gbs Koblenz"Moorsoldaten" vorgetragen vom RIAS Kammerchor Text von Johann Esser (1896 - 1971) und Wolfgang Langhoff (1901 - 1966), Vertonung Rudi Goguel (1908 - 1976)
Wohin auch das Auge blicket, Moor und Heide nur ringsum. Vogelsang uns nicht erquicket, Eichen stehen kahl und krumm. Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.
Hier in dieser öden Heide ist das Lager aufgebaut, wo wir fern von jeder Freude hinter Stacheldraht verstaut. Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.
Morgens ziehen die Kolonnen in das Moor zur Arbeit hin. Graben bei dem Brand der Sonne, doch zur Heimat steht der Sinn. Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.
Heimwärts, heimwärts jeder sehnet, zu den Eltern, Weib und Kind. Manche Brust ein Seufzer dehnet, weil wir hier gefangen sind. Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.
Auf und nieder gehn die Posten, keiner, keiner kann hindurch. Flucht wird nur das Leben kosten, Vierfach ist umzäunt die Burg. Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.
Doch für uns gibt es kein Klagen, ewig kann's nicht Winter sein. Einmal werden froh wir sagen: Heimat, du bist wieder mein. Dann ziehn die Moorsoldaten nicht mehr mit dem Spaten ins Moor!
Die Moorsoldaten - RIAS Kammerchor im Bundestaggbs Koblenz2016-01-27 | "Moorsoldaten" vorgetragen vom RIAS Kammerchor Text von Johann Esser (1896 - 1971) und Wolfgang Langhoff (1901 - 1966), Vertonung Rudi Goguel (1908 - 1976)
Wohin auch das Auge blicket, Moor und Heide nur ringsum. Vogelsang uns nicht erquicket, Eichen stehen kahl und krumm. Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.
Hier in dieser öden Heide ist das Lager aufgebaut, wo wir fern von jeder Freude hinter Stacheldraht verstaut. Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.
Morgens ziehen die Kolonnen in das Moor zur Arbeit hin. Graben bei dem Brand der Sonne, doch zur Heimat steht der Sinn. Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.
Heimwärts, heimwärts jeder sehnet, zu den Eltern, Weib und Kind. Manche Brust ein Seufzer dehnet, weil wir hier gefangen sind. Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.
Auf und nieder gehn die Posten, keiner, keiner kann hindurch. Flucht wird nur das Leben kosten, Vierfach ist umzäunt die Burg. Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.
Doch für uns gibt es kein Klagen, ewig kann's nicht Winter sein. Einmal werden froh wir sagen: Heimat, du bist wieder mein. Dann ziehn die Moorsoldaten nicht mehr mit dem Spaten ins Moor!Richard Dawkins über Darwins Evolutionstheoriegbs Koblenz2023-08-14 | Dirk Steffens spricht mit dem britischen Zoologen und Evolutionsbiologen Richard Dawkins über Darwin, was uns von Tieren unterscheidet und andere Fragen.Michael Schmidt Salomon zu Gast bei Eins zu Eins. Der Talkgbs Koblenz2021-03-04 | Für ihn sind Religionen Fake News aus der Vergangenheit. Michael Schmidt-Salomon ist nicht nur Philosoph und Schriftsteller, er ist, als Mitgründer der Giordano-Bruno-Stiftung, wohl auch Deutschlands bekanntester Religionskritiker.
http://entspannt-euch.infoMythos Wolfskind - Mogli und die wilden Kinder - Terra X UHD 4K HDRgbs Koblenz2020-12-14 | Das Dschungelbuch von Rudyard Kipling erzählt vom Wolfskind Mogli, das im Dschungel unter Tieren aufwächst. Kann ein Kind außerhalb der Zivilisation überleben? Ohne elterliche Zuwendung, ganz auf sich gestellt oder in Gesellschaft von Tieren? Gibt es diese Wolfskinder tatsächlich? Eine neue "Terra X"-Dokumentation geht dem Phänomen "Wolfskind" nach. Und auch in technischer Hinsicht beschreitet diese ZDF-Eigenproduktion Neuland. Sie wurde vollständig in hochauflösendem 4K produziert.
Das Sprechen lernen Erzählungen von Wolfskindern finden sich bei vielen Völkern. Es geht dabei um Kinder, die ohne Kontakt zu Menschen allein in der Wildnis, oder zusammen mit Wölfen, Bären oder anderen Tieren leben. Anders als in den Mythen und Erzählungen haben Kinder, die ohne menschliche Bezugsperson aufwachsen, in der Realität große Probleme, sich in die Gesellschaft einzugliedern. Die Fähigkeit zu sprechen ist angeboren. Aber erst im Kontakt zu anderen Menschen kann ein Kind diese Fähigkeit ausbilden und das Sprechen lernen. Fehlt in den ersten Lebensjahren der Kommunikationspartner Mensch, entwickeln sich unter anderem keine Verbindungen zwischen den für die Sprache zuständigen Hirnarealen.
Wolfskinder jaulen, knurren, schreien und grunzen wie Wölfe oder Affen. Denn, so unwahrscheinlich es auch im ersten Moment klingen mag, wissenschaftliche Experimente und Interviews mit Experten legen nahe, dass Tiere unter gewissen Umständen sich tatsächlich der Kinder annehmen. So geschehen im Fall von John Ssebunya, einem Jungen in Uganda, der als Kind eine Zeitlang mit Affen lebte.
Historische Fälle Als roter Faden und Rahmenhandlung der Dokumentation dienen Leben und Werk von Rudyard Kipling, dessen "Dschungelbuch" bis heute zu den bekanntesten Jugendbüchern der Welt zählt. "Mythos Wolfskind - Mogli und die wilden Kinder" erweckt in aufwändig gedrehten Spielszenen Kiplings Jugend, das Leben seines Helden Mogli, sowie historische Fälle von Wolfskindern zum Leben.
ZDF Erstausstrahlung Sonntag, 25. September 2016, 19.30 UhrBrot und Spiele - Wagenrennen im alten Rom - Terra X UHD 4K HDRgbs Koblenz2020-12-14 | Der Circus Maximus in Rom war eine Sportarena der Superlative: 600 Meter lang, 140 Meter breit. Er konnte bis zu 250.000 Zuschauer fassen und bot die spektakuläre Kulisse für die mit Abstand beliebteste Unterhaltung im alten Rom: die Wagenrennen.
Die Männer, die mit ihren Vierspännern halsbrecherisch über die Sandbahn jagten, hatten den Status von Superstars, deren Namen und die ihrer Pferde jeder kannte. Ausgehend von den Ruinen des Circus Maximus in Rom taucht die 60-minütige Dokumentation in das erste Jahrhundert nach Christus ein und wirft einen Blick hinter die Kulissen des größten Spektakels der antiken Welt.
Sportarena der Superlative Er war eine Sportarena der Superlative, 600 Meter lang, 140 Meter breit und konnte bis zu 250.000 Zuschauer fassen: der Circus Maximus in Rom, eines der größten Stadien, die je gebaut wurden. Er war spektakuläre Kulisse für die mit Abstand beliebteste Unterhaltung im alten Rom: die Wagenrennen. Die Männer, die mit ihren Vierspännern halsbrecherisch über die Sandbahn jagten, hatten den Status von Superstars, deren Namen, und selbst die ihrer Pferde, jeder kannte.
