In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über das Prinzip des "Sprechens aus Erfahrung" und die transformative Kraft der Vorstellungskraft. Er beginnt mit der Begegnung zwischen Jesus und Nikodemus aus dem Johannes-Evangelium, in der Jesus erklärt, dass man "von oben geboren" werden muss, um das Reich Gottes zu sehen. Nikodemus versteht dies wörtlich, während Jesus von einer spirituellen Geburt spricht – einer Wiedergeburt im Geiste. Neville betont, dass diese biblische Wahrheit nicht nur symbolisch gemeint ist, sondern eine tatsächliche Erfahrung darstellt. Er spricht aus eigener Erfahrung und erklärt, dass die geistige Geburt eine Realität ist, die jeder Mensch erleben kann. Dies geschieht durch das bewusste Anwenden des Gesetzes der Vorstellungskraft. Ein zentrales Thema des Vortrags ist die Bedeutung von Herausforderungen. Neville erzählt die Geschichte eines Schriftstellers, der zuerst eine ihm unsinnig erscheinende Idee verwarf, sie dann aber annahm und daraus eine preiswürdige Geschichte entwickelte. Dieser Mann erkannte, dass Herausforderungen notwendig sind, um Wachstum und kreative Schöpfung zu ermöglichen. Während eines Moments der Reflexion hörte er innerlich die kraftvolle Stimme: „Füttere mich mit Herausforderungen! Wie soll ich sonst wachsen?“ Neville verdeutlicht, dass Gott – der in jedem Menschen als schöpferische Vorstellungskraft existiert – sich durch Herausforderungen entfaltet. Er ermutigt sein Publikum, Herausforderungen bewusst anzunehmen und sich große Ziele zu setzen. Er zeigt anhand weiterer Beispiele, wie Menschen durch die Anwendung der Vorstellungskraft scheinbar unüberwindbare Hindernisse überwinden konnten. Eine Frau, die in finanziellen Schwierigkeiten steckte, wandte die Technik des „Ich erinnere mich, als…“ an und erlebte innerhalb kürzester Zeit einen unerwarteten finanziellen Durchbruch. Neville erläutert, dass alle Zustände – Reichtum, Armut, Erfolg, Misserfolg – bereits existieren und man nur bewusst in den gewünschten Zustand eintreten muss. Er verwendet die Metapher eines Restaurants, in dem man wählerisch aus einer Speisekarte auswählen sollte, anstatt sich wahllos ein Gericht servieren zu lassen. Ebenso sollte jeder Mensch seine gewünschte Realität bewusst wählen. Abschließend betont Neville, dass der Mensch die schöpferische Kraft Gottes in sich trägt und dass Herausforderungen der Schlüssel zur Weiterentwicklung sind. Durch bewusste Vorstellungskraft kann jeder Mensch seine Realität nach seinen höchsten Idealen formen.
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#26 Spirituelles Erwachen ist nicht das, was du denkst – die unbequeme Wahrheit (Neville Goddard)Neville Goddard True Creation2025-03-09 | Neville Goddard Vortrag: Sprechen aus Erfahrung vom 08.05.1964
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über das Prinzip des "Sprechens aus Erfahrung" und die transformative Kraft der Vorstellungskraft. Er beginnt mit der Begegnung zwischen Jesus und Nikodemus aus dem Johannes-Evangelium, in der Jesus erklärt, dass man "von oben geboren" werden muss, um das Reich Gottes zu sehen. Nikodemus versteht dies wörtlich, während Jesus von einer spirituellen Geburt spricht – einer Wiedergeburt im Geiste. Neville betont, dass diese biblische Wahrheit nicht nur symbolisch gemeint ist, sondern eine tatsächliche Erfahrung darstellt. Er spricht aus eigener Erfahrung und erklärt, dass die geistige Geburt eine Realität ist, die jeder Mensch erleben kann. Dies geschieht durch das bewusste Anwenden des Gesetzes der Vorstellungskraft. Ein zentrales Thema des Vortrags ist die Bedeutung von Herausforderungen. Neville erzählt die Geschichte eines Schriftstellers, der zuerst eine ihm unsinnig erscheinende Idee verwarf, sie dann aber annahm und daraus eine preiswürdige Geschichte entwickelte. Dieser Mann erkannte, dass Herausforderungen notwendig sind, um Wachstum und kreative Schöpfung zu ermöglichen. Während eines Moments der Reflexion hörte er innerlich die kraftvolle Stimme: „Füttere mich mit Herausforderungen! Wie soll ich sonst wachsen?“ Neville verdeutlicht, dass Gott – der in jedem Menschen als schöpferische Vorstellungskraft existiert – sich durch Herausforderungen entfaltet. Er ermutigt sein Publikum, Herausforderungen bewusst anzunehmen und sich große Ziele zu setzen. Er zeigt anhand weiterer Beispiele, wie Menschen durch die Anwendung der Vorstellungskraft scheinbar unüberwindbare Hindernisse überwinden konnten. Eine Frau, die in finanziellen Schwierigkeiten steckte, wandte die Technik des „Ich erinnere mich, als…“ an und erlebte innerhalb kürzester Zeit einen unerwarteten finanziellen Durchbruch. Neville erläutert, dass alle Zustände – Reichtum, Armut, Erfolg, Misserfolg – bereits existieren und man nur bewusst in den gewünschten Zustand eintreten muss. Er verwendet die Metapher eines Restaurants, in dem man wählerisch aus einer Speisekarte auswählen sollte, anstatt sich wahllos ein Gericht servieren zu lassen. Ebenso sollte jeder Mensch seine gewünschte Realität bewusst wählen. Abschließend betont Neville, dass der Mensch die schöpferische Kraft Gottes in sich trägt und dass Herausforderungen der Schlüssel zur Weiterentwicklung sind. Durch bewusste Vorstellungskraft kann jeder Mensch seine Realität nach seinen höchsten Idealen formen.
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die innere Natur des Lebens und die Idee, dass jeder Mensch vom „Meister“ – der eigenen göttlichen Vorstellungskraft – geführt wird. Der Körper ist dabei nur der Diener, während alle Erfahrungen, auch Leid, Schuld und moralische Konflikte, Teil eines inneren Transformationsprozesses sind. Erst durch das Gesetz wird dem Menschen bewusst, was Sünde ist, doch genau dieses Gesetz führt ihn in den Ungehorsam, damit er schließlich erkennt, dass alles geistig geschieht. Anhand von Visionen und Lebensgeschichten zeigt Goddard, dass selbst scheinbare Fehler notwendig sind, um „Christus im Menschen“ zu formen. Wahres Verständnis entsteht nicht durch Denken, sondern durch Verkörperung: Der Mensch erkennt Gott erst, wenn er selbst zu diesem Bewusstsein wird. Am Ende steht die Erkenntnis, dass alles vom eigenen inneren Wesen gelenkt war – und daraus folgt Mitgefühl statt Urteil, weil jeder denselben Weg der Entfaltung durchläuft.#57 Das größte Geheimnis der Bibel (Original Neville Goddard Vortrag)Neville Goddard True Creation2026-03-08 | Original Neville Goddard Vortrag: "Die Empfängnis" von 03.11.1968
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die geistige Empfängnis als zentrales Prinzip der Bibel und des menschlichen Lebens. Er erklärt, dass die biblischen Figuren keine historischen Personen sind, sondern Visionen und Zustände des Bewusstseins. Jeder Mensch ist dazu bestimmt, die Schrift selbst zu erfüllen und schließlich das Christusbewusstsein zu verwirklichen. Die Geschichte der Empfängnis Jesu durch den Heiligen Geist beschreibt für Neville einen inneren schöpferischen Akt: Gottes Geist „überschattet“ den Menschen und pflanzt seine schöpferische Kraft in die Seele. Dieser Prozess führt zur geistigen Geburt des „Sohnes Gottes“ im Menschen und vollzieht sich oft über viele Jahre. Gleichzeitig zeigt Neville, dass dasselbe Prinzip auch im Alltag wirkt: Jeder Wunsch ist ein Zustand, der durch die Vorstellungskraft „befruchtet“ werden kann. Indem man innerlich so denkt und fühlt, als wäre der Wunsch bereits erfüllt, setzt man eine Kette von Ereignissen in Bewegung, die diesen Zustand schließlich in der äußeren Welt verwirklicht.#56 Du suchst Christus am falschen Ort (Vortrag von Neville Goddard vom 15.03.1963)Neville Goddard True Creation2026-02-22 | Original Neville Goddard Vortrag: "Christus enthüllt" von 15.03.1963
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über Christus als inneren spirituellen Weg und nicht als äußere historische Person. Er erklärt, dass die biblischen Ereignisse symbolische Erfahrungen sind, die jeder Mensch irgendwann selbst innerlich durchläuft. Christus sei die göttliche Kraft im Menschen („Christus in euch“), durch deren Erwachen Gott sich im Individuum offenbart. Dieses Erwachen beschreibt er als eine zweite, mystische Geburt und als Erkenntnis der Einheit mit Gott. Christus wird nicht im Außen gefunden, sondern nur im eigenen Inneren — als der Weg zur Erlösung und zur Erkenntnis „Ich und der Vater sind eins.“#55 Deine Vorstellungskraft ist die höchste Macht (Neville Goddard Vortrag von 1969)Neville Goddard True Creation2026-01-11 | Original Neville Goddard Vortrag: "Biblische Sprache" von 26.09.1969
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über: die Bibel als Sprache der inneren Offenbarung, nicht als äußere Geschichte. In ihr sind alle Orte und Gestalten menschlich – Berge, Flüsse, Städte und Personen stehen für Bewusstseinszustände, die im Inneren erlebt werden. Die Welt der Sichtbarkeit ist nur der Schatten einer tieferen, imaginativen Realität, in der alles seinen Ursprung hat. Neville erklärt, dass Gott als menschliche Vorstellungskraft in seine eigene Schöpfung hinabstieg, um sich in ihr wiederzuerkennen. Der „Uralte der Tage“, Melchisedek, David oder Christus sind keine historischen Figuren, sondern Stadien des Erwachens, die jeder Mensch durchläuft, bis er erkennt: Ich bin der Vater. Diese Erkenntnis kommt nicht durch Behauptung, sondern durch Erfahrung, wenn der Sohn – die Summe aller gelebten Zustände – vor einem steht und einen „Vater“ nennt. Träume, Visionen und imaginative Akte sind göttliche Kommunikation in Symbolform. Wer lernt, ihnen zu vertrauen, entdeckt, dass Glaube die Brücke zwischen Vorstellung und Wirklichkeit ist. Alles, was du dir mit Überzeugung vorstellst, besitzt eine eigene Stunde der Erfüllung. Am Ende erwacht Gott nicht als ein anderer, sondern als du selbst – bereichert durch die Erfahrung, Mensch gewesen zu sein.#54 Warum dein Glaube noch nicht wirkt (Neville Goddard Vortrag von 1963)Neville Goddard True Creation2025-12-28 | Original Neville Goddard Vortrag: "Christus in dir" von 05.06.1963
