Uploaded March 2022 | Updated September 2026, 2 hours ago
Sonntag, 6. März 2022, 14.00 bis 17.00 Uhr
Kundgebung, Bebelplatz, Berlin
Wir können nicht länger warten. Seit dem frühen Morgen des 24. Februar 2022 führt Putin Krieg gegen die unabhängige Ukraine und ihre Bevölkerung. Soldaten und Panzer dringen ins Land vor. Putin lässt Städte mit Raketen und Bomben beschießen. Die Etappen seiner Kriegsführung sind aus der Geschichte bekannt: Belagerung, Zerstörung, Vernichtung. Wir kennen sie von Grosny und Aleppo.
Putins Angriff auf die Ukraine ist der Angriff auf ein Land, das geschichtlich, sprachlich, kulturell ein Europa im Kleinen ist. Selbstverständlich zweisprachig und multikonfessionell. Kiew, Odessa, Lemberg, Charkiw sind europäische Metropolen, die alle Katastrophen des 20. Jahrhunderts, zuerst die des Stalinismus, dann die der deutschen Herrschaft überlebt haben. Nun sind der Krieg und der Terror in die Ukraine zurückgekehrt.
Die Wahrheit über diesen Krieg kommt trotz Zensur und Propaganda inzwischen auch in Russland an. Die Bilder von den Bombeneinschlägen im Zentrum von Charkiw, von den Rauchwolken über den Wohnvierteln von Kiew, von den Toten und von den Millionen auf der Flucht.
Ob in Warschau, Paris, Sarajevo oder Berlin: Wir dürfen nicht schweigen. Wir müssen den Angegriffenen in Worten und Taten beistehen. Der Krieg ist zwei Flugstunden von Berlin entfernt. Wir müssen die Urheber der Kriegsverbrechen benennen. Wir dürfen den vor Gewalt und Krieg Fliehenden nicht unsere Hilfe verweigern.
Lasst uns unsere Sympathie und Solidarität mit dem Volk der Ukraine demonstrieren. Hören wir ihren Stimmen zu. Lassen Sie uns in Worte fassen, was wir im Augenblick der Not empfinden und über die Grenzen hinweg miteinander in Kontakt treten: analog und digital, mit Wort und Musik, im offenen Raum, im Zentrum Berlins. Im Kampf für Eure und für unsere Freiheit!
Initiatoren: Karl Schlögel, Gerd Koenen, Claus Leggewie, Katharina Raabe, Manfred Sapper, Ulrich Schreiber, Wolfgang Klotz
Organisation: Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V.
Die Veranstaltung wurde von der Fondation Jan Michalski und dem Zentrum Liberale Moderne gefördert.
Sonntag, 6. März 2022, 14.00 bis 17.00 Uhr
Kundgebung, Bebelplatz, Berlin
Wir können nicht länger warten. Seit dem frühen Morgen des 24. Februar 2022 führt Putin Krieg gegen die unabhängige Ukraine und ihre Bevölkerung. Soldaten und Panzer dringen ins Land vor. Putin lässt Städte mit Raketen und Bomben beschießen. Die Etappen seiner Kriegsführung sind aus der Geschichte bekannt: Belagerung, Zerstörung, Vernichtung. Wir kennen sie von Grosny und Aleppo.
Putins Angriff auf die Ukraine ist der Angriff auf ein Land, das geschichtlich, sprachlich, kulturell ein Europa im Kleinen ist. Selbstverständlich zweisprachig und multikonfessionell. Kiew, Odessa, Lemberg, Charkiw sind europäische Metropolen, die alle Katastrophen des 20. Jahrhunderts, zuerst die des Stalinismus, dann die der deutschen Herrschaft überlebt haben. Nun sind der Krieg und der Terror in die Ukraine zurückgekehrt.
Die Wahrheit über diesen Krieg kommt trotz Zensur und Propaganda inzwischen auch in Russland an. Die Bilder von den Bombeneinschlägen im Zentrum von Charkiw, von den Rauchwolken über den Wohnvierteln von Kiew, von den Toten und von den Millionen auf der Flucht.
Ob in Warschau, Paris, Sarajevo oder Berlin: Wir dürfen nicht schweigen. Wir müssen den Angegriffenen in Worten und Taten beistehen. Der Krieg ist zwei Flugstunden von Berlin entfernt. Wir müssen die Urheber der Kriegsverbrechen benennen. Wir dürfen den vor Gewalt und Krieg Fliehenden nicht unsere Hilfe verweigern.