Ausgehend von den Ruinen des Circus Maximus in Rom taucht die Dokumentation in das erste Jahrhundert nach Christus ein und wirft einen Blick hinter die Kulissen des größten Spektakels der antiken Welt. Die Formel-1-Piloten der römischen Kaiserzeit kassierten bereits astronomische Preisgelder und fuhren für einflussreiche Rennställe, die ein millionenschweres Business kontrollierten, das weit über den Circus hinaus Kultur und Alltag der Römer prägte.
Traum von einem besseren Leben In aufwendigen szenischen Rekonstruktionen begegnet der Zuschauer Scorpus, einem der erfolgreichsten Wagenlenker der Zeit. Mithilfe von antiken Dokumenten rekonstruiert der Film seine Biografie, die zugleich stellvertretend ist für die meisten damaligen Helden der Rennbahn: die Geschichte eines jungen Sklaven, der von einem besseren Leben träumte. Durch Ehrgeiz, hartes Training und Talent schaffte er einen kometenhaften Aufstieg. In wenigen Jahren fuhr er über 2000 Siege ein, erlangte Ruhm, Reichtum und schließlich die Freiheit.
Die sagenhafte Karriere des jungen Scorpus vom rechtlosen Sklaven zum mit Lorbeer gekrönten Superstar begleitet die Dokumentation und zeigt eine Vielzahl unterschiedlicher Aspekte der antiken Wagenrennen und ihrer Protagonisten. Mithilfe von Dokumenten, archäologischen Entdeckungen und Experten wird die zentrale Bedeutung der Wettkämpfe für die römische Alltagskultur deutlich. Denn Wagenrennen waren damals mindestens so populär wie Fußball oder die Formel 1 heute. An über 100 Tagen im Jahr hallte der Circus Maximus von den Anfeuerungsrufen der Fans wider. Zwei-, Vier-, ja sogar Zehnspänner traten gegeneinander an. Bis zu 700 Rennpferde hielten sich an einem Wettkampftag in Rom auf. Die Rennsaison war ein riesiges Volksfest.
Wagenrennen als Kitt der Gesellschaft Vier Rennställe, benannt nach Farben, konkurrierten im alten Rom miteinander: die Roten, die Grünen, die Weißen und die Blauen – jeder mit treuen Fans und einem Patron an der Spitze, der Millionen umsetzte und den Menschen der Metropole die vielbeschworene Unterhaltung bot. Aber die Wagenrennen waren mehr als nur Sport und Entertainment, sie waren der Kitt der Gesellschaft, der nicht nur die Gesellschaftsklassen Roms miteinander verband. Sie waren das Band, das den Kaiser mit der Welt des einfachen Volkes verknüpfte. Als Schirmherr und Sponsor der Spiele konnte er Sympathien gewinnen – und sein Auftritt im Circus war jedes Mal ein Gradmesser seiner Beliebtheit.
Einen weiteren überraschenden Aspekt der Circuskultur bildeten die Fluchtafeln, auf denen die Wagenlenker und die Pferde des konkurrierenden Reitstalls verwünscht wurden. An vielen Orten des römischen Reiches wurden sie gefunden. und ausgegraben.
Experimentelle Archäologie Neben den gesellschaftlichen und politischen Implikationen der antiken Wettkämpfe untersucht die Dokumentation auch die nicht minder interessanten technischen Aspekte der Wagenrennen: Wie sahen die damals verwendeten Wagen aus? Welche Pferde kamen zum Einsatz? Mithilfe experimenteller Archäologie entsteht in England ein exakter Nachbau eines antiken Rennwagens. Er wird umfangreichen Praxistests unterzogen. Dabei zeigt sich: Die berühmten Vierspänner, auf denen die Wagenlenker mit bis zu 70 Stundenkilometern über die Rennbahn rasten, dienten vor allem dem Showeffekt. Gezogen wurden die Wagen lediglich von den beiden Tieren in der Mitte.
Erstausstrahlung ZDF am 19. April 2019, 19.15 UhrGottlose Ethik - Atheistische Wertegbs Koblenz2019-05-20 | "In Verantwortung vor Gott und den Menschen": Ethische Vorstellungen religiös zu begründen, hat eine lange Tradition. Doch wie begründen Atheisten und Konfessionlose ihre Wertvorstellungen?Entspannt euch! Eine Philosophie der Gelassenheit - Michael Schmidt-Salomon bei DLF Kulturgbs Koblenz2019-03-13 | Mit Humanismus gegen moralischen Starrsinn
Weltweit sind Fundamentalisten auf dem Vormarsch und auch hierzulande prägen oft unversöhnliche Gegensätze die Debatte. Was dagegen hilft? Moralische Gelassenheit und ein „evolutionärer Humanismus“, so der Philosoph Michael Schmidt-Salomon.
Entspannt euch!, rät Michael Schmidt-Salomon in seinem neuen Buch. Dahinter steckt aber kein Wellness-Ratgeber, sondern ein umfassendes Denkgebäude. Denn der Philosoph und Pädagoge ist schon lange überzeugt: Humanismus ist das beste Rezept gegen ein weltweites Problem der Gegenwart: gegen moralischen Dogmatismus. Bereits vor fünfzehn Jahren hat er mit seinem „Manifest des evolutionären Humanismus“ einen Bestseller gelandet. Einige seiner Thesen hat er nun zu einer „Philosophie der Gelassenheit“ weiter entwickelt.Paragraf 219a abschaffen! - Michael Schmidt-Salomon im WDR 5 Politikum Gesprächgbs Koblenz2019-01-29 | Die GroKo will §219a entschärfen. Für Michael Schmidt-Salomon von der Giordano-Bruno-Stiftung geht das nicht weit genug. Er sagt: Der weltanschaulich neutrale Rechtsstaat darf Informationen über Abtreibungen nicht tabuisieren.Globuli und guter Glaube - Homöopathie auf dem Prüfstandgbs Koblenz2019-01-20 | Rund die Hälfte aller Deutschen hat laut einer Umfrage bereits Homöopathie ausprobiert. Auch Ärzte und Krankenhäuser setzen auf Globuli, ergänzend oder alternativ zur Schulmedizin.
Obwohl ihre Wirksamkeit umstritten ist, greifen immer mehr Patienten zu den Globuli. Laut IQVIA ist der Jahresabsatz homöopathischer Arzneien von rund 46 Millionen Packungen im Jahr 2012 auf 53 Millionen Packungen im Jahr 2017 gestiegen.
Nach wie vor fehlt der wissenschaftliche Beweis, wie und ob sie überhaupt wirken. "Wer heilt, hat recht", ist ein häufiges Argument der Befürworter der Homöopathie und anderer alternativer Heilverfahren. Und trotz ausstehenden Wirksamkeitsnachweises werden die Globuli oftmals von den Krankenkassen erstattet. "ZDFzoom" fragt: Warum gelten in Deutschland für die Homöopathie besondere Regeln?
Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen seit 2011 homöopathische Arzneien als freiwillige Satzungsleistung bezahlen, und die meisten tun dies auch. Der Grund: die hohe Nachfrage und der Wettbewerb der Kassen untereinander. Günther Jonitz, Präsident der Berliner Ärztekammer, ist einer der wenigen Vertreter der Ärzteschaft, die die Sonderbehandlung der Homöopathie offen kritisieren: "Es gibt auf die Homöopathie eine enorme Nachfrage seitens der Patientinnen und Patienten, und das zieht sich durch auch bis in allerhöchste politische Kreise, in denen hoher Druck aufgebaut wird, an dieser Pseudomedizin als solcher festzuhalten."