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die wahre, innere Bedeutung der Bibel als symbolische Offenbarung von Bewusstseinszuständen – nicht als historische Erzählung. Die Schrift beschreibt keinen äußeren Gott, sondern den Weg des Menschen zur Erkenntnis seiner eigenen göttlichen Natur. Er erklärt, dass Christus kein Mensch ist, sondern das schöpferische Prinzip im Menschen selbst: die menschliche Vorstellungskraft. Glaube ist erst dann real, wenn er erprobt wird. „Prüft euch selbst“ bedeutet, die eigene Vorstellungskraft anzuwenden und aus Erfahrung zu erkennen, dass sie wirkt. Neville betont, dass es keinen Vermittler zwischen Mensch und Gott gibt. Keine Heiligen, keine Priester, keine äußeren Autoritäten. Der einzige Christus existiert im Inneren jedes Menschen. Alles andere ist Tradition ohne schöpferische Kraft. Die Aussage „Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen“ deutet er als Hinweis auf die unendlichen Zustände des Bewusstseins. Eine Wohnung ist ein Zustand, in dem man verweilt. Der Zustand, zu dem deine Gedanken immer wieder zurückkehren, ist dein wahres Zuhause. Wunschverwirklichung geschieht, indem du bewusst in den Zustand des erfüllten Wunsches eintrittst und dort bleibst. Christus spricht im Menschen als innere Stimme, Bild und Gefühl. Die Vorstellungskraft muss fein abgestimmt werden, damit nur noch die Realität des erfüllten Zustands wahrgenommen wird. Angst verliert ihre Macht, sobald diese innere Kraft erwacht. Gut und schlecht entspringen derselben Quelle. Ein äußerer Teufel existiert nicht – Zweifel an der eigenen schöpferischen Kraft ist die einzige Blockade. Die Bibel wurde über den Menschen geschrieben, und alles, was über Christus gesagt wird, erfüllt sich im Individuum. Neville ruft dazu auf, dieses Prinzip bewusst zu leben: Wähle den Zustand, nimm ihn als wahr an und verweile darin. Jede Vorstellung ist ein schöpferischer Akt und wird sich zur rechten Zeit offenbaren.#53 Alles, was du über Christus glaubst, ist falsch (Neville Goddard Vortrag von 1968)Neville Goddard True Creation2025-11-30 | Original Neville Goddard Vortrag: "Göttliche Zeichen" von 01.05.1968
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über: die wahre, innere Bedeutung der Bibel als symbolische Offenbarung göttlicher Zustände des Bewusstseins, nicht als historische Erzählung. Er erklärt, dass Abraham, Isaak, Jesus und alle Figuren der Schrift Aspekte der menschlichen Seele sind – personifizierte Attribute Gottes, die im Menschen erwachen. Die zwei Geburten – die aus dem Fleisch (Hagar) und die aus der Verheißung (Sarah) – stehen für die irdische und die geistige Geburt. Wenn der göttliche Plan in uns reift, offenbart sich Christus als schöpferische Kraft und Weisheit in uns selbst. Neville beschreibt, dass alle Visionen und Träume göttliche Kommunikation in Symbolform sind. Christus ist kein Mensch, sondern der göttliche Bewusstseinszustand, der in jedem schlummert und sich entfaltet, wenn der Mensch erkennt, dass seine Vorstellungskraft Gott selbst ist. Er ruft dazu auf, dieses schöpferische Prinzip bewusst anzuwenden: Wähle das Ende, glaube, dass es wahr ist, und halte daran fest, denn alles in der Schrift, von Abraham bis Jesus, ist ein einziger Erlösungsplan in dir.#52 Ich erinnere mich, als… – das mächtigste Gesetz der ManifestationNeville Goddard True Creation2025-11-02 | Original Neville Goddard Vortrag: "Glaube es hinein" von 06.10.1969
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über: dass Vorstellungskraft die einzige Ursache deiner Lebensumstände ist. Alles Äußere ist die Objektivierung innerer, gefühlter Annahmen. Er zeigt die Praxis: Wünsche in der Gegenwart annehmen („Ich bin …“), mit Gefühl beleben und durch die Technik „Ich erinnere mich, als …“ den alten Zustand als Vergangenheit markieren, bis sich das Neue objektiv zeigt. Glaube ist für ihn subjektive Aneignung einer objektiven Hoffnung: Kreiere innen eine Endszene (Freunde gratulieren dir, du erlebst das Resultat) und verweile darin, statt äußere Umstände zu bekämpfen. Alle Zustände existieren bereits in dir; du betrittst sie und sie spiegeln sich als „Fakten“ wider. Das „Gesetz“ (Was du säst, erntest du) dient, die Schläge des Lebens abzufedern, während das Versprechen – Gottes Erwachen in dir – durch Glauben erfüllt wird. Kurz: Ändere die innere Aktivität, nicht die äußeren Umstände und die Welt folgt.#51 Du bist nicht der Sohn Gottes… du bist der Vater (Neville Goddard)Neville Goddard True Creation2025-10-12 | Original Neville Goddard Vortrag: "Eine gesicherte Erkenntnis" von 13.06.1969
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über: das „Geheimnis Gottes in Christus“ – dass Christus nicht (nur) eine historische Person ist, sondern zweifach verstanden werden muss: als die ideal personifizierte Menschheit (David) und als der Einzelne, in dem dieses Ideal erwacht. Wenn der in uns gepflanzte Christussamen reift, erscheint David – die zusammengeführte Summe aller menschlichen Erfahrungen – vor uns und nennt uns „Vater“: Dann erkennen wir uns als eins mit dem Herrn. Neville deutet Gleichnisse (verlorener Sohn, „zweiter Sohn“) und Genealogien als innere Stadien der Seele: Wir verlassen das „Haus des Vaters“, durchwandern Zustände, und kehren durch Geburt von oben in Freiheit zurück. Bis dahin „wirke das Gesetz“: Wünsche in Gegenwartsform annehmen und im Gefühl des Erfülltseins leben, bis der Samen blüht. Am Ende erfährst du: „Ich bin“ – der Vater.#50 Abraham, Jesus & du – derselbe göttliche Ursprung (Original Neville Goddard Vortrag)Neville Goddard True Creation2025-10-05 | Original Neville Goddard Vortrag: "Vor Abraham war ich" von 10.11.1968
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die ewigen geistigen Zustände, die der Mensch auf seiner Reise zur Selbsterkenntnis durchläuft – von Abraham bis hin zu Christus. Er erklärt, dass alle Figuren der Bibel keine historischen Personen, sondern symbolische Bewusstseinszustände sind, die jeder Mensch erleben muss. Abraham steht für den Beginn der göttlichen Verheißung, während Christus den Zustand der Vollendung verkörpert – die Erkenntnis des göttlichen Selbst: „Bevor Abraham war, bin ich.“ Neville betont, dass die Schrift in der Seele stattfindet, nicht in der äußeren Welt. Die Geburt von oben, die Auferstehung, geschieht im Inneren, im „Jerusalem von oben“ – im menschlichen Geist. Er lehrt, dass wir Götter sind, die freiwillig in die Welt des Todes eingetreten sind, um durch Erfahrung und Vergessen zur Erinnerung an unser wahres Selbst zu erwachen. Am Ende der Reise wird jeder Mensch erkennen, dass er selbst der Christus ist – das ewige „Ich Bin“.#49 So erfüllt sich dein Traum, wenn du nicht nachgibst (Neville Goddard)Neville Goddard True Creation2025-09-21 | Original Neville Goddard Vortrag: "Seid Nachahmer Gottes" vom 21.10.1968
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über: die Schöpfung als Akt des beharrlichen Traums — Gott begann mit einem Wunsch und vollendete ihn, und wir sind dazu aufgerufen, Ihm nachzueifern, indem wir unser Leben ebenso von einem unerschütterlichen Traum durchdringen lassen. Er fordert dazu auf, den eigenen Wunsch so lange in Gegenwartsform zu bejahen und zu leben, bis er innerlich real geworden ist — nicht passiv zu hoffen, sondern besessen und beharrlich zu bleiben, bis die Absicht des Geistes erfüllt ist. Christus erscheint hier als das ewige Muster, als das Wort, das nicht leer zurückkehrt; die Auferstehung ist ein innerer Vorgang, der in jedem Menschen stattfinden kann, wenn das Wort in ihm offenbar wird. Neville erklärt, dass die Schrift eher symbolische Absätze als chronologische Historie ist, verbindet Zahlen- und Buchstaben-Symbolik (z. B. 8, 26, hebräische Finale) mit geistiger Offenbarung und betont, dass wahres Erkennen von innen kommt — nur wer die Lehre liebt und anwendet, erlebt die Offenbarung. Schließlich der Appell: bilde in dir ein erhabenes Bild, beanspruche die Identität, die du sein willst, weiche nicht ab, und kultiviere die Geduld und Disziplin, durch die dein innerer Traum die äußere Gestalt annimmt.#48 So erschaffst du Fülle mit einem einzigen Gedanken (Neville Goddard)Neville Goddard True Creation2025-09-14 | Original Neville Goddard Vortrag: "Erherbe dich" (Datum unbekannt)
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die Kraft der inneren Einstellung und wie wir durch bewusste Annahme unsere Realität verändern. Er erzählt die Geschichte von Dr. Robert Millikan, der sich aus Armut erhob, indem er seinen Traum in der Gegenwart formulierte: „Ich habe ein üppiges, stetiges, zuverlässiges Einkommen…“ – und diesen Gedanken so lange wiederholte, bis er zur inneren Tatsache wurde. Neville betont, dass der Schlüssel zur Transformation darin liegt, sich selbst bereits als das zu sehen und zu fühlen, was man sein möchte. Das Leben ist ein psychologisches Drama, das nicht durch äußere Handlungen, sondern durch innere Einstellungen bestimmt wird. Ein „sanftmütiger“ Mensch ist in Wahrheit jemand, der seine Stimmungen meistert und sein Denken auf das Höchste richtet – und gerade dadurch „die Erde erbt“. Der Aufstieg in höhere Bewusstseinsebenen geschieht durch Disziplin, innere Klarheit und das bewusste Erleben des erfüllten Wunsches. Nur so verwandelt sich die äußere Welt. Neville ruft dazu auf, wie Dr. Millikan hohe Ideale und ein Bewusstsein von gegenseitigem Nutzen zu verkörpern – denn jedes höhere Selbstbild ist ein Samen, der eine neue, erhabene Realität hervorbringt.#47 Die Wahrheit hinter deiner Realität (Neville Goddard vom 24.05.1968)Neville Goddard True Creation2025-09-07 | Original Neville Goddard Vortrag: "Alle Dinge existieren" vom 24.05.1968
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die wahre Natur der Realität und die schöpferische Kraft der menschlichen Vorstellungskraft. Ausgehend von William Blake erklärt er, dass alles, was wir im Außen zu sehen glauben, in Wahrheit innerhalb von uns existiert – die sichtbare Welt ist nur ein Schatten, während die ewigen, wahren Formen in der Welt der Imagination bestehen. Er verdeutlicht, dass Gedanken wie Samen sind, die selbst ausgestorbene Formen des Lebens wieder zum Erblühen bringen können. Das Gesetz der Imagination zeigt sich darin, dass jede liebevolle, innere Handlung Früchte trägt – so wie in den Beispielen seiner Schüler, die durch inneres Überdenken äußere Veränderungen hervorriefen. Symbole wie das „Schwein“ (als Bild für Christus) oder das „Gehen über Wasser“ (als Symbol für Glauben) machen klar: Wer seine Vorstellung konsequent nährt und sich seiner inneren Schöpfermacht anvertraut, erlebt Transformation. Zweifel und Sicherheitsnetze – die „Hinterklaue“ – halten dagegen im alten Denken gefangen. Neville schildert auch eindrucksvolle Visionen seiner Zuhörerinnen, die zeigen, wie tief diese Wahrheit erfahren werden kann: Christus als die eigene Vorstellungskraft offenbart sich in Bildern, Träumen und inneren Offenbarungen, die die Bibel in Gleichnissen verschlüsselt beschreibt. Kern seiner Botschaft ist, dass Glaube die subjektive Aneignung einer objektiven Hoffnung ist. Wer sich innerlich mit einem gewünschten Zustand identifiziert und ihm treu bleibt, erfährt dessen Verwirklichung im Außen. Die Bibelgeschichten, von Petrus bis Maria, sind innere Erfahrungen, die jeder Mensch durchlebt, sobald er erkennt: Jesus Christus ist nichts anderes als die eigene wunderbare menschliche Vorstellungskraft. Neville ruft seine Zuhörer dazu auf, keine Ausflüchte oder Rückfallmöglichkeiten zu haben, sondern ganz auf das innere Gesetz zu setzen. Alles existiert bereits in uns – und durch die bewusste Anwendung der Vorstellungskraft kann jeder Mensch seine Welt verwandeln.#46 Unser wahres Wesen jenseits der Träume (Neville Goddard vom 09.10.1967)Neville Goddard True Creation2025-08-31 | Original Neville Goddard Vortrag: "Gott ist Licht" vom 09.10.1967
