Uploaded December 2020 | Updated September 2026, 2 days ago
Der Vergleich zu 2018 zeigt: 2020 assoziieren über viermal so viel Menschen Hygiene spontan mit Händewaschen, gut doppelt so viel greifen unterwegs "sehr oft" zur Händedesinfektion. Das Hygienebewusstsein in der Gesellschaft ist anders geworden, eine aktuelle Studie führt dies vor Augen. Schon einmal wollte Hygienespezialist Hagleitner wissen, wie Menschen landläufig über Hygiene denken: Es war 2018. 2020 wurde die Umfrage erneut gemacht, hier die Ergebnisse:
Achtsamkeit
- 73 Prozent der Befragten achten seit Ausbruch der Corona-Krise explizit auf mehr Hygiene. Ständig über Hygiene sinnen 26 Prozent nach, 2018 taten das bloß 18 Prozent.
- Die Angst vor mangelnder Hygiene ist gesunken: Fürchteten sich 2018 noch 61 Prozent, zeigen sich 2020 nur 48 Prozent besorgt.
Bedeutsamkeit
- Händewaschen und Händedesinfektion haben an Stellenwert gewonnen: 18 Prozent fällt 2020 zum Wort Hygiene ad hoc Händewaschen ein, 2018 ging es gerade einmal vier Prozent so. 42 Prozent desinfizieren sich 2020 unterwegs sehr oft die Hände, lediglich 20 Prozent waren es 2018.
Erwartungshaltung
- Für 51 Prozent soll ein Hygieneprodukt selbstverständlich vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 schützen.
- Bei der Händedesinfektion wurde die Erwartungshaltung im Detail erforscht: Als besonders wichtig gelten die geprüfte Wirksamkeit sowie dermatologische Gutachten, beides liegt gleichauf (Schulnote 1,7). Es folgen die praktische Handhabung für unterwegs (Schulnote 1,9) und Pflegesubstanzen für die Haut (Schulnote 2,1). Dann kommen die Produktzusammensetzung sowie die Ergiebigkeit (jeweils Schulnote 2,3). Das Prädikat Krankenhausqualität rangiert im Mittelfeld, ebenso die nachhaltige Packung (Schulnote 2,6) - und ob sich ein Erzeugnis für Kinder und Schwangere eignet (Schulnote 2,7). Das Schlusslicht bildet die Produktgestaltung (Schulnote 3,6).
Staat und Gesundheitssorge
- Die Wirtschaft solle der Staat ebenso schützen wie die Gesundheit, finden 65 Prozent. Vor alles andere solle der Staat die Gesundheit demgegenüber nur für 35 Prozent setzen. Auch das dokumentiert der Hagleitner-Hygienebericht 2020.
Studiendesign: Die Erhebung lief zunächst eine Woche: von 15. bis 21. Februar 2018; dann neun Tage: von 17. bis 25. November 2020. 1.000 Personen aus Österreich nahmen jeweils daran teil - repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahren. Durchgeführt und ausgewertet hat sämtliche Interviews das Meinungsforschungsinstitut Karmasin Behavioural Insights.
Der Vergleich zu 2018 zeigt: 2020 assoziieren über viermal so viel Menschen Hygiene spontan mit Händewaschen, gut doppelt so viel greifen unterwegs "sehr oft" zur Händedesinfektion. Das Hygienebewusstsein in der Gesellschaft ist anders geworden, eine aktuelle Studie führt dies vor Augen. Schon einmal wollte Hygienespezialist Hagleitner wissen, wie Menschen landläufig über Hygiene denken: Es war 2018. 2020 wurde die Umfrage erneut gemacht, hier die Ergebnisse:
Achtsamkeit
- 73 Prozent der Befragten achten seit Ausbruch der Corona-Krise explizit auf mehr Hygiene. Ständig über Hygiene sinnen 26 Prozent nach, 2018 taten das bloß 18 Prozent.
- Die Angst vor mangelnder Hygiene ist gesunken: Fürchteten sich 2018 noch 61 Prozent, zeigen sich 2020 nur 48 Prozent besorgt.
Bedeutsamkeit
- Händewaschen und Händedesinfektion haben an Stellenwert gewonnen: 18 Prozent fällt 2020 zum Wort Hygiene ad hoc Händewaschen ein, 2018 ging es gerade einmal vier Prozent so. 42 Prozent desinfizieren sich 2020 unterwegs sehr oft die Hände, lediglich 20 Prozent waren es 2018.
Erwartungshaltung
- Für 51 Prozent soll ein Hygieneprodukt selbstverständlich vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 schützen.
- Bei der Händedesinfektion wurde die Erwartungshaltung im Detail erforscht: Als besonders wichtig gelten die geprüfte Wirksamkeit sowie dermatologische Gutachten, beides liegt gleichauf (Schulnote 1,7). Es folgen die praktische Handhabung für unterwegs (Schulnote 1,9) und Pflegesubstanzen für die Haut (Schulnote 2,1). Dann kommen die Produktzusammensetzung sowie die Ergiebigkeit (jeweils Schulnote 2,3). Das Prädikat Krankenhausqualität rangiert im Mittelfeld, ebenso die nachhaltige Packung (Schulnote 2,6) - und ob sich ein Erzeugnis für Kinder und Schwangere eignet (Schulnote 2,7). Das Schlusslicht bildet die Produktgestaltung (Schulnote 3,6).
Staat und Gesundheitssorge
- Die Wirtschaft solle der Staat ebenso schützen wie die Gesundheit, finden 65 Prozent. Vor alles andere solle der Staat die Gesundheit demgegenüber nur für 35 Prozent setzen. Auch das dokumentiert der Hagleitner-Hygienebericht 2020.
Studiendesign: Die Erhebung lief zunächst eine Woche: von 15. bis 21. Februar 2018; dann neun Tage: von 17. bis 25. November 2020. 1.000 Personen aus Österreich nahmen jeweils daran teil - repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahren. Durchgeführt und ausgewertet hat sämtliche Interviews das Meinungsforschungsinstitut Karmasin Behavioural Insights.