Josef Hecken, der Präsident des Gemeinsamen Bundesausschusses, geht noch weiter: Er fordert, "dass Krankenkassen verboten wird, als Satzungsleistung Dinge zu bezahlen, deren Evidenz nicht nachgewiesen ist". Kritiker wie Edzard Ernst, der als junger Arzt selbst homöopathisch behandelte, wenden ein, es sei allein der Placebo-Effekt, der Heilungsprozesse mit eigentlich unwirksamen Medikamenten befördere.
Dennoch verschreiben rund 5500 Ärzte in Deutschland Globuli, ergänzend, aber auch alternativ zur Schulmedizin. Grundlage dafür ist eine Zusatz-Weiterbildung, die 1937 von den Ärztekammern mit der damaligen Berufsordnung eingeführt wurde. Die Bundesärztekammer begründet diese Weiterbildung heute mit "Gründen der Patientensicherheit". Nur der Arzt - so das Argument - verfüge über die Kompetenzen, auch die Grenzen alternativmedizinischer Verfahren zu erkennen. Dass die Patientensicherheit nicht immer gewährleistet ist, wenn Ärzte bei schweren Erkrankungen ausschließlich auf Globuli vertrauen, zeigen die Recherchen von "ZDFzoom"-Reporter Oliver Matthes.
Unterm Strich bleibt jedoch festzuhalten: Viele Patienten wollen Globuli, mit oder ohne Evidenz, weil sie sich von homöopathischen Ärzten ernst genommen fühlen.Philipp Möller in der Abendshow rbb Berlingbs Koblenz2018-12-07 | Philipp Möller (Gottlos Glücklich)Warum die Welt ohne Religionen besser dran wäregbs Koblenz2018-03-16 | Noch immer sterben im Namen irgendeines Gottes täglich Menschen. Auch in Deutschland sind Menschen nicht sicher vor religiösen Fanatikern. Wissenschaftler wie Hamed Abdel-Samad, die sich kritisch über den Islam äußern, erhalten von ihnen Morddrohungen. Wäre die Welt ein besserer Ort ohne Religionen?
Der Mathematiklehrer und Buchautor Philipp Möller beantwortet diese Frage mit einem klaren “Ja”. Im Video oben seht ihr seinen prägnanten Redebeitrag bei einem öffentlichen Disput in Berlin aus dem Jahr 2011, der gerade wieder im Netz kursiert – und heute aktueller denn je sein dürfte.
Darin entlarvte er Religionen als irrational und rückwärtsgewandt - und zwar mithilfe von Fakten. Die anwesende Prominenz staunte.
http://www.huffingtonpost.de/2016/08/22/atheismus-gott-religionen_n_11649756.htmlPhilipp Möller bei NEO MAGAZIN ROYALE - Gottlos glücklich :)gbs Koblenz2017-11-08 | WTF Reformation!? Gut, dass wir DEN echten Luther im Studio haben. Im Talk Autor Philipp Möller #LaferLichterLuther
Mit dabei sind Ralf Kabelka und das Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld. Die Sendung hat den Deutschen Fernsehpreis 2017 in der Kategorie "Beste Unterhaltung Late Night" gewonnen sowie einen Grimme-Preis 2017 für den Beitrag #verafake und der "Einspielerschleife".Reformationsjahr 2017 - Fakt ist! u.a. mit Maximilian Steinhaus (gbs)gbs Koblenz2017-10-10 | Der Staat sollte durchaus das Reformationsjubiläum historisch aufarbeiten. Doch der Luther-Hype verschweigt vollkommen die dunklen Seiten des Reformators. Die Giordano-Bruno-Stiftung sieht das Jubiläum deshalb kritisch.Wären wir ohne Gott besser dran? - Philipp Möller und Nina Achminow im Gesprächgbs Koblenz2017-10-08 | In Gottes Namen werden gute Werke getan, aber auch Kriege geführt. Glaube stiftet Zusammenhalt, aber sät auch Zwietracht. Philipp Möller von der Giordano-Bruno-Stiftung sagt: Ich brauche keinen Gott und die Gesellschaft keine "Jesus-Konzerne". Nina Achminow widerspricht: Religion gehört zur unserer Kultur.Philipp Möller - Gottlos glücklich. Warum wir ohne Religion besser dran wären!gbs Koblenz2017-09-27 | Die meisten Deutschen glauben, Religion sei Privatsache, und doch werden wir alle von der Wiege bis zur Bahre von einem der beiden “Jesus-Konzerne” begleitet – so formuliert es Philipp Möller dezent ironisch. Er wehrt sich dagegen, dass das Religiöse in unserem Alltag auch alljene “behelligt”, die nicht an Gott glauben. Und er ist sauer, dass Atheisten wie selbstverständlich “kostspielige Großbaustellen” der Religionen mitbezahlen müssen - nicht nur, wenn etwa Bischöfe ihr Gehalt aus allgemeinen Steuern erhalten. Der Diplom-Pädagoge, Autor und Sohn eines katholischen Kirchenmusikers setzt sich leidenschaftlich für die Trennung von Kirche und Staat ein. Faktenreich, klug und unterhaltsam.Bauerfeind recherchiert – Woran glaubst Du?gbs Koblenz2017-06-30 | Laut einer Umfrage halten über 16 Millionen Deutsche feste Glaubensüberzeugungen im Leben für wichtig. Zwei Drittel der Deutschen gehören noch immer einer der beiden großen christlichen Kirchen an. Gleichzeitig wächst die Zahl der Atheisten – in den neuen Bundesländern rechnen sich bereits über 20 Prozent dazu. Andere suchen ihr Seelenheil eher in Esoterik oder spirituellen Ritualen.
Katrin Bauerfeind geht in ihrer Recherchereise der Frage nach, was Glaube im heutigen Deutschland eigentlich bedeutet. Christen, Moslems, Juden, Buddhisten, Atheisten: Bei ihrer Reportage-Reise durch Deutschland trifft Katrin Bauerfeind auf ganz unterschiedliche Menschen, die sich in ihrem Alltag auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Thema Glauben auseinandersetzen. Dabei ist ein Film entstanden, der ganz subjektiv, persönlich und mit Ironie und Humor Geschichten über Menschen und ihren Glauben erzählt.
Ein Film von Katrin Bauerfeind und Ralf HusmannSpaltet Religion die Welt? - Philipp Möller bei Maischbergergbs Koblenz2017-06-30 | Immer weniger Deutsche glauben an Gott. Die Zahl der Kirchenaustritte ist weiter dramatisch hoch. Dennoch sorgen die Religionen immer wieder für teils heftige politische und gesellschaftliche Auseinandersetzungen. Der Glaube fanatisiere die Menschen, sei schuld an Kriegen und Terror, so die Vorwürfe. Für Streit sorgt auch die Frage, wieviel Einfluss Religion und Kirche auf Staat und Politik nehmen dürfen. Spaltet die Religion also unsere Gesellschaft, sollte sie Privatsache sein und wäre die Welt am Ende gar friedlicher ohne Religionen?Hamed Abdel-Samad: Europas Muslime (2/2)gbs Koblenz2017-04-14 | Selten zuvor wurde so viel über den Islam gestritten wie im Jahr 2016. Ist er eine Religion der Gewalt? Die Journalistin Nazan Gökdemir und der renommierte Islamkritiker und Schriftsteller Hamed Abdel-Samad haben sich auf eine Reise durch Europa begeben, um mit den Muslimen selbst zu sprechen. Im Kopf: viele Fragen, viel Unsicherheit und eine Menge Gesprächsbedarf.