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die wörtliche Wahrheit der biblischen Aussage „Gott ist Licht“ – und ergänzt sie um „Gott ist Liebe“ und „Gott ist Geist“. Er schildert seine eigene Schlüsselerfahrung, als er sich als unendliches, lebendiges Meer aus Licht erkannte („Ich bin das Licht der Welt“) und leitet daraus ab: Wenn dieses Licht in dir erwacht, erkennst du, dass du eins mit Gott bist. Dieses Erwachen entfaltet nacheinander alle göttlichen Definitionen in dir: Licht, Liebe, Geist. Auf der irdischen Ebene sind wir nur ein Funke unseres unermesslichen feurigen Wesens; jenseits der Träume jedoch wirkt das erwachte Selbst – als „feurige Pfeile“ von Gedanken, Bildern und Visionen – in den Geist derer, die erweckt werden sollen. Goddard illustriert dies mit Heilungsvisionen und betont zugleich: Die Welt der Formen ist „gebildete Dunkelheit“; Anerkennung sucht man hier vergeblich, wie schon das Evangelium berichtet. Praktisch fordert er auf, die schöpferische Imagination zu prüfen: Handle beharrlich aus der Annahme des erfüllten Wunsches, und das Unsichtbare wird zur Tatsache. Theologisch verankert er die Erfahrung in der Sohnschaft: Wir sind die Elohim – eine zusammengesetzte Einheit –, die in die Begrenzung fiel, um als bewusster Vater zurückzukehren; das Mysterium Davids bestätigt diese Vaterschaft. Fazit: Du bist dazu bestimmt, buchstäblich zu erfahren, dass Gott Licht, Liebe und Geist ist – und dass deine Vorstellungskraft das Werkzeug ist, dieses Wissen in der Welt zu verkörpern.#45 Deine Vorstellungskraft IST Gott - Entdecke deine wahre schöpferische Kraft (Neville Goddard)Neville Goddard True Creation2025-08-24 | Original Neville Goddard Vortrag: "Die Macht des Bewusstseins" von 1953
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die fundamentale Wahrheit, dass Bewusstsein die einzige Realität ist und die Vorstellungskraft der handelnde Aspekt dieses Bewusstseins – der Sohn Gottes, Christus Jesus. Er erklärt, dass alle äußeren Umstände nichts anderes sind als Projektionen innerer Zustände, und dass ein Mensch sein Leben nur verändern kann, indem er seinen inneren Zustand verändert. Neville zeigt den Unterschied zwischen vom Ziel aus denken und an ein Ziel denken und betont, dass wahre Schöpfung nur durch das Leben im Zustand des erfüllten Wunsches möglich ist. Er beschreibt, wie die Bibel in symbolischer Sprache immer wieder auf diese Wahrheit hinweist: Christus als Retter, Passah, zweiter Mensch – alles Sinnbilder für die schöpferische Kraft der Imagination. Wer beginnt, seine Vorstellungskraft bewusst und liebevoll einzusetzen, befreit sich von den Traditionen der Menschen und von äußeren Vermittlern zwischen sich und Gott. Denn Gott wohnt im Menschen selbst, als das „Ich Bin“ – das lebendige Bewusstsein. Indem der Mensch lernt, die Stimmung des erfüllten Wunsches zu halten und zu nähren, verändert sich durch Gewohnheit nicht nur sein Inneres, sondern unweigerlich auch die äußere Welt. Neville ruft dazu auf, mutig zu sein, diese Wahrheit zu erproben, und verweist darauf, dass selbst im Schlaf – oder in Meditation – der „zweite Mensch“, die wahre imaginative Identität, in größere Dimensionen eintritt und ungekannte Möglichkeiten offenbart. Der Vortrag endet mit einer gemeinsamen Praxis: die Vorstellungskraft liebevoll im Namen anderer einzusetzen, um so wirklich „Nachahmer Gottes als geliebte Kinder“ zu werden.#44 Warum dein Leid kein Zufall ist. Die Wahrheit, die du kennen musst (Neville Goddard)Neville Goddard True Creation2025-08-17 | Original Neville Goddard Vortrag: "Dem Ungehorsam übergeben" vom 23.04.1971
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über das Geheimnis des „Ungehorsams“, den jeder Mensch in seinem Leben erfährt, und wie er Teil des göttlichen Plans ist. Er greift den Römerbrief auf, in dem Paulus sagt: „Gott hat alle dem Ungehorsam übergeben, damit er sich aller erbarme.“ Neville erklärt, dass Sünde nichts anderes bedeutet, als „das Ziel zu verfehlen“. Ohne ein Gesetz gäbe es keine Sünde, doch sobald der Mensch sich des Gesetzes bewusst ist, wird er es zwangsläufig übertreten – und genau dadurch lernt er. Der „Knecht“, von dem die Bibel spricht, ist der Körper, das menschliche Gewand, das durch Leiden, Versuchungen und Erfahrungen geführt wird. Niemand weiß, was der „Meister“ – das göttliche Selbst – mit diesem Knecht tut, um ihn zu verwandeln. Alle Menschen, ob sie es wissen oder nicht, gehen durch die „Feueröfen“ der Erfahrung, die als Hölle erscheinen, bis das Gesetz als geistig erkannt wird. Neville teilt Visionen und Briefe von Schülern: eine Frau träumte von riesigen Maschinen, die Berge abtragen und Straßen bauen – ein Bild für die innere Arbeit, das „Pflügen“ der Seele. Sie sah schließlich eine Gestalt aus heißem, flüssigem Glas entstehen, die aus ihrem Kopf hervorkam: das Symbol für die Geburt des neuen Menschen, der Christus in uns. Dieses Bild beschreibt den Prozess, durch den der Mensch vom Knecht zum Sohn und schließlich zum Vater wird. Zur Verdeutlichung erzählt Neville die Lebensgeschichte eines jüdischen Jungen aus Odessa, der in Armut aufwuchs und früh lernte, mit Versuchung, Hunger und Begierde zu ringen. Durch die Erkenntnis, dass das Gesetz geistlich ist, wurde er reich und erfolgreich, ohne je Kunden vor Gericht bringen zu müssen. Er lebte nach dem Prinzip, im Geiste schon zu empfangen, was er wollte, und es dankbar zu bejahen – und die Realität folgte. Neville erklärt, dass Christus nicht von außen kommt, sondern im Inneren geformt wird: „Bis Christus in euch Gestalt gewinnt.“ Am Ende erkennt der Mensch, dass er selbst der Vater ist, doch weil ein Vater einen Sohn braucht, um seine Vaterschaft zu bezeugen, erscheint David – die Summe aller menschlichen Erfahrungen, verherrlicht und vollkommen. Er betont, dass man Christus nicht „dienen“ kann, sondern ihn nur erkennt, indem man selbst Christus wird. Liebe ist nicht wirklich erfahrbar, bis man selbst Liebe ist. Alles Leid, alles „Verfehlen“ ist Teil der göttlichen Schule, bis der Mensch fähig ist, die Herrlichkeit Gottes zu widerspiegeln und auszustrahlen. Am Ende, sagt Neville, fällt jedes Urteil weg: Niemand soll den Knecht eines anderen richten, denn nur sein eigener Herr richtet ihn – und dieser Herr ist Gott selbst, der in uns als die menschliche Vorstellungskraft wirkt. Alles wird vergeben, und jeder Einzelne wird durch die Feueröfen hindurchgeführt, bis er vollkommen ist, so vollkommen wie der Vater vollkommen ist. Dann erkennt der Mensch, dass er selbst Gott der Vater ist – eins mit Christus, eins mit Jehova, eins mit der ewigen Bruderschaft.#43 Das 8. Auge: Dein verborgenes Tor zu unendlichen Welten (Neville Goddard vom 11.06.1959)Neville Goddard True Creation2025-08-10 | Original Neville Goddard Vortrag: Die Sieben Augen Gottes vom 11.06.1959
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die acht „Augen Gottes“ – symbolische Stufen des Bewusstseins, durch die der Mensch geht, um Gott in sich zu erkennen. Er erklärt, wie diese Augen, inspiriert durch die Visionen des Propheten Sacharja, innere Zustände darstellen: vom Fall des Menschen (Luzifer) über Opferglauben (Molech), die Anbetung äußerer Mächte (Elohim), das Vertrauen in politische und materielle Sicherheit (Shaddai), die Manipulation und Kontrolle anderer (Pahath), bis hin zum schöpferischen Selbstbewusstsein des „Ich Bin“ (Jehova) und der selbstlosen Liebe und Rettung anderer (Jesus). Das achte Auge – die enthüllte Vorstellungskraft – öffnet sich erst, wenn das siebte vollkommen klar ist und der Mensch mehr Freude am Guten für andere als an eigenem Vorteil hat. Neville betont, dass das achte Auge oft von religiösen Institutionen missverstanden wird, da es nicht um physische Rituale, sondern um die geistige Enthüllung der schöpferischen Imagination geht. Er schildert persönliche Erfahrungen, in denen er durch bewusstes Festhalten an einem Bild oder Objekt im Traum in andere Wirklichkeiten überging, und erklärt diese Fähigkeit als das „Westliche Tor“ – die Verbindung zwischen Vorstellung, Tastsinn und Manifestation. Der Mensch, so Neville, ist Erbe unendlich vieler Welten und sammelt beim Erwachen die verstreuten Teile seiner selbst ein, bis er erkennt, dass Gott in ihm ist. Das Öffnen des achten Auges ist für Neville die „zweite Wiederkunft Jesu“ – der Moment, in dem der Mensch die Welt durch Gottes Augen sieht, niemanden mehr verurteilt und erkennt, dass nur Unglaube, nicht Sünde, ihn von seinem wahren Wesen trennt.#42 Diese eine Entscheidung bestimmt, ob du erlöst wirst (Neville Goddard vom 24.06.1968)Neville Goddard True Creation2025-08-03 | Original Neville Goddard Vortrag: Zeichen von oben vom 24.06.1968
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die wahre Bedeutung der geistigen Geburt und die schöpferische Kraft des Glaubens. Am Beispiel von Nikodemus erklärt er, dass biblische Figuren symbolisch für innere Prozesse stehen – nicht für äußere Geschichte. Die „Geburt von oben“ ist ein spirituelles Erwachen, das den Menschen zum Sohn Gottes macht. Zwischen der Einpflanzung des göttlichen Wortes und seiner Offenbarung vergeht symbolisch eine Reifezeit von dreißig Jahren. Neville betont, dass alles, was wir im Leben erfahren, durch unsere Vorstellungskraft entsteht. Wer glaubt, dass sein Wunsch bereits erfüllt ist, wird ihn auch erleben. Er erzählt die Geschichte einer Frau, die durch konsequentes Imaginieren die Freilassung ihres Bruders aus dem Gefängnis bewirkte – als Zeichen der in ihr wirkenden Christus-Kraft. Der Vortrag schließt mit der Aufforderung: Glaube an deine göttliche Natur. Werde nicht zum Gefangenen von Urteil und Zweifel, sondern erkenne: Du bist Vorstellungskraft. Du bist Gott in Aktion.
