Uploaded February 2026 | Updated September 2026, 2 weeks ago
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„Kaufhausmalerei“ oder unterschätzte Kunst? Ein Ölgemälde von 1887 sorgt für Diskussionen.
Julian bezeichnet das Werk zunächst als klassische „Kaufhausmalerei“. Expertin Bianca ordnet es jedoch genauer ein: Das Gemälde stammt aus der Zeit der Belle Époque und gehört zur sogenannten Dekorationsmalerei – einem eigenen Berufsstand, der im späten 19. Jahrhundert sehr gefragt war. Solche Werke dienten bewusst der Verschönerung von Wohnräumen und fanden ihren Platz in Vertäfelungen, Möbeln, über Türen oder in Salons und Treppenhäusern. Anders als große Meisterwerke sollten sie keine tiefgreifende künstlerische Botschaft transportieren, sondern Atmosphäre schaffen.
Das Motiv zeigt den beginnenden Herbst: Nelken und Trauben sind klar erkennbar, während der Hintergrund bewusst schemenhaft gehalten ist. Gedeckte Ölfarben auf Leinwand verleihen dem Bild eine ruhige, fast melancholische Stimmung. Signiert ist es mit „C. de Melotte“ – über den oder die Künstler*in ist jedoch wenig bekannt.
Das verkaufende Geschwisterpaar wünscht sich 300 bis 400 Euro. Bianca bestätigt mit ihrer Expertise von 400 bis 600 Euro sogar eine noch positivere Einschätzung. Kann diese Dekorationsmalerei im Händlerraum überzeugen – oder bleibt sie trotz guter Bewertung ein schwieriger Verkauf?
Bares für Rares vom 19.02.2026: kurz.zdf.de/raUI
00:00 Geschwister am Start
01:59 Herbstliche Dekomalerei
05:03 Super gewünscht
05:47 Aufgeteilte Strategie
07:24 Gekauft wie gemalt?
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#baresfürrares #gemälde #dekoration
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„Kaufhausmalerei“ oder unterschätzte Kunst? Ein Ölgemälde von 1887 sorgt für Diskussionen.
Julian bezeichnet das Werk zunächst als klassische „Kaufhausmalerei“. Expertin Bianca ordnet es jedoch genauer ein: Das Gemälde stammt aus der Zeit der Belle Époque und gehört zur sogenannten Dekorationsmalerei – einem eigenen Berufsstand, der im späten 19. Jahrhundert sehr gefragt war. Solche Werke dienten bewusst der Verschönerung von Wohnräumen und fanden ihren Platz in Vertäfelungen, Möbeln, über Türen oder in Salons und Treppenhäusern. Anders als große Meisterwerke sollten sie keine tiefgreifende künstlerische Botschaft transportieren, sondern Atmosphäre schaffen.
Das Motiv zeigt den beginnenden Herbst: Nelken und Trauben sind klar erkennbar, während der Hintergrund bewusst schemenhaft gehalten ist. Gedeckte Ölfarben auf Leinwand verleihen dem Bild eine ruhige, fast melancholische Stimmung. Signiert ist es mit „C. de Melotte“ – über den oder die Künstler*in ist jedoch wenig bekannt.
Das verkaufende Geschwisterpaar wünscht sich 300 bis 400 Euro. Bianca bestätigt mit ihrer Expertise von 400 bis 600 Euro sogar eine noch positivere Einschätzung. Kann diese Dekorationsmalerei im Händlerraum überzeugen – oder bleibt sie trotz guter Bewertung ein schwieriger Verkauf?
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00:00 Geschwister am Start
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