Es sind aufgeladene Zeiten. Selten zuvor wurde so viel über den Islam gestritten wie im Jahr 2016, nach den Terroranschlägen von Paris, Nizza, Brüssel, Berlin und Istanbul. Ist der Islam eine Religion der Gewalt? Im Sommer 2016 haben sich die Journalistin Nazan Gökdemir und der renommierte Islamkritiker und Schriftsteller Hamed Abdel-Samad auf eine Reise durch Europa begeben, um mit den Menschen, den Muslimen selbst zu sprechen. Im Kopf: viele Fragen, viele Ansichten, viel Unsicherheit und eine Menge Gesprächsbedarf. Was wissen wir heute eigentlich über den Islam und die Muslime? Wie leben sie? Welche Rolle spielen Tradition, Glaube, Regeln, Familie und Politik? Was bewegt sie? Und wie sehen sie sich selbst in Europa? In Berlin treffen Gökdemir und Abdel-Samad unter anderem auf den Islamologen Bassam Tibi, der einst die Vision eines „Euro-Islam“ entwarf. Sie sprechen mit der Autorin Sineb El Masrar („Muslim Girls“) über Emanzipation im Islam und treffen in Paris den ehemaligen Großmufti von Marseille und Verfechter des französischen Laizismus, Soheib Bencheikh. Gemeinsam mit dem Brüsseler Polizisten Hamid Benichou ziehen sie durch den berüchtigten Stadtteil Schaerbeek, der zuletzt als Hort des Terrorismus in die Schlagzeilen geriet. Und sie besuchen die Große Moschee im spanischen Granada – dort, wo die Muslime im 8. Jahrhundert erstmals ihren Weg über die Iberische Halbinsel nach Europa fanden.Hamed Abdel-Samad: Europas Muslime (1/2)gbs Koblenz2017-04-14 | Selten zuvor wurde so viel über den Islam gestritten wie im Jahr 2016. Ist er eine Religion der Gewalt? Die Journalistin Nazan Gökdemir und der renommierte Islamkritiker und Schriftsteller Hamed Abdel-Samad haben sich auf eine Reise durch Europa begeben, um mit den Muslimen selbst zu sprechen. Im Kopf: viele Fragen, viel Unsicherheit und eine Menge Gesprächsbedarf.
Es sind aufgeladene Zeiten. Selten zuvor wurde so viel über den Islam gestritten wie im Jahr 2016, nach den Terroranschlägen von Paris, Nizza, Brüssel, Berlin und Istanbul. Ist der Islam eine Religion der Gewalt? Im Sommer 2016 haben sich die Journalistin Nazan Gökdemir und der renommierte Islamkritiker und Schriftsteller Hamed Abdel-Samad auf eine Reise durch Europa begeben, um mit den Menschen, den Muslimen selbst zu sprechen. Im Kopf: viele Fragen, viele Ansichten, viel Unsicherheit und eine Menge Gesprächsbedarf. Was wissen wir heute eigentlich über den Islam und die Muslime? Wie leben sie? Welche Rolle spielen Tradition, Glaube, Regeln, Familie und Politik? Was bewegt sie? Und wie sehen sie sich selbst in Europa? In Berlin treffen Gökdemir und Abdel-Samad unter anderem auf den Islamologen Bassam Tibi, der einst die Vision eines „Euro-Islam“ entwarf. Sie sprechen mit der Autorin Sineb El Masrar („Muslim Girls“) über Emanzipation im Islam und treffen in Paris den ehemaligen Großmufti von Marseille und Verfechter des französischen Laizismus, Soheib Bencheikh. Gemeinsam mit dem Brüsseler Polizisten Hamid Benichou ziehen sie durch den berüchtigten Stadtteil Schaerbeek, der zuletzt als Hort des Terrorismus in die Schlagzeilen geriet. Und sie besuchen die Große Moschee im spanischen Granada – dort, wo die Muslime im 8. Jahrhundert erstmals ihren Weg über die Iberische Halbinsel nach Europa fanden.Philipp Möller: Dürfen Atheisten Ostern feiern? - Ostern als Frühlingsfestgbs Koblenz2017-04-14 | Philipp Möller wurde nicht religiös erzogen. In seiner Kindheit war Ostern immer ein „Eierfest“ und zuhause wurde kein Wert auf die christliche Botschaft gelegt - deshalb hat es für ihn auch keine Rolle gespielt. Hauptattraktion waren Süßigkeiten. Schon früh hielt er die christlichen Geschichten für reine Mythologie und konnte sich nicht damit identifizieren. Er merkte, dass Gott gar nicht antwortet und in der fünften Klasse ist er dann aus dem Religionsunterricht ausgetreten. Der Diplom-Pädagoge und Bestsellerautor setzt sich für die Trennung von Kirche und Staat ein. Möller ist Mitglied im Beirat der evolutionär-humanistischen Giordano Bruno Stiftung und lebt mit seiner Familie als freier Autor in Berlin.
Philipp Möller findet Rituale, die mit Jahreszeiten zu tun haben, wichtig und deshalb feiert er mit seinen Kindern an Ostern den Frühlingsbeginn. Für ihn ist Jesus keine historische Person, sondern Mythologie. Es gab damals viele Wanderprediger, deshalb sieht Möller es nicht als sinnvoll an, seinen Kindern die Geschichte von Jesus zu erzählen. Wenn sie fragen dazu haben, ist er als Ansprechpartner für seine Kinder da, aber ansonsten spielt Religion in der Familie keine Rolle. Vielmehr vermittelt Möller seinen Kindern, dass es verschiedene Vorstellungen gibt und verschiedene Glaubensrichtungen.
Phillip Möller hat mit dem privaten Glauben gar kein Problem. Jeder soll machen, was er will, wenn es glücklich macht. Für ihn entstehen die Probleme nur, wenn Christen meinen, sie wären besser als andere Menschen.Talkshows: Blick nach rechtsgbs Koblenz2017-02-26 | In den Talkshows von ARD und ZDF geht es vor allem um Terror, Flucht und Islam. Also um die Lieblingsthemen der Rechten.
Der Befund ist verheerend: Rechtspopulisten bestimmen in hohem Maße die Themen von TV-Talkshows. Das ARD-Magazin „Monitor“ hat alle 141 Sendungen im ersten und zweiten Programm des vergangenen Jahres ausgewertet – von „Anne Will“ bis „Maybrit Illner“.
