Uploaded October 2025 | Updated September 2026, 2 hours ago
Nachgefragt! Vier junge Menschen führten Interviews mit Gästen aus dem Jungen Programm des ilb. Hier zu sehen: Anton und Lou im Gespräch mit Henriette Reisner über ihre Übersetzung des Romans »Elektrizität und Himmelsfische«.
Ein Projekt der LiteraturInitiative Berlin in Kooperation mit dem Jungen Programm des internationalen literaturfestivals berlin.
Alle Interviews in voller Länge unter: literaturfestival.com/nachgefragt-der-junge-festivalblog
Nachgefragt! Vier junge Menschen führten Interviews mit Gästen aus dem Jungen Programm des ilb. Hier zu sehen: Anton und Lou im Gespräch mit Henriette Reisner über ihre Übersetzung des Romans »Elektrizität und Himmelsfische«.
Ein Projekt der LiteraturInitiative Berlin in Kooperation mit dem Jungen Programm des internationalen literaturfestivals berlin.
Alle Interviews in voller Länge unter: literaturfestival.com/nachgefragt-der-junge-festivalblog

![ISABEL ALLENDE: Mein Name ist Emilia del Valle (DE)
English: https://youtube.com/live/WY0mMZYXz7g?feature=share
Eine Figur, die einem nicht mehr aus dem Kopf geht: Emilia del Valle, Tochter eines chilenischen Aristokraten und einer irischen Nonne, wird 1866 in San Francisco geboren und wächst in ärmlichen Verhältnissen in Mexiko bei ihrem Stiefvater auf. Siebzehnjährig geht sie nach Chile. Dort will sie als Reporterin vom herannahenden Bürgerkrieg berichten – oder ist es vielleicht doch der Liebe und ihrer geheimnisvollen Herkunft wegen? Sicher ist, Emilia ist Schriftstellerin, Abenteurerin – und eine junge Frau, die ihren eigenen Weg geht.
Wie kaum eine andere Autorin versteht es Isabel Allende ihre Romanheldinnen mit den Schrecken und Umbrüchen der Geschichte zu konfrontieren und sie dennoch in ihrer Individualität sichtbar zu machen. Auch Allende, die während des Militärputsches in Chile zur Geflüchteten wurde, kennt solche Schicksale. Vielleicht weiß sie deshalb so gut um die Kraft des Erzählens und die Bedeutung weiblicher Selbstermächtigung. Auf dem ilb war sie vielfach zu Gast – nicht nur mit ihren zahlreichen Bestsellern, sondern auch als kluge Beobachterin der Geschichte des südamerikanischen Kontinents. Im Jubiläumsjahr feiert sie mit »Mein Name ist Emilia del Valle« [Ü: Svenja Becker] Deutschlandpremiere im Haus der Berliner Festspiele. »Isabel Allende ist eine großartige Geschichtenerzählerin, die mit tiefem Mitgefühl und Verständnis schreibt. Ihr Platz als Ikone der Weltliteratur ist ihr längst sicher.« [Khaled Hosseini]
Isabel Allende wird der Veranstaltung digital zugeschaltet.
Moderiert von Marie Kaiser
Es liest Katja Riemann
Es dolmetschen Tuesday Bhambry und Felix Pahl
Diese Veranstaltung fand auf Englisch mit simultaner Übersetzung ins Deutsche und mit Lesestellen auf Deutsch statt.
Unsere Website: https://literaturfestival.com/
Unser Instagram-Kanal: https://www.instagram.com/ilb_festival/ ISABEL ALLENDE: Mein Name ist Emilia del Valle (DE)](https://i.ytimg.com/vi/iJRNYTamWmE/mqdefault.jpg)
![Jennifer Egan: Candy Haus (English)
In her new novel, the Pulitzer Prize winner and author of the bestseller »A Visit from the Goon Squad« tells of the world of digital start-ups, once again interweaving the lives of several characters over decades. She shows the eternal human longing for deep connections, for love, family, and redemption. »A fast-paced polyvoiced romp thru America in the grip of a sinister tech that allows others into your mind. EEK!!« [Margaret Atwood]
Moderation: Bernhard Robben
Speaker: Nina West
Language: English
Interpreter: Gyda Thurow, Milena Adam
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Die Pulitzer-Preisträgerin und Autorin des Bestsellers »A Visit from the Goon Squad« [Ü: Der größere Teil der Welt] erzählt in ihrem neuen Roman von der Welt digitaler Start-Ups und verknüpft erneut das Leben mehrerer Charaktere, die über Jahrzehnte ineinandergreifen. Sie zeigt die ewige menschliche Sehnsucht nach tiefen Verbindungen, nach Liebe, Familie und Erlösung. »Ein temporeicher, polyphoner Trip durch ein Amerika, das von einer finsteren Technologie beherrscht wird, die es anderen erlaubt, in unsere Köpfe zu schauen. Irre!« [Margaret Atwood]
Moderation: Bernhard Robben
Sprecherin: Nina West
Sprache: Englisch
Dolmetschung: Gyda Thurow, Milena Adam
Übersetzung: Henning Ahrens
Purchase the book via: https://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-9783103971453/Egan-Jennifer/Candy-Haus?wt_mc=koop.ma_product.yt.ilb2022.
STAY TUNED
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![Melanie Brinkmann: Pandemie und Kommunikation [dt.]
Seit Beginn der Corona-Pandemie werden die Nachrichten weltweit von der Pandemie bestimmt. Bereits im Mai 2020 forderte die Virologin Melanie Brinkmann gemeinsam mit vielen Ärzten und Wissenschaftler*innen von der Politik ein effizientes Vorgehen gegen Falschinformationen zur COVID-19-Pandemie und wehrte sich gegen fachfremde Kritik an Virolog*innen. Ebenfalls ist sie Mitglied der No-Covid Initiative, einer interdisziplinären Gruppe von Wissenschaftler*innen, die eine nachhaltige Öffnungsstrategie formuliert hat. In ihrem Vortrag wird Melanie Brinkmann die wichtigen Etappen der Kommunikation über das Virus in der Wissenschaft, zwischen Wissenschaft und Politik sowie zwischen Politik und Gesellschaft und den Medien Revue passieren lassen und der Frage nachgehen, ob wir irgendetwas gelernt haben, seit wir die ersten Nachrichten aus Wuhan hörten und die ersten Bilder aus Bergamo sahen.
Moderation: Jörg Thadeusz Melanie Brinkmann: Pandemie und Kommunikation [dt.]](https://i.ytimg.com/vi/ic-B2wl_5A4/mqdefault.jpg)




![Retrospektive: Miklós Mészöly. Mit Péter Nádas [dt.]
Miklós Mészöly [1921–2001] gilt als »Vater der ungarischen Gegenwartsliteratur«, die in Péter Nádas, Péter Esterházy, Imre Kertész und László Krasznahorkai Weltformat gefunden hat. In der Edition Thanhäuser erschien 2021 anlässlich Mészölys 100. Geburtstag der Band »Spurensicherung« mit auf Deutsch bislang unveröffentlichten Erzählungen und Essays des Autors. Péter Nádas, für den Mészöly ein Lehrer und Freund war, sprach im Rahmen des 21. ilb mit Moderator Gregor Dotzauer über Mészölys Lebenswerk. Der Schauspieler Matthias Scherwenikas las aus der deutschen Übersetzung.
Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Collegium Hungaricum Berlin und dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD statt. Retrospektive: Miklós Mészöly. Mit Péter Nádas [dt.]](https://i.ytimg.com/vi/kMarE_XUpCY/mqdefault.jpg)

