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ARD-Nachtmagazin über ACTA
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netzpolitik.org ist ein Medium für digitale Freiheitsrechte. Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.
Wir begleiten alle gesellschaftlichen Bereiche kritisch bei Prozessen der Digitalisierung: von den großen Datenkonzernen über die Sicherheitsbehörden bis hin zu Bildung, Medien und Umwelt. Wir wollen technologischen Wandel in den Dienst von Freiheit, Solidarität und Gemeinwohl stellen.
Wir verstehen uns als journalistisches Angebot, sind jedoch nicht neutral. Unsere Haltung ist: Wir engagieren uns für digitale Freiheitsrechte und ihre politische Umsetzung.
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Cookie-Banner hier, Datenschutzeinwilligung dort. Das Internet von früher gibt es nicht mehr. Resigniert klicken die meisten auf "Akzeptieren und weiter" und zahlen mit ihren Daten für die digitale Teilhabe. Ingo Dachwitz, Redakteur bei netzpolitik.org, will nicht, dass wir in diese neue Realität einwilligen. Er kämpft sich durch Gesetze, Urteile und die AGB dieser Welt. Und er empört sich.
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Traditionen soll man pflegen. Jahrelang war eines der Highlights auf unserer Konferenz „Das ist Netzpolitik“ die Lesung der schlimmsten und lustigsten Kommentare. Als die Konferenz 2020 coronabedingt ausfallen musste, haben wir die Lesung kurzerhand ins Netz verlegt. Auch 2021 gab es keine Konferenz, dafür gibt es jetzt wieder eine Lesung am virtuellen Kamin.
Auch in diesem Jahr konnten wir Constanze Kurz dafür gewinnen, ein paar der schlimmsten Kommentare zum Besten zu geben. Die Lesung ist unsere Form, mit der Masse an beleidigenden, verschwörungsfreundlichen oder einfach nur wirren Zuschriften umzugehen, die uns Jahr für Jahr erreicht. Wer also die Feiertage mit einer absurden Portion Hasspoesie garnieren möchte, ist hier an der richtigen Adresse.
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Neben den Top-Themen des Jahres, vorgestellt von unserem Chefredakteur Markus Beckedahl, schalten wir unter anderem nach Brüssel zu unserem EU-Korrespondenten Alexander Fanta und sprechen mit Chris Köver über ihre TikTok-Recherchen. Daniel Laufer berichtet über Verschwörungsschwurbler und ihre dubiosen Geldeinnahmemethoden. Wir haben außerdem Tomas Rudl auf Außenreportage geschickt und unsere Geschäftsführerin Stefanie Talaska erzählt, was für sie netzpolitik.org ausmacht. Zum Abschluss liest Constanze Kurz bei Kaminfeuer aus unseren lustigsten und skurrilsten Kommentaren, also haltet durch bis zum Ende. Durch die Show führt Ingo Dachwitz.
Lasst uns gerne Kommentare da.
Das ist das erste mal, dass wir ein Projekt dieser Art umsetzen.
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Cast (in Reihenfolge des Auftritts):
Markus Beckedahl - Chefredaktion
netzpolitik.org/author/markus
Stefanie Talaska - Geschäftsführung
Daniel Laufer - Redaktion
netzpolitik.org/author/daniel
Chris Köver - Redaktion
netzpolitik.org/author/chris-koever
Tomas Rudl - Redaktion
netzpolitik.org/author/tomas
Alexander Fanta - EU-Korrespondent
netzpolitik.org/author/alexander-fanta
Constanze Kurz - Redaktion
netzpolitik.org/author/constanze
Moderation: Ingo Dachwitz (Auch Redakteur)
netzpolitik.org/author/ingo
Kamera: Övünç Güvenisik/Ole
Ton: Övünç Güvenisik
Schnitt: Övünç Güvenisik/Ole
Produktionsleitung und Idee: Ole
Interviews: Ole
Gestaltung: Ole
„Ole kann alles außer Rechtschreibung.” - Zitat aus dem Off-The-Records Podcast NPP 261: netzpolitik.org/2020/npp-216-off-the-record-weshalb-wir-euch-um-120-000-euro-bitten
Finanziert wurde die Studie vom DGB und der Otto-Brenner-Stiftung.