Das erstaunliche Ergebnis: 40-mal ging es um Flüchtlinge und Flüchtlingspolitik, 15-mal um den Islam, Gewalt und Terrorismus, 21-mal um Populismus, vor allem von rechts. „Andere Themen hatten keine Chance“, bilanzierten die PolitjournalistInnen in der Sendung vom 19. Januar 2017
http://www.taz.de/Themen-in-deutschen-Talkshows/!5383982/YPG / SDF liberates Civilians from Raqqagbs Koblenz2017-02-23 | Arab women shed enforced veils and smoke after liberation from the Islamic State (ISIS) group in Raqqa's outlying villages
الأهالي يعبرون عن فرحتهم بقدوم قوات سوريا الديمقراطية 22_2_2017Der Islam in unserem Alltag - wo liegt das Problem?gbs Koblenz2017-02-18 | Dr. Michael Schmidt-Salomon
Für Dr. Michael Schmidt-Salomon sind die Grenzen der Toleranz schon längst erreicht: „Der Glaube nimmt in unserem Land einen viel zu großen Einfluss auf unseren Alltag und die Politik. Ob katholisch, evangelisch oder muslimisch - Religion sollte Privatsache bleiben“, so der Atheist. Für den Religionskritiker ist die Idee einer Multi-Kulti-Gesellschaft längst gescheitert.
Mina Ahadi
„Der Islam hat in Europa überhaupt nichts zu suchen“, davon ist Mina Ahadi überzeugt. Bereits als Neunjährige musste die gebürtige Iranerin Tschador tragen, durfte in der Öffentlichkeit weder reden noch lachen. Im engsten Familienkreis hat sie erlebt, welch drakonische Strafen im Namen des Islam verhängt werden: Ihr Mann wurde wegen seiner politischen Arbeit hingerichtet. Dem Islam hat die Gründerin des Zentralrats der Ex-Muslime gänzlich abgeschworen.Live-Stream von gbs Koblenzgbs Koblenz2017-02-15 | ...Michael Schmidt-Salomon bei Sternstunde Religiongbs Koblenz2017-02-02 | Streit um die christliche Schweiz
Die Schweiz ist ein christliches Land, behaupten die einen. Die Schweiz ist ein säkularer Staat, sagen die anderen. Um die christlichen Wurzeln der helvetischen Kultur ist ein Streit entbrannt. Der scharfe Freidenker Michael Schmidt-Salomon schlägt eine Schneise durch das Dickicht der Wertedebatte.
Kreuze, Kruzifixe, Minarette oder Burka: Um religiöse Symbole wird in der Schweiz seit Jahren gestritten. Nun mündet die Auseinandersetzung in eine eigentliche Wertedebatte. Ist die Schweiz noch ein christliches Land? Wie ist der hohe Anteil der Konfessionslosen zu bewerten? Sind Freiheit, Gleichheit und Solidarität christliche Werte oder Errungenschaften der Aufklärung? Der Philosoph Michael Schmidt-Salomon ist in Deutschland der Inbegriff eines Freidenkers. In «Sternstunde Religion» erläutert er seine Vorstellung von Toleranz und einer offenen Gesellschaft und warnt vor religiöser Vereinnahmung.Clausnitz ein Jahr danach - Zwischen Angst und Aussöhnunggbs Koblenz2017-01-30 | Der Bus, der Mob und das Dorf: Ein Jahr nach der Busblockade gegen Flüchtlinge hadert Clausnitz mehr mit sich selbst als mit den Flüchtlingen. Die Stimmung im Ort bleibt gespalten und zum Teil angsterfüllt. Viele Bewohner trauen sich nicht vor die Kamera.Michael Schmidt-Salomon antwortet einer Christin - Humanismus nah am Menschen?gbs Koblenz2017-01-24 | ...Gott ohne Volk - Funkhausgespräche mit Michael Schmidt-Salomongbs Koblenz2017-01-24 | Gott ohne Volk – welche Zukunft haben die christlichen Kirchen?
"Ohne eine konsequente Trennung von Staat und Religion wird es auf Dauer nirgends Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit geben können." - Dr. Michael Schmidt-Salomon, Philosoph und Autor
Doch trotz sinkender Mitgliederzahlen: Die christlichen Kirchen spielen in Deutschland eine gewichtige Rolle. Die Zahl der kirchlichen Einrichtungen steigt kontinuierlich. Mit rund 1,3 Millionen Mitarbeitern sind die Kirchen der zweitgrößte Arbeitgeber nach dem Staat - mit einem besonderen Arbeitsrecht und finanziellen Privilegien, wie dem Einzug der Kirchensteuer. Sind solche gesetzlich verankerte Kirchenprivilegien noch zeitgemäß? Ist Religion Privatsache? Können die Kirchen durch Vermittlung christlicher Werte die Gesellschaft noch zusammenhalten? Welche Rolle spielt in Zukunft die Ökumene?ENF Kongress Koblenz - Antifa erstürmt Nationalisten-Tagung! ;)gbs Koblenz2017-01-21 | Veranstaltung "Freiheit für Europa" in Koblenz.
Die Polizei rechnete mit heftigen Ausschreitungen und war mit über 1000 Beamten vor Ort. Dennoch wurde an diesem Tag KEINE EINZIGE Straftat zur Anzeige gebracht. Bisher geheime Aufnahmen der renomierten russischen Nachrichtenagentur RUPTLY zeigen nun, wie die Polizei bewusst wegschaut wenn linksradikale Chaoten wehrlose Patrioten bedrohen und deren Tagung in einer gezielten Operation stürmen.Was will Erdogan?gbs Koblenz2017-01-11 | http://www.focus.de/politik/videos/demokratie-ist-nur-der-zug-auf-den-wir-aufsteigen-ein-zitat-erdogans-von-1998-ist-heute-aktueller-denn-je_id_5742865.htmlThe Meaning of Life - Richard Dawkins and Ricky Gervaisgbs Koblenz2016-12-27 | Why does an atheist bother to get up in the morning?
That's the question Richard Dawkins seeks to answer as he continues his exploration of the big questions of life in a world shaking off religious faith.
In the face of what appears to be a blindly indifferent universe, Dawkins argues that we each have to forge our own sense of meaning.
He meets the comedian Ricky Gervais, an atheist since the age of seven, for whom meaning comes through doing something creative.
For Dawkins, it is the awe and wonder in scientific enquiry - from the human genome to the quest for the Higgs Boson - that get him up in the morning.Oliver Welke über extremistischen Wahnsinngbs Koblenz2016-12-27 | Reupload
Oliver Welke und Tina Hausten über extremistischen Wahnsinn, die Reaktionen darauf und zur Frage, welche Gags noch erlaubt sind.Der Koran - eine Frage der Auslegung: Gespräch mit Hamed Abdel Samadgbs Koblenz2016-11-22 | Ulrich Timm im Gespräch mit Hamed Abdel-Samad
Der Koran, Grundlage und heiliges Buch des Islam. Doch was ist der Koran wirklich? Wie ist er entstanden? Welche Rolle spielen die Frauen darin? Ist der Koran in Stein gemeißelt oder gibt es Möglichkeiten zu einer zeitgemäßen Interpretation. Ulrich Timm geht diesen und anderen Fragen rund um den Koran im Gespräch mit dem Journalist und Autor des Buches "Der Koran - Botschaft der Liebe, Botschaft des Hasses", Hamid Abdel-Samad nach.Hamed Abdel-Samad zur Anti-Islam-Debatte der AfDgbs Koblenz2016-04-19 | ...Hamed Abdel-Samad - Islamkritik unter Polizeischutzgbs Koblenz2016-03-11 | Hamed Abdel-Samad ist umstritten. Für die einen zählt der Deutsch-Ägypter zu den wichtigsten Kritikern des politischen Islams. Für andere ist er ein Populist, der Stimmung gegen Muslime macht. Am Dienstag hat er unter massiven Sicherheitsvorkehrungen in der Urania aus seinem neuesten Buch "Mohammed – eine Abrechnung" gelesen.Sächsismus-Debatte - mit Olaf Schubertgbs Koblenz2016-02-27 | Ingmar Stadelmann trifft in Sachsen auf Angst, Angst, Angst ...Staatsversagen - Warum Rechtsextremismus in Sachsen besonders gedeihtgbs Koblenz2016-02-26 | Seit vergangene Woche in Clausnitz ein wütender Mob Flüchtlinge verängstigte und Menschen in Bautzen beim Brand einer geplanten Flüchtlingsunterkunft Beifall klatschten, steht eine Frage wieder im Raum: Warum gibt es in Sachsen mehr fremdenfeindliche Übergriffe als überall sonst im Land? Politikwissenschaftler machen dafür vor allem Polizei und Politik verantwortlich: die regierende CDU habe die Gefahr jahrzehntelang verharmlost und die Polizei lasse Rechtsextremisten allzu oft gewähren.Scientology. Die neue Offensivegbs Koblenz2016-02-21 | Das bekannteste Scientologen-Gesicht gehört Tom Cruise. Doch so sympathisch wie den amerikanischen Schauspieler stufen Staatsschützer die öffentlich als Kirche auftretende Organisation nicht ein. "Die Scientology-Organisation strebt unter dem Begriff "neue Zivilisation" eine gesellschaftlich-politische Ordnung an, die einem totalitären System entspricht", warnt der baden-württembergische Verfassungsschutz in seinem jüngsten Jahresbericht.
