometer Toleranz, aber trotzdem lassen die das Bild „zittern“. Wird das bei der Projektion noch toleriert, so ist das Ausmaß dieses Bildstandsfehlers beim Digitalisieren meist unzumutbar.
Ich habe daher ein einfaches Bildschaltwerk entwickelt, das den lästigen Totpunktfehler eines Kurvengetriebes vermeidet, indem ein einfacher Schleppgreifer am Ende des Transporthubes hart gegen einen Anschlag aufläuft und der Film daher mit hoher Genauigkeit immer an derselben Stelle stehen bleibt. Aufgrund der geringen Filmgeschwindigkeiten beim Scannen ist das hier möglich. Da man den Film nur einmal scannt (so wie der Film auch nur einmal durch die Aufnahmekamera läuft), ist hier die einfache Lösung mit dem Schleppgreifer zulässig. Mal sehen, was daraus wird… :-)