Download der Studie: https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/medienmaezen-google/
Artikelreihe auf netzpolitik.org: netzpolitik.org/tag/medienmaezen-google
netzpolitik.org/2020/fuenf-jahre-landesverrat
netzpolitik.org/2020/mit-einem-bein-im-journalismus
Über uns
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Eine Langfassung des Veröffnungsstatements findet sich hier: netzpolitik.org/2020/oeffentliche-daten-nuetzen-private-daten-schuetzen
Das Video gibt es auch in Datenschutzfreundlich und zum Herunterladen auf:
https://media.ccc.de/v/15np-6-wieviel_netz_ist_in_der_politik
Ein Bericht über diese Diskussion findet sich hier: netzpolitik.org/2019/kanzleramts-chef-braun-sieht-digitalkabinett-als-game-changer
"Datenethikkommission, Enquete-Kommission für KI, Digitalrat und zahlreiche weitere netzpolitisch-relevante Gremien gibt es in dieser Legislaturperiode. Nach der Digitalen Agenda folgte lediglich eine Umsetzungsstrategie. Ein Digitalministerium gibt es immer noch nicht. Dafür wurde eine Digitalisierungsabteilung im Bundeskanzleramt aufgebaut. Mehr Überwachung scheint immer noch wichtiger zu sein, als den oft versprochenen Breitbandausbau endlich mal über die Bühne zu bringen. Uploadfilter bringen das sperrige Thema Urheberrecht auch zahlreichen jungen Menschen nahe. Digitalisierung wird vor allem als Industriepolitik verstanden, dabei ist Netzpolitik vor allem Gesellschaftspolitik. Die digitale Zivilgesellschaft wird aber selten eingebunden. Über diese Spannungsverhältnisse wollen wir reden und freuen uns, dass der Kanzleramtsminister Helge Braun unserer Einladung gefolgt ist und mit Markus Beckedahl darüber disktieren wird. "
Datenschutzfreundlich und zum herunterladen:
https://media.ccc.de/v/15np-16-wikimedia_salon_t_technophilie_wird_technik_zum_allheilmittel_der_politik
Uploadfilter statt Entscheidung durch Menschen, Hintertüren für Messenger zur Umgehung von Verschlüsselung oder Überwachung mit Gesichtserkennung: Immer neue Vorstöße zeigen, dass die Politik verstärkt auf Technologien zur Lösung politischer Probleme setzt. Die Sorge: Kontrolle wird dadurch skalierbar, Freiheitsrechte werden ausgehöhlt. Wie beeinflusst diese Entwicklung die Machtverhältnisse zwischen Individuum, Plattformen und Politik und was bedeutet sie für die Zukunft des freien Netzes?
Julia Krüger, Chris Köver, Christoph Kappes & Bernd Fiedler
Diskussion mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten Ulrich Kelber auf der "Das ist Netzpolitik!"-Konferenz am 13.9.2019 in der Volksbühne.
Datenskandale, staatliche Überwachung, mangelnde Transparenz von Behörden und politischen Prozessen: Als Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit ist Ulrich Kelber seit Anfang 2019 gleich für zwei netzpolitische Kernthemen zuständig. Dass er in seinem Amt ein paar Dinge anders machen will als seine Vorgängerin, zeigten bereits die ersten Monate: Treffen mit NGOs, meinungsstarke Beiträge zu aktuellen politischen Debatten, neue Transparenzregeln für das eigene Haus. Aber wieviel kann Kelber in seiner Funktion eigentlich bewegen? Wo sind die größten Baustellen? Warum hat Deutschland kein Transparenzgesetz und wann bekommen internationale Datenkonzerne die DSGVO zu spüren? Diese und weitere Fragen diskutiert Ulrich Kelber mit Transparenzaktivistin Lea Pfau von der Open Knowledge Foundation und mit Datenschutzjournalist Ingo Dachwitz von netzpolitik.org.
Ulrich Kelber Ingo Dachwitz & Lea Pfau
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Diskussion zwischen Andreas Könen (Bundesinnenministerium) & Andre Meister (netzpolitik.org) auf der "Das ist Netzpolitik!"-Konferenz am 13.9. in der Volksbühne in Berlin.
Staatstrojaner und Hackback oder Verschlüsselung und Anonymität? Die IT-Sicherheitspolitik des Bundesinnenministeriums befindet sich im Spannungsfeld zwischen öffentlicher Sicherheit und Informationssicherheit. Abteilungsleiter Andreas Könen verantwortet im BMI Gesetzentwürfe wie das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 und wirkt an Änderungen etwa des Verfassungsschutzgesetzes mit, Andre veröffentlicht die Gesetzentwürfe. Jetzt debattieren sie öffentlich.
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Vortrag von Lawrence Lessig auf der "Das ist Netzpolitik!"-Konferenz am 13.9.2019 in Berlin.
Live-Podcast von Logbuch Netzpolitik am 13.9. im Rahmen der "Das ist Netzpolitik!"-Konferenz in der Volksbühne in Berlin.
Logbuch-Netzpolitik ist der Versuch, das netzpolitische Geschehen im deutschsprachigen Raum weitgehend neutral und unaufgeregt in einem regelmässigen Podcast einzufangen. Der Podcast soll dabei Einblicke in die Themen, aber auch Verständnis für die Hintergründe liefern.