Nun zeichnet sich ab, dass Scientology im Südwesten eine neue Offensive startet. Nachdem der Chef der Organisation David Miscavige zur großen Expansion aufgerufen hat, eröffnete er im Sommer 2014 in Basel ein riesiges Zentrum. Und in Baden-Württemberg soll es bald weiter gehen. Laut Verfassungsschutz gibt es die Immobilie dazu schon - direkt im Herzen von Stuttgart. Ein Autorenteam von "betrifft" hat ein Jahr lang recherchiert. Die Kamera begleitet die Autoren Markus Thöß und Harriet Kloss nach Kirchheim/Teck, wo die Bürger sich zunehmend gegen Aktivitäten des Sektenkonzerns wehren. Es geht weiter nach Tel Aviv auf den Spuren eines kriminellen Mittelsmannes sowie nach Clearwater/Florida, dem "Mekka" und spirituellen Machtzentrum der Scientologen weltweit. Neben einer erstaunlichen Bestandsaufnahme zu den neuen Aktivitäten dieser höchst umstrittenen Organisation wirft der Film auch die Frage auf: Ist Scientology eine Glaubensgemeinschaft oder ein Wirtschaftsunternehmen - und müsste es sich dann nicht entsprechenden Regelungen unterwerfen? Hier scheint nach dem Ergebnis der Recherche in Deutschland derzeit ein "Handlungsdefizit" zu herrschen. So sehen es jedenfalls diejenigen Politiker, die bereit waren, sich vor der Kamera zu äußern.
Ein Film von Markus Thöß und Harriet KlossClausnitz: Polizei Sachsen kuscht vor fremdenfeindlichem Mobgbs Koblenz2016-02-19 | Polizei Sachsen im Umgang mit verängstigten Flüchtlingskindern in ClausnitzJacques Tilly - Humor in Zeiten des Terrors - was darf Satire?gbs Koblenz2016-02-18 | eins zu eins - Jacques Tilly, Künstler und Wagenbauer des Rosenmontagszugs in Düsseldorf, im Gespräch mit Matthias DegenJacques Tilly - Enfant terrible des Karnevals - Düsseldorfer Aufklärungsdienstgbs Koblenz2016-02-14 | Künstler, Satiriker, Handwerker - es ist schwer, Jacques Tillys Beruf genau zu beschreiben. Dabei ist der Wagenbauer mittlerweile heimlich zum Star des Düsseldorfer Karnevals aufgestiegen. Von London bis Tokio, Berlin bis New York finden seine Rosenmontagszug-Wagen in der internationalen Presse Beachtung und sind mittlerweile zu einem werbeträchtigen Aushängeschild des Düsseldorfer Karnevals geworden. Klar, dass die Kölner Nachbarn neidisch nordwärts schauen, doch ein Abwerbe-Versuch vor ein paar Jahren schlug fehl.
http://reportage.wdr.de/jacques-tillyDer Ketzerstammtisch - Atheisten in Münstergbs Koblenz2016-01-29 | Kirchenkritiker und Atheisten treffen sich in Münster zu einem Stammtisch. Ihr Anliegen: Das Image Konfessionsloser in der Öffentlichkeit zu verbessern und den Einfluss der Kirche auf den Staat zurückzudrängen. Eine Begegnung.
"Religion ist nicht meine Welt", sagt Steffen. "Ich habe Bedenken, was die Macht der Kirche angeht, die sie heute noch ausübt oder ausüben will." Und Carlos ergänzt: "Am meisten regt mich auf, dass die Kirche immer noch so viele Privilegien hat." Ungläubigen Menschen würden sehr viele Dinge abgesprochen, meint Daniela, "dass wir moralisch handeln oder dass wir gute Menschen sein können, nur weil wir nicht an einen Gott glauben."
Sie stören sich an der Kirche. Und ihren Unmut grummeln sie nicht alleine vor sich hin. Sie treffen sich mit anderen, die ähnlich denken. Ein Freitagabend in einem Café in Münster. Zehn Menschen sind gekommen, sie sitzen um einen langen Tisch. Auf der Tischplatte liegen zwischen Bier- und Colagläsern viele Flyer mit Slogans wie: "Glaubst du noch oder lebst du schon?" Ketzerstammtisch, so nennt sich dieses Treffen von Kirchenkritikern und Atheisten.
Der Begriff Ketzer hat eine lange Geschichte. Mit ihm beschimpfte die Kirche im Mittelalter Menschen, die gläubig waren, aber ihren Glauben anders ausgelegt haben als die Amtskirche. Aus Sicht der damaligen Kirche waren sie Irrlehrer und Häretiker. Die Mitglieder vom Ketzerstammtisch greifen den Begriff heute etwas verspielt und fröhlich auf, meint Daniela Wakonigg, die den Stammtisch leitet. "Wir gehen auch gegen die Religion, die Kirche, die herrschende gläubige Meinung an. Insofern sind wir Ketzer, nur eben atheistische Ketzer", erklärt die 42-Jährige.
Außerdem ist die Namenswahl auch eine Anspielung auf die Geschichte der Stadt. Denn im 16. Jahrhundert gab es in Münster die Wiedertäufer. Sie waren radikale Protestanten, predigten die Erwachsenentaufe und erwarteten, dass bald das Ende der Welt kommen würde. "Die Wiedertäufer waren auch Ketzer aus der Perspektive der Amtskirche, nur waren die Wiedertäufer selbst auch extrem brutal und extrem versponnen in ihrem Glauben", erklärt Daniela Wakonigg. "Damit identifizieren wir uns natürlich nicht. Wir sind keine Wiedertäufer, ganz im Gegenteil. Aber wir wollen damit natürlich auch zeigen, was Religion anrichten kann, welche Brutalität und welche politische Sprengkraft, Religion entwickeln kann."
