Uploaded February 2026 | Updated September 2026, 1 hour ago
Vortrag im Einstein Forum am 8. Dezember 2025
Demokratien stehen unter Druck. Die Beschränkung von Wahlen, die Unterdrückung der Opposition durch autoritäre Regime, das Zusammenbrechen von Regierungen: Entsprechende Entwicklungen werden klar als Gefahren für die Demokratie gewertet. Risiken erwachsen allerdings auch aus schleichenden, weniger sichtbaren, inkrementellen Entwicklungen. Die nahezu ubiquitäre Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der öffentlichen Wahrnehmung, Berichterstattung und politischen Diskussion ist eine solche Entwicklung. KI ist eine sozio-technische Entwicklung mit gesellschaftsstrukturellen Auswirkungen. KI funktioniert nur in Interaktion mit Menschen. Sie beruht auf Daten, die Menschen täglich produzieren, ohne sie in ähnlicher Weise verarbeiten zu können. In der Spielart kommerzieller, online-basierter Anwendungen ist sie eine globale Technik, die skaliert und damit Milliarden von Menschen betrifft: Bereits darin liegt eine erhebliche Konzentration von Macht. In meinem Vortrag diskutiere ich drei Aspekte der Herausforderungen von KI für Demokratie als Staatsverständnis: externe, interne und systemische.
Hannah Ruschemeier ist Professorin für Öffentliches Recht am Institut für Staats-, Verwaltung- und Wirtschaftsrecht der Universität Osnabrück, assoziierte Forscherin am Center for Advanced Internet Studies (CAIS NRW), Vorstandsmitglied der Robotics and AI Law Society (RAILS e.V.) und Mitherausgeberin der Zeitschrift Legal Tech (LTZ) im Nomos Verlag. Ihre Forschung kombiniert traditionelle Fragen des öffentlichen Rechts mit den Herausforderungen der digitalen Transformation, mit Forschungsschwerpunkten in KI- und Plattformregulierung, Datenschutzrecht und Privatheit, Rechtstheorie sowie Demokratie und Digitalisierung. Zudem forscht Ruschemeier in verschiedenen interdisziplinären Projekten, z.B. im DFG Projekt Dissify, zu epistemischen und ethischen Aspekten von KI und zu Automation-Bias.
Gesprächsleitung: Fabian Geier, Berlin
Vortrag im Einstein Forum am 8. Dezember 2025
Demokratien stehen unter Druck. Die Beschränkung von Wahlen, die Unterdrückung der Opposition durch autoritäre Regime, das Zusammenbrechen von Regierungen: Entsprechende Entwicklungen werden klar als Gefahren für die Demokratie gewertet. Risiken erwachsen allerdings auch aus schleichenden, weniger sichtbaren, inkrementellen Entwicklungen. Die nahezu ubiquitäre Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der öffentlichen Wahrnehmung, Berichterstattung und politischen Diskussion ist eine solche Entwicklung. KI ist eine sozio-technische Entwicklung mit gesellschaftsstrukturellen Auswirkungen. KI funktioniert nur in Interaktion mit Menschen. Sie beruht auf Daten, die Menschen täglich produzieren, ohne sie in ähnlicher Weise verarbeiten zu können. In der Spielart kommerzieller, online-basierter Anwendungen ist sie eine globale Technik, die skaliert und damit Milliarden von Menschen betrifft: Bereits darin liegt eine erhebliche Konzentration von Macht. In meinem Vortrag diskutiere ich drei Aspekte der Herausforderungen von KI für Demokratie als Staatsverständnis: externe, interne und systemische.
Hannah Ruschemeier ist Professorin für Öffentliches Recht am Institut für Staats-, Verwaltung- und Wirtschaftsrecht der Universität Osnabrück, assoziierte Forscherin am Center for Advanced Internet Studies (CAIS NRW), Vorstandsmitglied der Robotics and AI Law Society (RAILS e.V.) und Mitherausgeberin der Zeitschrift Legal Tech (LTZ) im Nomos Verlag. Ihre Forschung kombiniert traditionelle Fragen des öffentlichen Rechts mit den Herausforderungen der digitalen Transformation, mit Forschungsschwerpunkten in KI- und Plattformregulierung, Datenschutzrecht und Privatheit, Rechtstheorie sowie Demokratie und Digitalisierung. Zudem forscht Ruschemeier in verschiedenen interdisziplinären Projekten, z.B. im DFG Projekt Dissify, zu epistemischen und ethischen Aspekten von KI und zu Automation-Bias.
Gesprächsleitung: Fabian Geier, Berlin







![Daniel G. Williams: Paul Robeson and Wales: Towards a Particularist Universalism
In an interview of 1958, Paul Robeson suggested that the fusion of class and ethnic identities in his thought was a result of his experiences in Wales: “[T]oday I feel as much at home in the Welsh valley[s] as I would in my own Negro section in any city in the United States. I just did a broadcast by transatlantic cable to the Welsh valley[s], a few weeks ago, and here was the first understanding that the struggle of the Negro people, or of any people, cannot be by itself – that is, the human struggle…That defines my philosophy. It’s a joining one. We are a working people, a laboring people – the Negro people.” This passage is striking due to the apparent tension between the declaration of ethnic particularity – ‘the Negro people’ – and an internationalist, universalist commitment to ‘the human struggle’. My paper will consider Wales a space where the tensions between universalist internationalism and ethnic particularism in Robeson’s thought were played out, both during his life and posthumously. Daniel G. Williams: Paul Robeson and Wales: Towards a Particularist Universalism](https://i.ytimg.com/vi/pVPwpwBRC_k/mqdefault.jpg)