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die wahre Bedeutung von Gott, als deine eigene menschliche Vorstellungskraft. Er zeigt, dass alle Dinge durch Imagination erschaffen werden und dass jede äußere Erfahrung ihre Ursache im Inneren hat. Wahres Vertrauen bedeutet, an die Realität deiner inneren Bilder zu glauben – denn ICH BIN ist der Name Gottes. Er erklärt biblische Symbole wie Mose, Jesus und die Hure als Zustände des Bewusstseins und ruft dazu auf, deine schöpferische Macht zu erkennen und bewusst zu nutzen. Alles beginnt mit einem imaginativen Akt – und du bist der Schöpfer deiner Welt.
In diesem Radiointerview spricht Neville Goddard über die schöpferische Kraft der Vorstellungskraft, die, richtig angewendet, jeden Wunsch realisieren kann. Anstatt das Leben passiv zu erleiden, lehrt er, bewusst aus dem Zustand des erfüllten Wunsches zu denken. Er erzählt eindrucksvolle Beispiele, wie Menschen allein durch ihre innere Vorstellung Reisen, Beziehungen und berufliche Veränderungen manifestierten. Entscheidend ist dabei das nächtliche „Einschlafen in den Wunsch“: Wer vor dem Einschlafen intensiv fühlt, als wäre der Wunsch bereits erfüllt, lenkt das Leben unbewusst in genau diese Richtung. Neville betont: Nicht über den Wunsch nachdenken, sondern aus ihm heraus leben – innerlich fühlen, sehen, handeln, als sei es schon Realität. Auch negative Erlebnisse können durch Revision geistig umgeschrieben werden, um neue Ergebnisse hervorzubringen.
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die schöpferische Macht des inneren Gesprächs – jener ständigen, meist unbewussten Selbstgespräche, die unser gesamtes Leben formen. Er zeigt auf, dass wir unser äußeres Schicksal nicht durch äußere Umstände bestimmen, sondern durch die inneren Worte, die wir über uns selbst, andere Menschen und das Leben führen. Unsere #Realität ist nicht das Produkt äußerer Kräfte, sondern die Verkörperung jener Gedanken, die wir in der Stille unseres Geistes wiederholen. Diese „innere Sprache“ ist, so Goddard, das wahre Wort Gottes in uns – schöpferisch, wirksam, unumkehrbar. Solange wir unsere alten inneren Monologe nicht ändern, bleibt unser Leben gleich. Alles beginnt mit einer Annahme – selbst wenn sie falsch ist, wird sie durch Wiederholung zur Wahrheit. Um unsere Welt zu verändern, müssen wir uns selbst neu denken und sprechen: so, als sei der Wunsch bereits erfüllt. Neville ruft dazu auf, wie #Gott zu handeln: Das Unsichtbare zu benennen, als sei es schon sichtbar – denn durch diese bewusste Imagination beginnt die Verwandlung. Jeder Mensch trägt in sich zwei göttliche Gaben: #Geist und Sprache. Wer sie richtig nutzt, wird „nichts weniger als unsterblich“. Wahre #Spiritualität liegt für ihn nicht im Dogma, sondern in der Anwendung. Es genügt nicht zu glauben – man muss in Gedanken fühlen, handeln und sprechen wie derjenige, der man sein will. Indem wir unser inneres Gespräch aus der Perspektive erfüllten Wünschens führen, erschaffen wir Himmel auf Erden. Alles, was wir erleben, ist unser eigenes Wort, das sichtbar geworden ist. Wer also Liebe, Erfolg oder Frieden empfangen will, muss diese Qualitäten zuerst in seinem Inneren sprechen – wieder und wieder, bis sie sich verkörpern. Denn, so endet er sinnbildlich: Das menschliche Wort ist mächtig – und alles, was wir sagen, innerlich wie äußerlich, wird Fleisch.
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard darüber, dass du der Auserwählte bist – nicht im symbolischen, sondern im wörtlichen Sinn. Gott hat dich in ihm erwählt vor Grundlegung der Welt und sein ewiger Name – „Ich bin“ – lebt in deinem Innersten. Dieses göttliche Bewusstsein ist nicht außerhalb von dir, sondern du selbst bist es: Das wahre, unsterbliche Selbst, das niemals sterben kann. Neville erklärt, dass der hebräische Begriff „olam“, oft als „Ewigkeit“ übersetzt, eigentlich bedeutet: das Verborgene, das Dauerhafte – Gott selbst im Herzen des Menschen. Wenn du sagst „Ich bin“, sprichst du den Namen Gottes aus. Anhand mystischer Erfahrungen und biblischer Gleichnisse zeigt er, dass jeder Mensch göttlichen Ursprungs ist – und dass die Vorstellungskraft das schöpferische Prinzip Gottes in uns ist. Das wahre Ziel ist nicht äußere Erfüllung, sondern das Erwachen zur Erkenntnis: Du bist Gott in Ausdruck. Fühle also: Du bist gewollt. Du bist erkannt. Du bist geliebt. Und du bist der Auserwählte.
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über den tiefen Zusammenhang zwischen Träumen, Vorstellungskraft und der schöpferischen Kraft Gottes im Menschen. Er erklärt, dass Begriffe wie „Gott“, „Christus“ und „Vorstellungskraft“ synonym verwendet werden können, denn sie alle verweisen auf dasselbe schöpferische Prinzip im Inneren des Menschen: die menschliche Imagination. Der „Traum“ ist in Nevilles Lehre das lebendige Wort Gottes – er entsteht aus der Imagination und manifestiert sich in der Realität, wenn man ihm treu bleibt. Wer bewusst träumt, also sich in Gedanken als die Person sieht, die er sein will, sendet das schöpferische Wort aus. Wenn man jedoch durch Zweifel oder Sinneseindrücke dieses Bild verändert, entleert man das Wort seiner Kraft. Neville zeigt anhand biblischer Bilder – etwa Jakob, Pilatus’ Frau oder Aussagen Jesu – dass Gott durch Träume zu den Menschen spricht, sowohl im Schlaf als auch im wachen Zustand. Die Nachtträume sind häufig dramatische Neuordnungen der Tagträume, die – besonders wenn sie Angst machen – Hinweise auf die notwendige Korrektur des inneren Zustands geben. Er macht deutlich: Jeder Mensch ist in seinem wahren Wesen Gott – nicht getrennt von der Quelle, sondern selbst Schöpfer durch Vorstellungskraft. Die biblische Aussage „Ihr seid Götter“ sei wörtlich zu nehmen. Der „Zweite Mensch“, also das göttliche Selbst im Inneren, muss im natürlichen Menschen erwachen. Ein zentrales Bild ist die Geschichte seines Vaters, der 30 Jahre lang fest an seinen Traum glaubte, ein bestimmtes Grundstück zu besitzen – und schließlich durch eine scheinbar „zufällige“ Fügung genau dieses Grundstück erhielt. Für Goddard ist dies kein Zufall, sondern das Wirken des Wortes, das nicht leer zurückkehrt. Er schließt mit dem Aufruf: Träume edel. Halte an deinem inneren Bild fest. Lass dich nicht vom äußeren Chaos ablenken, sondern bleibe treu deiner Vorstellung – denn der Traum ist Gottes lebendiges Wort in dir, und du selbst bist das Gefäß und der Sprecher dieses Wortes.