Lasst uns unsere Sympathie und Solidarität mit dem Volk der Ukraine demonstrieren. Hören wir ihren Stimmen zu. Lassen Sie uns in Worte fassen, was wir im Augenblick der Not empfinden und über die Grenzen hinweg miteinander in Kontakt treten: analog und digital, mit Wort und Musik, im offenen Raum, im Zentrum Berlins. Im Kampf für Eure und für unsere Freiheit!
Initiatoren: Karl Schlögel, Gerd Koenen, Claus Leggewie, Katharina Raabe, Manfred Sapper, Ulrich Schreiber, Wolfgang Klotz
Organisation: Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V.
Die Veranstaltung wurde von der Fondation Jan Michalski und dem Zentrum Liberale Moderne gefördert.

![Margaret Atwood und Jan Wagner: Die Füchsin (English)
»Die Füchsin. Gedichte 1965–1995« [2020] is the first volume of poetry by novelist Margaret Atwood to be available in German translation. The lyricist and Büchner Prize winner Jan Wagner. He talks with Margaret Atwood about her lyrical work and translating.
Speaker: Hildegard Schmahl
Interpreter: Gyda Thurow, Astrid Geese
///
Mit »Die Füchsin. Gedichte 1965–1995« liegt seit 2020 erstmals ein Lyrikband der als Romanautorin bekannten Margaret Atwood in deutscher Übertragung vor. Beteiligt an der Entstehung des Bandes war der Lyriker und Büchner-Preisträger Jan Wagner. Er spricht mit Margaret Atwood über ihr lyrisches Werk und das Übersetzen.
Sprecherin: Hildegard Schmahl
Dolmetschung: Gyda Thurow, Astrid Geese
Übersetzung: Jan Wagner u.a.
Lektorat: Eva-Marie von Hippel
Purchase the book via: https://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-9783827013866/Atwood-Margaret/Die-F%C3%BCchsin?wt_mc=koop.ma_product.yt.ilb2022.
STAY TUNED
Website: https://literaturfestival.com/
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Newsletter: https://civicrm.literaturfestival.com/newsletteranmeldung Margaret Atwood und Jan Wagner: Die Füchsin (English)](https://i.ytimg.com/vi/vfPjzxG0ak4/mqdefault.jpg)
![Saša Stanišić: The Art of Fiction
Saša Stanišić, whose prose has won numerous prestigious awards such as the Leipzig Book Fair Prize and the German Book Prize, is considered a significant literary voice and exceptional talent. His narrative style is characterized by immediacy and whimsical humor and is »a shining example of an immigrant’s poetry that breaks with conventions and fertilizes the supposedly boring German monotony with its liveliness and other, bicultural experiences« [SPIEGEL].
Moderation: Aida Baghernejad
///
Saša Stanišić, dessen Prosa mit zahlreichen renommierten Preisen wie dem Preis der Leipziger Buchmesse und dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, gilt als bedeutende literarische Stimme und Ausnahmetalent. Sein Erzählstil zeichnet sich durch Unmittelbarkeit und skurrilen Humor aus und ist »ein leuchtendes Beispiel einer Immigrantenpoetik, die mit Konventionen bricht und das vermeintlich langweilige deutsche Einerlei mit ihrer Lebendigkeit und anderen, bikulturellen Erfahrungen befruchtet« [SPIEGEL].
Moderation: Aida Baghernejad
Purchase the book via: https://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-9783844545678/Alqalaq-Abdalrahman/Weiter-Schreiben Wortwechseln?wt_mc=koop.ma_product.yt.ilb2022.
STAY TUNED
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Newsletter: https://civicrm.literaturfestival.com/newsletteranmeldung Saša Stanišić: The Art of Fiction](https://i.ytimg.com/vi/vpTNzpkBMbc/mqdefault.jpg)
![Moritz Rinke: Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García [dt.]
In seinem zweiten Roman erzählt der vielfach ausgezeichnete Dramatiker die tragikomische Geschichte eines Postbeamten auf Lanzarote, der seit Erfindung des Internets keine Briefe mehr sortiert, sondern nur noch Werbesendungen. Als sein Sohn nach Barcelona geht und ihn die Einsamkeit überfällt, schmiedet der Titelheld zusammen mit seinem Freund Tenaro, einem arbeitslosen Fischer ohne Boot, sowie mit dem Flüchtling Amaro, der auf Lanzarote statt der Freiheit das Gefängnis gefunden hat, einen kühnen Plan.
Moderation: Sally-Charell Delin Moritz Rinke: Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García [dt.]](https://i.ytimg.com/vi/wab0J0LBxL8/mqdefault.jpg)