Die Münsteraner Wiedertäufer erfuhren ein blutiges Ende, ihre Leichen wurden in Käfigen am Turm der Lambertikirche aufgehängt. Die Käfige hängen heute noch dort. Seit dem Mittelalter hat sich natürlich einiges verändert. Der Ketzerstammtisch ist heute kein seltsamer Sonderfall: Immer mehr Deutsche treten aus der Kirche aus oder wurden überhaupt nie getauft. Gerade deshalb müsse sich in Deutschland etwas ändern, findet der 26-jährige Carlos. "In unserem Land sind ungefähr ein Drittel Konfessionslose. Aber nach außen kommt es nicht so rüber", kritisiert er. Auch in den Medien sei es so, dass der konfessionslose Teil der Bevölkerung unterpräsentiert ist.
Carlos selbst war nicht immer konfessionslos, sondern wurde katholisch getauft. Aber katholisch erzogen hätten ihn seine Eltern nicht. Religion sei ihm egal gewesen. Das habe sich geändert, als er ungefähr 16, 17 Jahre alt war. Der junge Mann merkte, dass es in Deutschland viele Bereiche gibt, wo Kirche und Staat vermischt sind. "Ich habe mir gedacht, das kann doch nicht sein, und wollte mich mit Leuten treffen, die darüber diskutieren und auch politisch etwas bewegen."
Besonders störe ihn zum Beispiel, dass kirchliche Krankenhäuser Angestellte entlassen können, weil der Kirche deren Lebenswandel nicht gefällt, erzählt er. Das Image atheistischer Menschen in der Öffentlichkeit zu verbessern ist eines der Anliegen vom Ketzerstammtisch in Münster und von vergleichbaren Gruppen in ganz Deutschland. Aber vor allem wollen sie den Einfluss der Kirche auf den Staat zurückdrängen. Zum Beispiel haben die Atheisten in Münster gefordert: Die Stadt soll kein Geld für den Katholikentag 2018 geben. Das Motto der Kampagne war: "Das 11. Gebot - Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen". Nach längerem Kampf haben die Atheisten und andere Bürger Erfolg gehabt: Von der Stadt werden nur Sachmittel beigesteuert.
Gegen den Glauben an sich hätte sie nichts, betont Daniela Wakonigg. "Ich möchte niemanden den Glauben nehmen, den er haben möchte." Früher war die 42-Jährige selbst einmal Christin, hat sogar katholische Theologie studiert. "Ich bin katholisch aufgewachsen. Natürlich dachte ich, dass Weihwasser Weihwasser und dass die Hostie der Leib Christi ist. Ich habe das alles geglaubt", erzählt sie.Cannabis - Medizin oder Droge? Ist das Verbot nach wie vor sinnvoll?gbs Koblenz2016-01-29 | Hanf, aus dem u.a. Cannabis gewonnen wird, gehört nicht nur zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit, sondern auch zu den medizinisch wirksamsten.
Über sechs Jahrtausende war Hanf nicht nur Nahrungsmittel sondern auch ein ökonomisch wichtiger Lieferant für Fasern und Medizin. Gemeinsam mit seinen Gästen spricht Gert Scobel über die Geschichte von Cannabis und dessen Verbot.
Hanf wurde in fast allen europäischen und asiatischen Ländern angebaut und stellte eine wichtige Rohstoffquelle für die Herstellung von Seilen, Segeltuch, Bekleidungstextilien, Papier und Ölprodukten dar. Die geschichtliche Bedeutung des Rohstoffes Hanf beruht vor allem auf der Nutzung der Faser als technisches Textil. In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts setzte die Marihuana-Prohibition die Produktion von Hanf unter Druck: In vielen Ländern der Erde wurde der Hanfanbau - unabhängig davon, ob es sich um Nutz- oder Drogenhanf handelte - verboten und ist es teilweise bis heute. Erst in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden in vielen Ländern die Anbauverbote für Nutzhanf aufgehoben.
Heute findet Marihuana vermehrt Einsatz als medizinisches Therapeutikum. In der Forschung rückt das medizinische Potenzial von CBD, neben dem rauschauswirkenden THC ein weiteres Bestandteil von Cannabis, immer stärker ins Licht: sowohl in der Krebsforschung, etwa bei der Behandlung von Hirntumoren oder Brustkrebs, als auch bei Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, sowie in der kardiologischen Forschung. Bekannt und erprobt ist auch, dass Multiple Sklerose, Aids, Depressionen, das Glaukom und das Tourette-Syndrom erfolgreich mit Cannabis behandelt werden können. Bei 34 weiteren Krankheiten liegt es zudem sehr nahe, dass Cannabis positiv wirkt. Das Spektrum reicht von der Parkinson-Krankheit über Schlaganfall bis zu Anämie.
In vielen Ländern der Erde wie z.B. in den USA oder in Israel werden mit Cannabis gute medizinische Erfolge erzielt. Trotzdem halten viele Staaten an einem Verbot von Cannabis fest. Denn der Gebrauch von Cannabis birgt auch Gefahren, insbeson-dere in der Pubertät. Die unmittelbaren Risiken des Konsums von Cannabis sind in erster Linie psychischer Natur. Problematisch ist die partielle Unvorhersehbarkeit der Wirkung, die stark von der Konstitution und psychischen Verfassung der Konsumenten abhängt. Selbst bei erfahrenen Konsumenten können sich bei hoher Dosierung unangenehme Wirkungen einstellen. Durch die Einnahme von Cannabis - besonders von hohen Dosen THC - können akute psychotische Symptome ausgelöst werden. Und regelmäßiger Cannabis-konsum kann zu einer psychischen und einer milden körperlichen Abhängigkeit führen.
Als Gäste begrüßt Gert Scobel den Rechtswissenschaftler, Psychologen und Psychotherapeuten Prof. Dr. Lorenz Böllinger, den Suchtforscher Prof. Dr. Rainer Thomasius, der die Drogenambulanz und Suchtklinik für Jugendliche am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf leitet, und den Diplom-Soziologeen und wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitbegründer des Centre for Drug Research Frankfurt, Dr. Bernd Werse.Ruth Klügers Gedenkrede zum 71. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitzgbs Koblenz2016-01-27 | Die 84-jährige Ruth Klüger wurde als Tochter jüdischer Eltern in Wien geboren. Im Alter von zwölf Jahren wurde sie mit ihrer Mutter in das Konzentrationslager Theresienstadt, ein Jahr später nach Auschwitz-Birkenau und dann in das Arbeitslager Christianstadt in der ostbrandenburgischen Niederlausitz (heute Polen), ein Außenlager des niederschlesischen Konzentrationslagers Groß-Rosen, deportiert. Gegen Kriegsende gelang ihr auf einem der „Todesmärsche“ mit ihrer Mutter und einer Pflegeschwester die Flucht nach Niederbayern. Ihr Vater, ein jüdischer Frauenarzt, wurde in Auschwitz ermordet.
Nach ihrem Studium wirkte sie als Hochschulprofessorin für deutsche Literatur an den US-amerikanischen Universitäten von Cleveland, Kansas und Virginia. Bis zu ihrer Emeritierung lehrte sie an der Princeton University und der University of California im kalifornischen Irvine. Als Lessing- und Kleistspezialistin lehrte sie seit 1988 auch an der Georg-August-Universität Göttingen. Bekannt wurde sie mit ihrem Erinnerungsbuch „weiter leben – eine Jugend“ (1992). Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen zählen das Verdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland (2008) und die Ehrenmedaille der Stadt Göttingen (2010).