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die „Kunst des Sterbens“ – nicht im körperlichen, sondern im geistigen Sinne. Er beschreibt das Sterben als einen inneren Prozess: das bewusste Ablegen alter Überzeugungen, Eindrücke und Urteile – insbesondere über andere Menschen – zugunsten einer höheren, liebevolleren Vision. Dieser geistige Tod ist ein Akt der Brüderlichkeit, der Barmherzigkeit, der Schöpfung. Es ist die Kunst, jemanden innerlich anders zu sehen, als die Welt ihn uns präsentiert. Neville stützt sich auf Bibelverse und mystische Erkenntnisse, um zu zeigen: Jede bewusste Veränderung unserer inneren Haltung – ein neuer Eindruck, ein neues Bild von einem anderen Menschen – ist ein kleiner Tod. Blake nannte es: „Jede Güte gegenüber einem anderen ist ein kleiner Tod im göttlichen Bild.“ Wer so handelt, lebt in Reue – im biblischen Sinne: als radikale, innere Umkehr. Diese Transformation ist zugleich die Geburt des neuen Menschen. Wer in sich selbst eine andere Vision für einen anderen hält – einen Menschen, der arm, krank oder ungeliebt scheint, stattdessen als erfüllt, gesund und geliebt sieht – und sich von der Realität dieser inneren Schau überzeugt, der stirbt zu seinem alten Selbstbild. Und dieser Tod ist schöpferisch, nicht destruktiv. Neville stellt klar: Die Welt, die wir erleben, ist ein Spiegel unserer tiefsten Überzeugungen. „Alles, was du siehst, ist in Wahrheit in dir selbst.“ Deshalb sind wir aufgerufen, die Welt in unserem Inneren zu verändern – durch Revision. Diese Revision ist die eigentliche Kunst des Sterbens: nicht mehr an das zu glauben, was wir nicht länger glauben wollen. Diese Praxis bereitet uns vor auf eine tiefere spirituelle Geburt – die Auferstehung des göttlichen Selbst im Menschen. Es ist nicht ein historisches Ereignis vor 2000 Jahren, sondern ein fortwährender innerer Prozess in jedem von uns. Abschließend betont Neville, dass niemand zu klein ist, um diese Kunst zu praktizieren. Man braucht weder Titel noch Erlaubnis. Alles beginnt mit einem einfachen Akt: jemandem in Liebe anders zu begegnen – im eigenen Geist. Und in jedem dieser Akte stirbt man ein Stück weit… und wird dadurch ein neuer Mensch. Die wahre Auferstehung beginnt mit dem inneren Tod – freiwillig, liebevoll, schöpferisch.#35 Warum du immer wieder im Außen kämpfst und wie du wirklich frei wirst (Neville Goddard 1969)Neville Goddard True Creation2025-06-15 | Neville Goddard Vortrag: Die verborgene Ursache vom 28.03.1969
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die wahre Ursache aller Geschehnisse in der Welt: die menschliche Vorstellungskraft. Er zeigt, dass hinter politischen Entscheidungen, Kriegen oder persönlichen Erfahrungen nicht äußere Umstände, sondern die inneren Bilder und Wünsche einzelner Menschen stehen – häufig unbewusst, oft missbraucht, aber auch schöpferisch nutzbar. Als zentrales Beispiel nennt er den Artikel eines Generals, der enthüllt, dass manche Kriege aus innerem Ehrgeiz und Vorstellungsbildern weniger Männer entstanden – nicht aus Notwendigkeit, sondern aus Imagination. Neville betont, dass diese schöpferische Kraft, die in jedem Menschen wirkt, sowohl destruktiv als auch liebevoll eingesetzt werden kann. Die Welt ist Ausdruck dessen, was im Inneren des Menschen gedacht und geglaubt wird. Wer sich seinen Freund als erfolgreich und glücklich vorstellt, trägt dazu bei, diese Realität hervorzubringen. Umgekehrt kann auch das Gegenteil geschehen. Er spricht auch über die tieferen Ebenen des Seins – über ein Ahnenwesen oder göttliches Selbst, das jeden Menschen begleitet und dessen Blut der Quell allen Lebens ist. Dieses göttliche Wesen hat uns in diese Welt gesandt, nicht um verloren zu gehen, sondern um uns durch Erfahrung zu vervollkommnen und letztlich zu sich selbst zurückzuführen. Das Reich Gottes, erklärt Neville, ist kein äußerer Ort, sondern ein innerer Zustand – ein Zustand göttlicher Erkenntnis und Verschmelzung mit dem eigenen wahren Selbst. Dieses Reich kann nur durch innere Erfahrung betreten werden – nicht durch gute Taten oder Glaubensbekenntnisse, sondern durch eine Transformation im Innersten. Er beschreibt seine eigenen mystischen Erlebnisse, darunter das Erleben des „heiligen Grabs“ als den eigenen Schädel, die Verschmelzung mit dem Ahnenwesen und das Erkennen der eigenen göttlichen Natur. Diese Erfahrungen bestätigen die Verheißungen der Bibel, dass „einige von euch den Tod nicht schmecken werden, bevor sie das Reich Gottes gesehen haben“. Im letzten Teil warnt Neville eindringlich vor dem Missbrauch der Vorstellungskraft für eigennützige Zwecke. Stattdessen ruft er dazu auf, die Vorstellungskraft bewusst, liebevoll und schöpferisch zu gebrauchen – im Dienst an anderen. Denn jeder Mensch ist ein unsterbliches Wesen, ein Strahl des göttlichen Ursprungs, der durch diese Welt geht, um zu reifen und schließlich als verherrlichtes Selbst zurückzukehren. Er schließt mit der Erinnerung: Alles, was du dir lebendig genug vorstellst und als wahr empfindest, wird sich verwirklichen. Und je mehr du dich mit dieser verborgenen Kraft verbindest – desto bewusster wirst du erkennen: Christus ist in dir, als deine eigene schöpferische Vorstellungskraft.
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die fundamentale Wahrheit, dass der größte Irrtum des Menschen – die „ursprüngliche Sünde“ – im Nicht-Glauben an die Aussage „Ich bin Er“ liegt. Er beginnt mit einem Zitat aus dem Johannesevangelium: „Wenn ihr nicht glaubt, dass Ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben.“ Dieses „Ich bin“ ist laut Neville kein anderer als der Name Gottes – Jahwe – und zugleich die Essenz jedes Menschen. Der Mensch verfehlt sein Ziel (sündigt), wenn er nicht wagt, sich selbst als das zu erkennen und anzunehmen, was er sein möchte – nicht in der Zukunft, sondern jetzt, im gegenwärtigen Bewusstsein: Ich bin das bereits. Neville erläutert, dass der kreative Akt nicht im Streben liegt, sondern im Glauben an den bereits verwirklichten Zustand. Wer sich in seinem Inneren mit dem gewünschten Zustand identifiziert – und sich selbst von dort aus sieht und fühlt – wird die äußere Welt danach gestalten. Er stützt seine Lehre auf mystische Visionen, biblische Bilder und eigene Erfahrungen. In einer Passage interpretiert er William Blake, der in Milton beschreibt, wie „Gott selbst mit uns durch die Tür des Todes geht, sich ins Grab legt – in Visionen der Ewigkeit – bis wir erwachen“. Neville erklärt, dass dies kein metaphorischer Tod ist, sondern der Eintritt des Göttlichen in den menschlichen Zustand – bis wir erkennen, dass wir selbst dieser Gott sind. Er beschreibt eindrücklich sein eigenes spirituelles Erwachen: das mystische Erlebnis, in seinem eigenen Schädel zu erwachen, um aus diesem Grab geboren zu werden – begleitet vom Wind Gottes, Symbol des göttlichen Atems. In dieser Vision erkennt er: Ich bin Er. Neville verweist darauf, dass wir in einem Traum leben – und dass alle Träume laut Bibel von Gott kommen. Deshalb können wir durch Tagträume (bewusste Imagination) die Umstände unseres Lebens neu erschaffen. Der Tagtraum ist das Werkzeug der Schöpfung. Er ruft dazu auf, nicht auf eine spätere Offenbarung zu warten, sondern jetzt zu glauben. Er ermutigt, die schöpferische Kraft des „Ich bin“ im Alltag zu testen: Indem wir annehmen, dass wir bereits der Mensch sind, der wir sein wollen, und uns mutig so verhalten, als sei es bereits Realität. Am Ende weist er auf das unausweichliche Erwachen hin: Jeder Mensch wird – unabhängig von seinem moralischen Stand – eines Tages erkennen, dass er selbst Gott ist. Nicht durch Verdienst, sondern durch Gnade. Die Geburt von oben geschieht unerwartet – als Geschenk, nicht als Belohnung.
In diesem Vortrag spricht Neville über die tiefgründige, persönliche und mystische Erfüllung von Gottes Verheißung an den Menschen – ein Versprechen, das sich nicht im Äußeren, sondern im Inneren jedes Einzelnen vollzieht. Er beginnt mit dem biblischen Symbol des verheißenen Sohnes Isaak und erklärt, dass diese Geschichte nicht historisch, sondern symbolisch zu verstehen ist: als ein inneres Erwachen und als göttliche Geburt im Bewusstsein des Menschen. Neville beschreibt eindrucksvoll, wie er selbst das Erlebnis dieser „Geburt von oben“ hatte – das Aufwachen im eigenen Schädel, das Heraustreten aus sich selbst, die Begegnung mit einem göttlichen Kind als Zeichen, dass das Versprechen sich erfüllt hat. Der zweite Akt dieser Verheißung ist die Begegnung mit David, der nicht nur als biblischer König erscheint, sondern als ewiger Sohn Gottes – und damit als Sohn des Menschen, der zum Vater wird. David nennt Neville „Vater“ – eine mystische Offenbarung, durch die Neville erkennt, dass er eins mit Gott ist, denn nur Gott kann der Vater von Gottes einzigem Sohn sein. Neville erklärt, dass Jesus Christus nicht der Sohn, sondern der Vater ist – und dass jeder Mensch dazu bestimmt ist, genau diese Vaterschaft zu erleben. Diese Erkenntnis ist keine Lehre von außen, sondern eine Erfahrung, die sich jenseits rationaler Erklärung im Inneren vollzieht. Sie ist nicht verdient, sondern reine Gnade. Er macht deutlich, dass es zwei Ebenen gibt: Das Versprechen (die Berufung zur Vaterschaft) und das Gesetz (das Prinzip bewusster Schöpfung durch „Ich bin“). Während das Versprechen bedingungslos ist, unterliegt das Gesetz Bedingungen: Was du über dich aussprichst – „Ich bin gesund“, „Ich bin frei“ – wird durch das göttliche Gesetz wirksam. Der Vortrag endet mit der Botschaft, dass sich die gesamte Bibel im Inneren des Menschen erfüllt. Christus wird im Menschen auferweckt – im Schädel (Golgatha), im Herz (als David), und im Geist (durch die Taube, Symbol des Heiligen Geistes). Und obwohl jeder Mensch individuell bleibt, sind alle durch denselben Sohn miteinander vereint – David, der das unauslöschliche Band zwischen Mensch und Gott offenbart.
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die tiefere Bedeutung biblischer Symbole, die Inkarnation des göttlichen Wortes und die Reise der Seele durch das menschliche Dasein. Er erklärt, dass das „Wort Gottes“ nicht leer zu seinem Ursprung zurückkehren kann, sondern erfüllt, wozu es gesandt wurde – nämlich zur Selbstverwirklichung im Menschen. Dieses Wort, das im Anfang bei Gott war und Gott selbst ist, nimmt nicht eine bestimmte Person an, sondern die menschliche Natur an sich, um zur göttlichen Form zu werden, nach der unsere Identität geformt wird. Anhand biblischer Figuren wie David zeigt Neville, dass jedes menschliche Wesen durch einen vorherbestimmten Reifungsprozess geht: vom Zustand der Knechtschaft bis zur Offenbarung der eigenen göttlichen Natur. Die biblische Geschichte von Sarah, die als alte Frau den verheißenen Sohn gebiert, sowie die Vision einer Frau, die sich selbst als alte Frau mit einem Kind sieht, verdeutlichen: Das scheinbar Unmögliche geschieht, wenn das Göttliche im Menschen reift. Visionen, wie etwa das Durchbohren des Ohres mit einem Nagel, verweisen auf tiefere spirituelle Öffnungen, durch die der Mensch das Wort Gottes von innen zu hören beginnt. Neville betont, dass alles in dieser Welt ein geschriebenes Spiel ist. Rollen wie Gewalt, Rassismus, Krankheit oder Armut sind Teile dieses Skripts – doch innerhalb des Spiels kann der Mensch jede Natur annehmen und damit seine Realität wandeln. Nicht durch äußere Umstände, sondern durch innere Annahme wird z. B. Reichtum zur gelebten Erfahrung. Gott nimmt keine Einzelperson an, sondern wohnt in jedem von uns als das lebendige Wort. Durch Identifikation mit göttlichen Eigenschaften wird das Menschliche zum Gefäß für das Göttliche. Diese Verkörperung des Wortes führt letztlich zur Rückkehr in das Allerheiligste, zur Verschmelzung mit Gottes „lebendigem Blut“ – dem Symbol für göttliches Leben, das uns erlöst. Der Weg dahin führt durch Trennung, Leid und menschliches Drama – aber mit dem Ziel, den Menschen vom bloß beseelten Wesen zum lebensspendenden Geist zu verwandeln. Der Vortrag endet mit einer Einladung zur Stille – zur inneren Ausrichtung – denn dort, im Schweigen, beginnt das Wort sich zu entfalten.