Tim Pritlove & Linus Neumann
Show von "volle halle" auf der "Das ist Netzpolitik!"_Konferenz am 13.9.19 in der Volksbühne in Berlin.
http://vollehalle.de/
Was kann man gegen den Klimawandel allein schon tun? Aufhören, allein zu sein! Unter diesem Motto macht vollehalle Mut und inspiriert das Publikum zum Handeln im eigenen Leben. Präsentiert werden die in Szenen, Bildern und Interviews verpackten Stories von Maren Kling, Michael Bukowski, Martin Oetting und Kai Schächtele – sie stellen Macherinnen und Pioniere vor, also Heldinnen und Helden, die beim Klimaschutz erfolgreich neue Wege gehen. Statt Frust an der Klimakrise macht die Show Lust auf den konstruktiven Aufbruch. vollehalle ist für alle, die sich nicht mehr klimawandeln lassen wollen.
Vortrag von Julia Krüger auf der "Das ist Netzpolitik!"-Konferenz am 13.9.19 in der Volksbühne in Berlin.
Der Mensch und die Maschine sind ein altes Thema, das seit jeher die größten Utopien und Dystopien hervorruft. Heute nun sind die künstlich intelligenten Systeme in allen Lebens- und Arbeitsbereichen auf dem Vormarsch und versprechen, mithilfe von Big Data und Co unser Leben zu vereinfachen. Aber: sind wir gerüstet für den Umbruch? Haben wir uns die richtigen Fragen und Probleme überlegt, bei denen uns algorithmische Systeme und Roboter zu Hand gehen sollen? Wissen wir, wie und worin sie uns unterstützen sollen? Haben künstlich intelligente Systeme gute Entwicklungsbedingungen? Der Talk gibt einen Überblick über den Status quo und skizziert Perspektiven einer KI- und Plattformentwicklung, die sich an den Bedürfnissen der demokratischen Gemeinschaft ausrichtet. Dabei stehen Visionen der Technologieentwicklung ebenso zur Debatte wie Grundfragen der Daten-, Urheberrechts- und Sicherheitspolitik und eine Perspektive auf eine Arbeits- und Sozialpolitik, die der smarten, demokratischen Gesellschaft entspricht. Er schließt mit einer Skizze von Handlungsoptionen für Bürgerinnen und Bürger, zeigt auf, wie und wo die Politik gefragt ist und illustriert dabei, wie die Politik selbst von KI profitieren kann.
Julia Krüger
Vortrag von Katharina Nocun auf der "Das ist Netzpolitik!"-Konferenz am 13. Setember 2019 in der Volksbühne.
Jede/r EU-Bürger/in hat das Recht, jederzeit eine Kopie der persönlichen Daten bei Unternehmen anzufordern. Aber wer macht das schon? Ich habe in den vergangenen Jahren meine Daten erfolgreich u.a. bei Konzernen wie Amazon und Netflix abgefragt und dabei mehr über mich & meine Datenspuren erfahren, als mir lieb war. Was ich dabei gelernt habe, erfahrt Ihr in diesem Vortrag.
Neben diesem Kurzinterview ist auch ein Podcast entstanden, indem wir ausführlich mit Lawrene Lessig über den Skandal um die Finanzierung des MIT durch Jeffrey Epstein sprechen: netzpolitik.org/2019/npp-184-with-lawrence-lessig-on-joi-ito-the-mit-media-lab-and-reputation-laundering
Vor einem Jahr hat Bayern einen bundesweiten Aufschrei ausgelöst, Grund war das neue Polizeigesetz. Seitdem darf die Polizei im Freistaat Menschen unendlich lange in Präventivhaft nehmen. Es folgten neue Polizeigesetze in weiteren Bundesländer. Der Talk gibt einen Überblick zu neuen polizeilichen Befugnissen und gegen wen sie angewendet werden.
Marie Bröckling
Frank Rieger auf der "Das ist Netzpolitik!"-Konferenz am 13. September 2019 in der Volksbühne in Berlin.
Staatliche Überwachung verändert sich genau wie das technologische Umfeld, in dem sie stattfindet. Die Begehrlichkeiten in den aktuellen Gesetzesentwürfen der Bundesregierung wie IT-Sicherheitsgesetz 2.0, oder "Verfassungsschutzreformgesetz" sind nur vor dem Hintergrund der neuen Möglichkeiten, technologischen Trends und auch der Wirkung von technischen Gegenmaßnahmen wie überall verfügbarer Verschlüsselung zu verstehen. Dieser Talk gibt einen kompakten Ausblick auf die Veränderungen, die gerade passieren und demnächst kommen werden.
Datenschutzfreundlich und zum Herunterladen: https://media.ccc.de/v/15np-19-game_over_warum_wir_nachhaltigkeit_und_digitalisierung_zusammen_denken_muessen
Die industrielle Revolution hat der Menschheit unglaublichen materiellen Wohlstand verschafft. Zumindest einem wachsenden Teil. Sie hat uns auch unglaubliche ökologische Probleme verschafft. Deren Umfang wird gerade erst wirklich erlebbar. Gleichzeitig entfaltet sich die digitale Revolution. Was läge also näher, diese neuen Möglichkeiten zur Lösung dieser Probleme einzusetzen? Und dafür zu sorgen, dass alle Menschen daran teilhaben? Was steht dieser Vision im Weg - und wo zeigen sich die Potentiale?
Maja Göpel