Im Anschluss an die Gedenkrede trägt der RIAS-Kammerchor aus Berlin das Lied "Moorsoldaten" mit dem Text von Johann Esser (1896-1971) und Wolfgang Langhoff (1901-1966) in der Vertonung von Rudi Goguel (1908-1976) vor.
Wohin auch das Auge blicket, Moor und Heide nur ringsum. Vogelsang uns nicht erquicket, Eichen stehen kahl und krumm. Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.
Hier in dieser öden Heide ist das Lager aufgebaut, wo wir fern von jeder Freude hinter Stacheldraht verstaut. Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.
Morgens ziehen die Kolonnen in das Moor zur Arbeit hin. Graben bei dem Brand der Sonne, doch zur Heimat steht der Sinn. Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.
Heimwärts, heimwärts jeder sehnet, zu den Eltern, Weib und Kind. Manche Brust ein Seufzer dehnet, weil wir hier gefangen sind. Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.
Auf und nieder gehn die Posten, keiner, keiner kann hindurch. Flucht wird nur das Leben kosten, Vierfach ist umzäunt die Burg. Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.
Doch für uns gibt es kein Klagen, ewig kann's nicht Winter sein. Einmal werden froh wir sagen: Heimat, du bist wieder mein. Dann ziehn die Moorsoldaten nicht mehr mit dem Spaten ins Moor!NPD Propaganda nach Übergriffen in der Silvesternachtgbs Koblenz2016-01-26 | Angst schüren mit angeblicher Vergewaltigung
Der Fall einer 13-Jährigen aus Berlin schlägt Wellen: Das Mädchen mit russischen Wurzeln soll von ausländischen Männern entführt und vergewaltigt worden sein. Die Polizei sagt, es gab weder Entführung noch Vergewaltigung. Trotzdem gibt es Proteste - unter anderem von der NPD.Die Kirche und das Geld - mit Carsten Frerkgbs Koblenz2016-01-25 | Der Politologe Carsten Frerk kritisiert das Finanzgebaren der deutschen Kirchen schon seit vielen Jahren. Im Finanzbericht des Bistums Köln – einem der reichsten Bistümer der Welt - entdeckt er hinter einem Milliardenvermögen großangelegte Immobilien- und Fondsgeschäfte. Alte Verträge zwischen Kirche und Staat führen in anderen Kommunen zu stetigen Einnahmequellen. In Frankreich dagegen sind Kirche und Staat strikt voneinander getrennt. Ein Landpfarrer im Raum Lyon verdient gerade einmal 960 Euro. Kirchengebäude müssen verkauft, Kirchen abgerissen werden, weil ihr Unterhalt nicht mehr finanziert werden kann.
Autor Michael Wech geht in seinem Film „Die Kirche und das Geld“ den weit verzweigten Kirchenfinanzen nach und zeigt, welche Auswirkungen die unterschiedlichen Kirchenfinanzsysteme in Deutschland und Frankreich haben. So wird der Fall eines deutschen Pfarrers aufgerollt, der Millionen unterschlagen hat, ohne dass seine bischöfliche Aufsichtsbehörde aus diesem Vergehen grundlegende Konsequenzen zieht. In Frankreich, im Bistum Lyon dagegen, haben die Pfarrer mit strikten Sparmaßnahmen zu kämpfen und an vielen Orten, auch in der Metropole Paris, verfallen die Kirchen, weil das Geld für die Sanierung fehlt. Die Fälle sind symptomatisch und zeigen, dass es auf beiden Seiten Probleme gibt. Doch eines macht der Film deutlich: Nicht nur Transparenz und Kontrolle sind wichtig. Gerade die enge finanzielle Verknüpfung von Kirche und Staat in Deutschland gehört dringend auf den Prüfstand.Die Kirche und das Geld - Trailergbs Koblenz2016-01-25 | Die evangelische und katholische Kirche in Deutschland erhalten jedes Jahr rund zehn Milliarden Euro an Kirchensteuern. Hinzu kommen staatliche Gelder und Gewinne aus Finanzgeschäften. Der Reichtum führt immer wieder zu Finanzskandalen. Die Kirchen in Frankreich dagegen sind auf Spenden angewiesen, staatliche Zuschüsse gibt es nicht. Wie gehen die Kirchen mit ihrem Geld um?Krieg gegen die Kurden in der Türkei - tttgbs Koblenz2016-01-25 | Laut Menschenrechtsorganisationen sind seit August 160 Kinder, Frauen und alte Menschen in der Türkei getötet worden. Viele der von Kurden bewohnten Städte in der Türkei ähneln Ruinen. Journalisten, die darüber berichten, werden inhaftiert.Der tödliche Zaun von Melilla und Ceuta - Sieht so die Obergrenze der CSU aus?gbs Koblenz2016-01-23 | Nato-Draht wird er genannt: Er kann tödlich sein. In den letzten Wochen haben Tausende Menschen versucht, auf die spanische Exklave Melilla zu gelangen um Asyl zu beantragen. Melilla ist eine Art Landgrenze zwischen Europa und Afrika und wird geschützt von einem 7 Meter hohen und kilometerlangen Zaun aus Stacheldraht. Er ist so scharf, dass viele, die versuchen ihn zu überwinden, sich tiefe Wunden zuziehen. Ärzte berichten, dass manche sogar an ihren Wunden verblutet sind. Trotzdem reißt der Strom der überwiegend afrikanischen Flüchtlinge nicht ab. Wer nicht über den Zaun kommt, versucht es über Wasser. Viele ertrinken dabei. Nach Lampedusa steht Europa vor einer zweiten Flüchtlingskatastrophe. Stefan Schaaf, ARD-Studio Madrid, hat rund um Melilla mit Asylsuchenden, mit verletzten und verzweifelten Flüchtlingen gesprochen.SWR in der Kritik - Elefantenrunde mit der AfD? CDU dafür, SPD dagegengbs Koblenz2016-01-23 | Statt über andere zu berichten ist der SWR in diesen Tagen selbst im Kreuzfeuer der Kritik. Es geht um die geplante Elefantenrunde, also die Diskussionsrunde der Spitzenkandidaten der Parteien für die Landtagswahl im SWR Fernsehen. Angefragt wurden – wie bereits im Herbst verkündet – zunächst nur die Kandidaten der im Landtag vertretenen Parteien: SPD, CDU und Grüne. Der SWR hatte sich vorbehalten, im Januar darüber zu entscheiden, ob auch andere Spitzenkandidaten der kleineren Parteien zusätzlich eingeladen werden, wenn die Partei gute Chancen hat, in den Landtag einzuziehen. Das ist nach aktuellen Umfragen derzeit bei FDP, Linke und AfD der Fall. Im Dezember hatte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) erklärt, sie gehe in keine Talkshow, in der die AfD sitze. Genauso hatte sich in Baden-Württemberg Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen geäußert. Der SWR hatte daraufhin sein Sendungskonzept verändert. Statt der klassischen Elefantenrunde sollte es einen großen Wahlabend drei Tage vor der Wahl geben mit drei verschiedenen Gesprächssendungen. Am 21. Januar reagiert der SWR auf den Rückzug von CDU-Spitzenkandidatin Klöckner und stellt die geplante TV-Diskussionsrunde infrage. Der Sendung sei damit die Grundlage entzogen.