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die wahre Bedeutung des Sabbats als schöpferischer Akt. Der Sabbat, erklärt Neville, ist nicht ein äußerer Ruhetag oder ein religiöses Ritual, sondern ein innerer Zustand: das vollständige Ruhen in der Erfüllung eines imaginierten Wunsches. Nur wenn wir etwas in unserer Vorstellung als vollendet betrachten und anschließend in diesem Zustand ruhen, halten wir den wahren Sabbat. Erst dadurch kann das Unsichtbare sichtbar werden – oder wie es die Bibel formuliert: „Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und Gott ruhte.“ Anhand zahlreicher Beispiele, darunter einem Brief einer Frau, die ein Haus verkaufen wollte, sowie einem Erlebnis eines Vaters, dessen Sohn nach elf Jahren ein Stipendium erhält, veranschaulicht Neville: Es reicht nicht, einen Wunsch zu imaginieren – man muss auch aufhören, daran zu arbeiten, nicht mehr „herumrühren“, zweifeln oder nachhelfen wollen. Der kreative Akt endet nicht mit der Vorstellung, sondern mit dem Loslassen. Er betont: Das Halten des Sabbats ist notwendig, damit sich Vorstellungen materialisieren können. Wer sich nach der Imagination weiterhin sorgt oder zweifelt, wer „am Reis rührt, bevor er gar ist“, erzeugt ein unvollständiges, geschmackloses Ergebnis. Der Sabbat bedeutet Vertrauen, Geduld und das Aufhören von mentaler Arbeit – ein schöpferisches Ruhen im Glauben, dass es bereits vollbracht ist. Neville erläutert, dass die Gebote der Bibel imaginativ zu verstehen sind – nicht als moralische Regeln, sondern als psychologische Prinzipien. Der Ehebruch etwa beginnt nicht mit der Tat, sondern mit dem begehrlichen Blick – also im Inneren. Genauso sei auch das Sabbatgebot innerlich zu erfüllen. Es geht darum, Gott in sich selbst zu erkennen – als schöpferische Vorstellungskraft, als ICH BIN – und durch bewusste Imagination neue Wirklichkeit zu erschaffen. Der Vortrag endet mit einem Aufruf: Träume edel. Halte den Sabbat in Bezug auf deinen Wunsch – und dann lass los. Gott, der du selbst bist, wird es in die Form bringen. Denn nichts geschieht ohne dieses Gesetz. Und nur wer den Sabbat hält, wird am Ende die Frucht seiner inneren Schöpfung ernten.
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die wahre Bedeutung von Ostern, die nicht in äußeren Traditionen, sondern im inneren Erwachen des Menschen liegt. Er erklärt, dass die biblische Geschichte von Jesus und Judas symbolisch zu verstehen ist – sie spielt sich im Geist des Menschen ab. Jesus steht für das rettende Bewusstsein, das jeder Mensch durch seine Vorstellungskraft aktivieren kann. Judas verkörpert den Teil in uns, der diese Wahrheit erkennt und den Wandel einleitet. Neville zeigt anhand eines persönlichen Beispiels, wie durch die bewusste Vorstellung einer neuen Realität (etwa Gesundheit oder beruflicher Erfolg) eine Transformation stattfinden kann – das ist die eigentliche Wiedergeburt. Ostern ist für ihn kein einmaliges Fest, sondern ein täglicher Prozess: das Ablegen alter Überzeugungen und das Annehmen eines höheren Selbstbilds. Das ist die wahre Kunst des Sterbens – nicht der körperliche Tod, sondern das bewusste Loslassen begrenzender Vorstellungen, um als neues Selbst zu leben. Er ruft dazu auf, dieses Wissen nicht nur zu verstehen, sondern anzuwenden – durch tägliche Imagination, Mitgefühl und die Bereitschaft, jeden Menschen in seinem höchsten Potenzial zu sehen. Denn Christus ist nicht außerhalb, sondern in uns – und unsere Vorstellungskraft ist der Schlüssel zur Auferstehung.
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über das tiefere, mystische Verständnis von Karfreitag und Ostern als innere Erfahrungen – nicht als historische Ereignisse. Er erklärt, dass diese Tage für die meisten Menschen bloß Gleichnisse bleiben, deren wahre Bedeutung ihnen verborgen ist. Die Bibel spricht in Bildern, die nur der innere Kreis – jene, die von innen berufen sind – wirklich versteht. Neville betont, dass der Tod Christi nicht der Moment der Kreuzigung ist, sondern das Zerreißen des Vorhangs im Tempel – ein symbolisches Ereignis, das die Geburt Gottes im Menschen markiert. Diese innere Spaltung ist der wahre Tod Gottes, wie er es selbst am 8. April 1960 erlebt habe. Von da an lehrt er „von innen“, und seine Erfahrungen seien keine Theorie, sondern gelebte Realität. Er teilt zwei Visionen von Frauen, die ihm im Traum begegneten, in denen sie erst getrennt, dann verbunden und schließlich eins mit ihm wurden – ein Sinnbild für die innere Vereinigung mit dem Göttlichen. Diese Träume symbolisieren nicht seinen physischen Tod, sondern die Transformation des inneren Menschen. Die Auferstehung, so Neville, ist das erste große Ereignis – ein Erwachen im Schädel –, während die Kreuzigung das letzte ist, die endgültige Hingabe des Geistes. Diese beiden Ereignisse liegen neun Monate auseinander und markieren einen Prozess der Regeneration. Die äußere Welt mag sie als historische Stationen betrachten, doch für den wahren Schüler sind sie mystische Stufen im Inneren. Neville betont: Gott stirbt nicht äußerlich, sondern im Inneren jedes Menschen, um als dieser Mensch wieder aufzuerstehen. Jeder trägt dieses Kreuz, und jeder wird am Ende in den Tempel zurückkehren, wenn sich das innere Mysterium erfüllt.
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die wahre Bedeutung der Kreuzigung und warum sie der Beginn deiner Geburt als Gott ist. Die meisten glauben, die Kreuzigung sei das tragische Ende Jesu – doch in Wahrheit ist sie der Anfang einer göttlichen Geschichte: Die Geschichte deiner eigenen Geburt als Gott. Während dein menschliches Leben mit der Geburt beginnt und mit dem Tod endet, verläuft das göttliche Drama genau umgekehrt: Es beginnt mit dem Tod – der Kreuzigung – und endet mit einer Geburt von oben. Neville erklärt, dass die Kreuzigung kein physischer, schmerzhafter Tod war, sondern ein metaphysischer Akt: Gott selbst hat sich in dich gelegt, hat seine göttliche Natur vergessen und träumt nun – als du – davon, ein Mensch zu sein. Doch dieser Traum hat ein Ziel: Deine Wiedergeburt als das, was du wirklich bist – Gott selbst. Er teilt eine visionäre Erfahrung: Eine Stimme aus dem Himmel verkündet „Gott geht mit ihnen“, und als er diese Wahrheit hört, erwacht er in seinem physischen Körper, gekreuzigt in purer Ekstase – nicht Schmerz, sondern Wonne. Diese Kreuzigung war der Moment, in dem Gott sich mit dem Menschen vereinigte. Neville betont, dass das, was die Kirchen als das Ende darstellen, in Wahrheit der Beginn ist: Die Kreuzigung ist der Eintritt Gottes in den Menschen – Golgatha ist dein Schädel. Dort liegt er begraben, dort wird er wiedergeboren. Die mystischen Erfahrungen, die Neville durchläuft, folgen einer göttlichen Ordnung – sie entfalten sich über neun Monate, beginnend mit der Geburt von oben bis zur vollkommenen Erkenntnis: Du bist der Vater – der Vater Davids. Und David, der in der Schrift als Gottes Sohn beschrieben wird, erkennt dich und nennt dich „Mein Vater“. Das ist der unumstößliche Beweis: Gott hat sich dir vollkommen gegeben. Das Kreuz ist kein Symbol des Leids, sondern des göttlichen Opfers – Gott opfert sich, um dich zu sich selbst zu machen. Und durch dieses Opfer formt er dein unsterbliches Gewand, den ewigen Körper, den du tragen wirst, wenn dieses irdische Kleid abgelegt ist. Die Auferstehung ist keine ferne Hoffnung. Sie ist die Rückkehr zu deinem Ursprung, wenn du erkennst: „Ich bin Gott. Und der Sohn Gottes ist mein Sohn.“ Neville erinnert uns: Alles ist geordnet. Alles geschieht zur rechten Zeit. Jeder Mensch wird auferstehen, denn Gott hat sich in jeden gelegt, um sich in jedem zu gebären.
In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über Judas, den vermeintlichen Verräter Christi, und zeigt eine radikal neue Sichtweise: Judas ist nicht der Feind, sondern der Offenbarer Christi, das Instrument Gottes, durch das sich die Wahrheit offenbart. Im hebräischen Namen „Judas“ steckt das göttliche Prinzip selbst („Jod He Waw He“ – ICH BIN), ergänzt um den Buchstaben Dalet, die „Tür“. Judas wird somit zur Tür zur Erkenntnis des Göttlichen in uns selbst – er verrät Christus, indem er ihn offenbart. Neville betont: Die menschliche Vorstellungskraft ist Gott, und Judas zeigt uns diese Wahrheit, indem er uns mit einem Kuss konfrontiert – mit uns selbst. In einem persönlichen mystischen Erlebnis beschreibt Goddard, wie er in einer Szene die symbolische Autorität über die Menschheit erhält, indem ihn ein Mann – Judas – durch eine rituelle Geste „verrät“, ihn also als göttliches Wesen offenbart. Die Schrift, so Neville, ist ein inneres Drama, das sich in jedem Menschen entfaltet. Alle Figuren der Bibel sind Archetypen, die in uns wohnen und durch unsere Erfahrungen lebendig werden. Die Welt ist ein Schauspiel – nicht vergangen, sondern ewig gegenwärtig – und wir spielen unsere Rollen, bis wir zur Erkenntnis gelangen: Wir sind Gott in menschlicher Form, der sich selbst vergisst, um sich schließlich selbst zu erkennen. Judas ist der symbolische Selbstmord Gottes, der sich in den Menschen hinein begibt. Seine Tat ist keine Schuld, sondern ein Akt der höchsten Liebe und Offenbarung, denn ohne seinen „Verrat“ gäbe es keine Erkenntnis. Judas ist notwendig, damit der Mensch erkennt, dass Christus – die schöpferische Vorstellungskraft – in ihm selbst lebt. Neville fordert seine Zuhörer auf, sich nicht an äußere Autoritäten zu klammern, sondern nach innen zu gehen, zur Quelle aller Schöpfung: dem eigenen Bewusstsein. Wer glaubt, wird erfahren. Und wer erfährt, wird nicht anders können, als es zu verkünden – auch wenn die Welt es nicht hören will. Der Vortrag endet mit einem eindringlichen Appell an die Selbsterkenntnis: Die Schrift entfaltet sich in dir. Gott wohnt in dir. Und du wirst dich erinnern, wer du wirklich bist.
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die Macht der Vorstellungskraft und ihre Rolle bei der Erschaffung der Realität. Er betont, dass die menschliche Vorstellungskraft mit Gott gleichzusetzen ist und dass Christus in jedem Menschen verborgen ist. Dieses Erwachen aus dem Zustand des Schlafs wird als Auferstehung beschrieben, wobei die innere Erfahrung entscheidend ist, um mit Autorität predigen zu können. Neville teilt persönliche Erfahrungen und die Geschichte eines Freundes, um zu verdeutlichen, dass das Leben ein Traum ist und dass es möglich ist, im Traumzustand aufzuwachen und die eigene Realität bewusst zu gestalten. Er ruft dazu auf, die Vorstellungskraft gezielt einzusetzen, um die gewünschte Realität zu manifestieren, anstatt sich von Begrenzungen leiten zu lassen. Zudem erklärt er, dass alle Welten und Möglichkeiten bereits existieren und nur darauf warten, betreten zu werden. Neville ermutigt seine Zuhörer, sich mit Jesus Christus zu identifizieren und aus der Haltung der Fülle und Allmacht zu leben. Letztlich geht es um das spirituelle Erwachen, bei dem der Mensch erkennt, dass er selbst der Träumer ist und Gott in ihm lebt.
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über das Geheimnis der Schöpfung und wie es im Sinne des Glaubens verstanden werden muss. Glaube bedeutet nicht, einer unsichtbaren Realität Existenz zu verleihen, sondern Loyalität gegenüber einer unsichtbaren Realität zu zeigen. Alles, was wir uns vorstellen können, existiert bereits – auch wenn es mit dem sterblichen Auge unsichtbar bleibt. Durch die Neuanordnung der Struktur unseres Geistes können wir diese unsichtbaren Realitäten klar erkennen und manifestieren. Neville erklärt, dass die Welt durch das Wort Gottes erschaffen wurde und dass das Sichtbare aus Dingen gemacht wurde, die nicht erscheinen. Die Schöpfung ist kein Akt aus dem Nichts, sondern eine Neuordnung dessen, was bereits in der Ewigkeit existiert. Wenn wir unserem Ziel in der Vorstellung treu bleiben, wird es zur äußeren Realität. Er verweist auf das 11. Kapitel des Hebräerbriefs, das die Macht des Glaubens und die Taten der Alten beschreibt, die durch ihre Treue zur unsichtbaren Realität große Werke vollbrachten. Glaube bedeutet, das Unsichtbare als bereits vorhanden zu akzeptieren und dieser inneren Realität loyal zu bleiben, bis sie sich im Äußeren manifestiert. Neville betont, dass alle Dinge bereits existieren – sichtbar oder unsichtbar – und dass wir durch unsere Vorstellungskraft darauf zugreifen können. Indem wir unser Denkmuster neu ordnen und der unsichtbaren Konstruktion treu bleiben, können wir unsere Welt umgestalten. Er erklärt, dass Glaube die Macht hat, uns mit einer ewigen Welt zu verbinden, die alle irdischen Begrenzungen übersteigt. Abschließend betont Neville , dass die Welt durch Annahmen unsichtbarer Realitäten und Treue zu ihrer Anordnung erschaffen wurde. Wer dieser unsichtbaren Annahme treu bleibt, wird sie in seiner äußeren Welt manifestieren. Damit lädt er dazu ein, das Geheimnis der Schöpfung durch Treue zur unsichtbaren Realität zu entdecken und zu meistern.
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die Bibel als inneres, mystisches Drama und die Notwendigkeit der Transformation des Bewusstseins. Zion, die uneinnehmbare Stadt, steht für die Begrenzungen des eigenen Geistes, die nur durch einen spiralförmigen Aufstieg überwunden werden können. Der Schacht, den David erklimmt, ist eine Metapher für den Weg nach innen – zur Selbsterkenntnis und Vereinigung mit Gott. Ein zentrales Symbol ist der Weinstock aus dem Johannes-Evangelium, der für die menschliche Vorstellungskraft steht. Wie ein Weingärtner seine Reben beschneidet, um sie fruchtbarer zu machen, muss auch der Mensch seine Gedanken kultivieren. Der unkontrollierte Geist ist ein wilder Weinstock – voller Zweifel und Illusionen. Erst durch bewusstes Formen der Vorstellungskraft kann man seine äußere Realität verändern und den inneren Aufstieg nach Zion vollziehen. Neville beschreibt seine eigene mystische Erfahrung, in der er in einer spiralförmigen Bewegung aufstieg, nachdem „die Steine gespalten“ wurden – ein Symbol für das spirituelle Erwachen. Jeder Mensch ist dazu bestimmt, diesen Weg zu gehen, indem er seine Welt nicht als getrennt von sich selbst betrachtet, sondern durch Liebe und Vorstellung aktiv gestaltet. Wer den Weinstock pflegt, wird Früchte tragen – und letztlich seine Einheit mit Gott erkennen.
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die zentrale Rolle der Vorstellungskraft in Verbindung mit Glauben und deren transformative Kraft im Leben eines Menschen. Er erklärt, dass der Mensch selbst göttliche Vorstellungskraft ist und dass Gott in uns lebt – ein Konzept, das auf den Schriften von William Blake basiert. Für Goddard ist Jesus Christus nicht eine äußere Figur, sondern das göttliche Prinzip, das im Schädel des Menschen verborgen liegt und eines Tages in jedem Individuum erwacht. Er betont die Bedeutung des Glaubens, wie sie im Hebräerbrief (11:1) beschrieben wird: „Glaube ist die Gewissheit dessen, was man hofft, die Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht.“ Alles Sichtbare, so Goddard, entsteht aus dem Unsichtbaren, und jede natürliche Wirkung hat eine geistige Ursache. Die meisten Menschen vergessen jedoch ihre vorgestellten Handlungen und erkennen nicht, dass ihre äußere Realität das Ergebnis ihrer eigenen inneren Vorstellungen ist. Neville illustriert dies anhand persönlicher Erfahrungen, darunter eine Geschichte über seine Rückreise von Barbados nach Amerika. Obwohl ihm gesagt wurde, dass er Monate auf einen Platz warten müsse, stellte er sich intensiv vor, bereits auf dem Schiff zu sein – er fühlte das Schaukeln, das Geländer unter seiner Hand, die salzige Luft. Kurz darauf wurde ihm ein Platz angeboten, obwohl er auf der Warteliste ganz unten stand. Für ihn war dies der Beweis, dass Vorstellungskraft gepaart mit festem Glauben Realität erschafft. Er fordert seine Zuhörer auf, sich selbst zu prüfen und zu erkennen, dass Jesus Christus in ihnen ist. Wer ihn als etwas Äußeres betrachtet, hat den Test nicht bestanden. Alles in der Welt, ob Gebäude, Erfindungen oder Situationen, wurde zuerst in der Vorstellung erschaffen. Der Mensch ist daher Schöpfer seiner eigenen Realität. Neville spricht auch über den Tod und das Leben nach dem Tod. Er schildert Erfahrungen mit Menschen, die nicht realisierten, dass sie gestorben waren, da sie weiterhin bewusst existierten. Er unterscheidet zwischen Wiederherstellung – der Fortsetzung des Lebens in einem erneuerten Körper – und der Auferstehung, bei der der Mensch aus dem „Traum des Lebens“ erwacht und erkennt, dass er eins mit Gott ist. Zum Abschluss fordert er sein Publikum auf, das Prinzip aktiv zu testen: Durch bewusstes Imaginieren und tiefen Glauben kann jeder seine gewünschte Realität manifestieren. Die Welt, so Goddard, ist eine Projektion unserer inneren Vorstellungen – und wer dies versteht, kann bewusst sein Leben gestalten.
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über „Die Kunst des Imaginierens“ und betont, dass jede physische Realität ihre Ursache in der Vorstellungskraft hat. Er erklärt, dass wir oft nicht erkennen, dass unsere imaginären Handlungen die Ursache für unsere äußeren Erfahrungen sind, weil unser Gedächtnis zu schwach ist, um die Verbindung herzustellen. Neville zitiert Paulus, der sagt, dass wir nicht gegen Fleisch und Blut kämpfen, sondern gegen geistige Dunkelheit, also gegen unsere Unwissenheit über die spirituellen Ursachen unserer Realität. Neville illustriert dies anhand einer Geschichte eines Freundes, der trotz guter Leistungen entlassen wurde. Er erklärt, dass der Freund durch seine wiederholten imaginären Handlungen – sich vorzustellen, er würde nicht mehr bei RCA arbeiten – unbewusst seine Entlassung herbeigeführt hat. Die wahre Ursache lag nicht in der Entscheidung aus Chicago, sondern in der Vorstellungskraft des Freundes. Goddard betont, dass die Kraft der Imagination in ihrer Implikation liegt: Was wir uns vorstellen, hat immer eine tiefere Bedeutung und beeinflusst unsere Realität. Er ermutigt die Zuhörer, ihre Vorstellungskraft bewusst zu nutzen, um ihre gewünschte Realität zu erschaffen. Dabei sei es wichtig, die Implikationen der imaginierten Szenen zu verstehen. Goddard betont, dass Christus in uns als unsere Vorstellungskraft wirkt und dass wir durch bewusstes Imaginieren die schöpferische Kraft Gottes in uns aktivieren können. Er schließt mit der Aufforderung, edel zu träumen und die Verheißungen der Bibel in unserem Leben zu verwirklichen.
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über das tiefgründige Geheimnis, das nur durch Offenbarung erkannt werden kann. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch das Buch des Predigers und hebt den umstrittensten Vers hervor: „Er hat die Ewigkeit in das Herz des Menschen gelegt, doch so, dass der Mensch nicht ergründen kann, was Gott vom Anfang bis zum Ende getan hat.“ Neville erklärt, dass dieser Vers auf eine Wahrheit hinweist, die über menschliches Verständnis hinausgeht, und dass die Ewigkeit in unserer Vorstellungskraft und unserem Bewusstsein verankert ist. Er betont, dass die gesamte Realität – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – in der Vorstellungskraft existiert und dass der Mensch durch die bewusste Annahme eines gewünschten Zustands seine Wünsche manifestieren kann. Doch während die Welt scheinbar voller Gegensätze und Vergänglichkeit ist, liegt ein viel tieferes Geheimnis im menschlichen Herzen verborgen: Gottes einzig gezeugter Sohn, David, der in jedem Menschen „begriffen“ ist und eines Tages den Menschen als seinen Vater erkennen wird. Neville offenbart, dass David nicht nur eine biblische Figur, sondern die Personifikation all unserer Erfahrungen und die Summe der Menschheit selbst ist. Er beschreibt durch persönliche Offenbarung, dass jeder Mensch letztlich erkennen wird, dass er der Vater Davids ist – ein unsterbliches Wesen, das in einer zyklischen Welt der Gegensätze schlummert, bis es durch diese Erkenntnis erwacht. Er erklärt, dass das Leben in all seinen Facetten – Freude und Schmerz, Fülle und Leere – ein Teil der göttlichen Erfahrung ist, die schließlich zur vollkommenen Einheit führt. Der scheinbare Fall Gottes in die Begrenztheit der menschlichen Existenz ist in Wahrheit ein Mittel zur Ausdehnung und Erhöhung. Am Ende wird jeder Mensch erkennen, dass er selbst Gott ist, der Vater, wenn der Sohn ihn „Vater“ nennt. Der Vortrag endet mit der Hoffnung, dass jeder Zuhörer sich seiner eigenen göttlichen Natur bewusst wird und erkennt, dass hinter den scheinbaren „Eitelkeiten“ des Lebens ein tiefes Mysterium liegt, das nur durch direkte Erfahrung enthüllt werden kann. Goddard lädt uns ein, unsere Vorstellungskraft bewusst zu nutzen, um unser Leben zu transformieren und die wahre Bedeutung unserer Existenz zu begreifen.
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über: den 'Neuen Menschen', der entsteht, wenn die Trennwand zwischen dem Göttlichen und Menschlichen eingerissen wird. Christus, die wahre Realität des Menschen, wird in jedem durch die Praxis der Umkehr und Beharrlichkeit geboren. Neville erzählt von einer inspirierenden Erfahrung eines Freundes, der durch Visionen und Träume lernte, wie er die Vergangenheit erlösen und transformieren kann, indem er bewusst neue Realitäten erschafft. Der Vortrag erklärt, wie man alte, festgefahrene Zustände durch Beharrlichkeit aufgibt, die Kunst der 'Revision' praktiziert und so die Wand durchbricht, die die menschliche und göttliche Natur trennt. Neville betont, dass Erlösung nicht durch Reue, sondern durch das vollständige Loslassen alter Zustände und die bewusste Schaffung neuer Zustände erreicht wird. Letztendlich führt diese Praxis zur Erfahrung des Einsseins mit Christus und der Erfüllung aller biblischen Verheißungen.
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die Kunst des Betens als eine Technik der inneren Bewegung und des Glaubens. Er erklärt, dass wahres Gebet bedeutet, sich innerlich in den Zustand des erfüllten Wunsches zu versetzen, als wäre dieser bereits Realität. Anhand von Gleichnissen aus der Bibel, wie der beharrlichen Witwe und der Ausrichtung nach „Jerusalem“ als Sinnbild der inneren Ausrichtung, betont er die Bedeutung der Beharrlichkeit und Vorstellungskraft. Für Neville ist Gebet nicht bloß ein Lippenbekenntnis, sondern ein psychologischer Zustand, in dem man aus der erfüllten Realität denkt, statt nur über sie nachzudenken. Er beschreibt, wie man durch Visualisierungen und ein tiefes „Danke, Vater“ in diesen Zustand eintreten kann. Dabei spielt die Vorstellungskraft eine zentrale Rolle – sie ist das göttliche Selbst im Menschen, das alle äußeren Umstände beeinflussen kann. Er ermutigt dazu, regelmäßig zu üben, Wünsche nicht zu begehren, sondern bereits in der Vorstellung zu leben, bis sie zur Realität werden. Das Ziel dieser Praxis ist es, ein erfülltes und freies Leben zu führen und Verantwortung für die eigenen Schöpfungen zu übernehmen, da alle äußeren Erfahrungen Projektionen der inneren Welt sind. Beharrlichkeit und Glaube an die Wirksamkeit der Vorstellungskraft führen schließlich dazu, dass das Gebet zu einer mühelosen Haltung der Dankbarkeit wird, mit der das Leben gemeistert wird.
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über das Symbol des Wassers in der Bibel, das bereits im ersten Kapitel der Genesis auftaucht und als Spiegel des Geistes dient. Neville beschreibt Wasser als lebendiges Element, das den Zustand des Bewusstseins reflektiert. Er erklärt anhand zahlreicher Bibelstellen, dass der Geist des Menschen wie ein stilles Wasser die Vorstellung widerspiegelt, die man von sich selbst hat. Neville teilt persönliche Visionen, darunter eine prägende Erfahrung aus seiner Kindheit, als er regelmäßig davon träumte, sowohl ein unendlicher Ozean als auch eine Welle zu sein. Diese Vision wandelte sich später in einen Ozean aus lebendigem, goldenem Licht. Diese Erfahrungen verdeutlichen für Neville, dass man zur Manifestation seiner Wünsche den Geist beruhigen und sich als das vorstellen muss, was man sein möchte. Er ermutigt dazu, ein klares, edles Selbstbild zu erschaffen und diesem Bild treu zu bleiben, bis es sich in der Realität zeigt. Das Symbol des Weins im Johannesevangelium steht für den Übergang vom bloßen Hören zum Handeln – das Verwirklichen des Gehörten. Das „Verwandeln von Wasser in Wein“ bedeutet, das Gelernte in die Tat umzusetzen. Neville erzählt auch von William Blake, dessen Leben er als Allegorie betrachtet. Blake blieb seiner Vision treu, obwohl er Schwierigkeiten durchlebte, darunter eine falsche Anklage durch einen Soldaten. Blake habe sich jedoch nie beugen lassen und sei als „gesegneter Engel“ gestorben, genau wie er sich als Kind Engel vorgestellt hatte. Neville schließt mit der Aufforderung, sich selbst als göttlich zu erkennen, treu an die eigene Vision zu glauben und die Macht des Geistes zu nutzen, um das eigene Leben zu gestalten.
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über das größte Geschenk Gottes an den Menschen: die menschliche Vorstellungskraft. Er erklärt, dass das Gleichnis der Talente aus dem Matthäus-Evangelium eine tiefere spirituelle Wahrheit enthält. Jeder Mensch hat die göttliche Gabe der Vorstellungskraft erhalten, um sie zu nutzen und zu entfalten. Diejenigen, die ihre Talente mutig einsetzen, erleben Wachstum und Freude, während diejenigen, die sie aus Angst oder Unwissenheit vergraben, diese kostbare Gabe verlieren. Er betont, dass Jesus Christus nicht ein historischer Mann außerhalb von uns ist, sondern unsere eigene wunderbare menschliche Vorstellungskraft. Diese Vorstellungskraft ist der Schlüssel zur Verwirklichung unserer Wünsche und zur Transformation unseres Lebens. Durch gezielte Imagination können wir unsere Realität verändern, indem wir uns bewusst in den Zustand versetzen, der unseren Wünschen entspricht. Er verdeutlicht dies anhand von Beispielen, wie eine Frau ihre Wohnung vermietete und wie eine Mutter ihren Sohn dazu brachte, seinen Bart zu rasieren – alles durch die Macht der Vorstellungskraft. Er ruft dazu auf, die Vorstellungskraft nicht zu begraben, sondern aktiv zu nutzen, da sie die wahre Essenz des Menschen ist. Die Welt, so Neville, ist ein Spiegel unserer inneren Überzeugungen und nur durch eine Änderung unserer Einstellung können wir unsere äußere Realität transformieren. Er schließt mit der Aufforderung, diese Gabe Gottes bewusst einzusetzen, um Freiheit, Erfüllung und eine tiefere Verbindung mit unserem wahren Selbst zu finden.
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die Bedeutung des Jüngertums und die spirituelle Entfaltung des göttlichen Musters in jedem Menschen. Er erklärt, dass ein Jünger nicht nur jemand ist, der in den Evangelien erwähnt wird, sondern jeder, der an das göttliche Heil glaubt und danach strebt, es in sich zu erfahren. Jesus Christus repräsentiert das göttliche Muster, das in jedem von uns erwachen und sich entfalten kann. Neville teilt mehrere eschatologische Träume, die die spirituelle Transformation verdeutlichen. In einem Traum schießt er symbolisch goldene Pfeile mit den Botschaften „Auferstehung“, „David“, „Himmelfahrt“ und einer weißen Taube auf eine Person, wodurch diese ekstatische Liebe und spirituelle Vollkommenheit erfährt. Andere Träume zeigen den Übergang von alten Glaubensmustern hin zu einer tiefen inneren Erkenntnis und der Einheit mit Gott. Er betont, dass das Evangelium keine äußerliche Botschaft ist, sondern eine Einladung zur radikalen Umkehr – weg von äußeren Konzepten hin zur inneren Wahrheit, dass Gott und Mensch eins sind. Neville ruft dazu auf, durch Vorstellungskraft die eigene Realität zu verändern, da das göttliche Muster in jedem existiert und darauf wartet, aktiviert zu werden. Die Quintessenz des Vortrags liegt in der Einsicht, dass alles, was geschieht, Teil des göttlichen Plans ist, und dass durch die Übung des Glaubens und der inneren Umkehr jeder das göttliche Selbst in sich entdecken und entfalten kann. Goddard schließt mit der Erkenntnis, dass wahre Freiheit und Einheit durch das Erwachen dieses göttlichen Musters erreicht werden.
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die wahre Bedeutung von Weihnachten, die weit über die traditionelle Darstellung hinausgeht. Er erklärt, dass die biblische Erzählung keine historische Geschichte, sondern ein symbolisches Drama ist, das sich im Inneren jedes Menschen entfaltet. Weihnachten repräsentiert die Geburt des göttlichen Bewusstseins – Christus – in uns selbst. Neville beleuchtet die Entwicklung vom Ausschluss zur Inklusion in der biblischen Geschichte, die schließlich in der Erkenntnis mündet, dass Christus in uns ist, die Hoffnung auf Herrlichkeit. Er beschreibt, wie die Geburt von oben, die Auferstehung und die Offenbarung des göttlichen Plans in jedem Einzelnen stattfinden. Mit Verweisen auf persönliche Erfahrungen und biblische Texte erklärt Neville, dass das wahre Wesen Gottes unser eigenes Bewusstsein ist, verkörpert durch den Christus in uns. Am Ende des Prozesses erkennen wir uns selbst als Gott, den Vater, mit David als Symbol für die Vollendung aller Erfahrungen des Lebens.
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In diesem Vortrag spricht Neville Goddard über die wahre Bedeutung von Weihnachten. Es ist nicht die Geburt Gottes als Mensch, sondern die Geburt des Menschen als Gott. Weihnachten markiert den Moment, in dem der Mensch erkennt, dass er göttlich ist – dass Gott in ihm lebt und durch ihn wirkt. Neville erklärt, dass unsere Geburt die Inkarnation Gottes ist. Durch das menschliche Leben erfahren wir die Begrenzungen des Fleisches, bis wir uns unserer göttlichen Natur bewusst werden. Weihnachten symbolisiert diese zweite Geburt, den Übergang vom Menschsein zum Bewusstsein, eins mit Gott zu sein. Er beschreibt Weihnachten als den Beginn der persönlichen Erleuchtung: Der Mensch wird sich seiner Einheit mit dem Schöpfer bewusst und erkennt die tiefe Wahrheit der Worte „Ich und der Vater sind eins“. Weihnachten ist also kein historisches Ereignis, sondern eine spirituelle Realität, die in jedem Menschen gelebt werden kann.
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